Das hat noch keiner im Heli an seinem Datenlogger !!!

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  • Andreas B.
    Member
    • 25.09.2002
    • 414
    • Andreas
    • Raum Düsseldorf

    #1

    Das hat noch keiner im Heli an seinem Datenlogger !!!

    Hallo Helifreunde und Elektronikfreaks,

    ich bin durch einen Zufall an drei sauteure Spezialsensoren der Firma Kistler Typ 8310B10 gekommen.
    Link zum Datenblatt des Sensors

    Dieser Sensor kann Bewegungen bis 10g Messen und Analog ausgeben. Das Teil ist sehr klein,leicht und passt optimal auf einen Heli. Die Auswerteelektronik ist schon integriert und funktioniert bereits ab 3,8V Also Helikompatibel.
    Der Klu des Sensors ist das er sein Messsignal Invertiert wenn er auf den Kopfgedreht wird. D.h. Wenn man den Heli auf dem Rückenfliegt dann kann der Sensor das auch ausgeben.
    Meine Idee ist es nun das Teil irgendwie an einen der vielen verfügbaren Logger anzuschließen um den Sensor durch die Luft zu wirbeln und meinen Rückenflug aufzuzeichnen.
    Ich habe einen kleinen Versuchsaufbau mit 4Sub-C Zellen, einem kleinen mV-Meter und dem Sensor gemacht. Würde sagen Perfekte Empfindlichkeit für den Einbau in einen Heli.

    Gerne würde ich so einen Sensor gegen Schutzgebühr(100€) an einen Freak verkaufen der auch in der Lage ist so ein Ding an einen z.B. Unilog anzuschließen.
    Einen Sensor möchte ich gerne selber probefliegen und um einen kann man noch verhandeln.


    So jetzt seit Ihr dran mit weiteren Ideen der Anwendung.

    Gruß Andreas
    1 x TDR 2015 mit Hott GR24 3xG
    1 x MC-20 Hott
  • Gero Adrian
    Gero Adrian

    #2
    AW: Das hat noch keiner im Heli an seinem Datenlogger !!!

    Moin

    wie ich das sehe gibt es da mehrere Typen bis zu 50g. Gab es da nicht einmal einen Bericht in der Rotor (von den Jungs die auf jedem Bild den Daumen hoch halten) mit solchen "Wegwerfsensoren" wo man weit über die 10g kam?
    Anwendung, hm dauerhaft weiss ich nicht was man da messen will. Imho macht ein Messystem doch nur zum Zweck einer Optimierung Sinn. Nur um einmal ehrfürchtig "boah eh, 17,5g" zu sagen, wäre es den Aufwand nicht wert und aufgrund zu hoher g-Kräfte zerlegt es heute wenig Modellhelis, konstruktiv sind die Dinger eigentlich in Ordnung
    Doch ich hätte da was - wer schafft die höchsten Beschleunigungen beim Einschlag

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    • Andreas B.
      Member
      • 25.09.2002
      • 414
      • Andreas
      • Raum Düsseldorf

      #3
      AW: Das hat noch keiner im Heli an seinem Datenlogger !!!

      Es geht nicht um g-Kräfte bei dem Sensor .. primär sehe ich damit die möglichkeit z.B.: bei Druchfliegen einer Rolle müsste der Logger dann einen Sinus mit ein bestimmten Periode aufzeichnen .. weil der sensor ja eine Drehung messen kann um 180 Grad. Die Periodendauer ist dann die Rollrate.
      Die Sensoren die ich hier habe können maximal 10g auflösen ... müssen diese aber nicht .. nur beim leichten drehen in der Hand bekommt man schon einen messwert. Je schneller man dreht oder schüttelt steigt die Amplitude.

      Gruß Andreas
      1 x TDR 2015 mit Hott GR24 3xG
      1 x MC-20 Hott

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      • Hermann Schellenhuber
        Hermann Schellenhuber

        #4
        AW: Das hat noch keiner im Heli an seinem Datenlogger !!!

        Servus Andreas,

        na ja, die Periodendauer einer Rolle kann man auch vom Boden aus messen, man nehme dazu eine simple Stopuhr. Außerdem wäre das für mich sowieso nicht interessant, entweder der Heli rollt für meinen Geschmack schnell genug oder eben nicht.

        Außerdem wird es nicht beim reinen Sinus-Signal bleiben. Du hast Vibrationen, der Sensor befindet sich außerhalb der Drehachse bei der Rolle, zeichnet daher indirekt zusätzlich rotatorische Anteile auf und dann noch Beschleunigungen während der Rolle durch Versatz des Helis bezogen auf eine gedachte Linie im Raum (zb. Durchsacken und Abfangen beim ßbergang in den Rückeflug). Kannst aber gerne mal versuchen, wie sowas ausschaut. Für mich hätte der Verlauf dieser Kurve wohl wenig Aussagekraft und Bedeutung.

        Schöne Grüße,
        Hermann

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