Hallo zusammen,
mich beschäftigt schon seid einiger zeit die Frage wie Ihr die ganzen "dicken Servos" anschließt.Immerhin ziehen die Digitalservos ja doch schon eine ganz beachtliche Amperezahl (Herstellerangaben).
wenn ich jetzt allein schon drei "dicke Servos" auf der Taumelscheibe habe,dürfte das doch schon die Platine des Empfängers abrauchen lassen...oder??
Ein guter Empfänger hat die Leiterbahnen an der Stelle dick verzinnt, da hätte ich keine Bedenken.
Meiner Meinung nach ist die Steckverbindung der Stromversorgung zum Empfänger das größere Nadelör.
hmm,dann werd ich mal meinen Empfänger aufschrauben und mal nachsehen...
hab auch schon überlegt die Servos direkt am Akku anzuschließen und vom Empfänger nur das Impulssignal zu nehmen....wie man das auch von Großmodellen her kennt!
hmm in den helis hab ich pcm Empfänger drin...von futaba...
ist denn mal jemand auf die idee gekommen mal zu messen was da tatsächlich an ampere gezogen wird..oder oder wie stark wirklich die belastungen der servos sind??
nun ja...ich denke das machen die Entwicklungsingenieure bevor so was überhaupt marktreif wird...der Knackpunkt sind sicherlich nicht die Platinen , sondern die Verkabelung der Servos
ja da geb ich dir recht die kabel sind echt was dünn....
hatte mal nen absturz weil mein an-aus schalter sich verabschiedet hat....auch klasse
na ja und im moment eher mehr einschläge weil mein gehirn nicht ganz mitkommt....hätte ich mal nie mit dem turnen angefangen....*grins
Ich flieg im Turbinenheli ( 1,80m ) 4 Futaba 9351 auf der TS, ein GY502 + 9351 am Heck ( 50Hz, Normalmodus ). Versorgt wird das durch einen Weatronic DualReceiver mit integriertem Logger, auch für den Strom. Im normalen Rundflug, kein Kunstflug, messe ich Spitzen von bis zu 10,5 A ! Das eingebaute BEC schafft bis zu 20A bei 6V.
Das Problem sind nicht die Servokabel oder Stecker, die schaffen die 2A-3A noch, sondern die Anschlüsse am Empfänger und die Stromverteilung im Empfänger.
Hat man nur ein Anschlußkabel, fliessen hier im Extremfall eben die 10,5 A durch, pro Servos allerdings nur 2A-3A, was so gerade noch im Bereich der Stiftleisten liegt, hier mal ein Beispiel mit Angabe der max. Stromstärke (3A): http://de.farnell.com/jsp/search/pro...ku=9729038&N=0
Werden hochwertige Goldkontakte verwendet, ändert sich das übrigens nicht, die Kontakte sind nur korrosionsbeständiger und damit zuverlässiger.
Die Schwachstelle ist der Stromeingang in den Empfänger. Selbst 2 Anschlüsse per Servokabel sind für die Stiftleisten etwas "dünn" .. da dann pro Kabel bis zu über 5A fliessen, obwohl die meistens verwendeten Stiftleisten nur bis 3A spezifiziert sind. Deswegen gibt's Hersteller, die für den Stromeingang spezielle Hochstromstecker vorsehen. Die Unterverteilung ist dann wieder unproblematisch, wenn die Leiterbahnen im Empfänger entsprechend ausgelegt werden. Auch da gibt's bei kleiner Bauform aber schonmal Probleme.
Die Schwachstelle ist der Stromeingang in den Empfänger.
Genau so ist es.
Deswegen ist das:
hab auch schon überlegt die Servos direkt am Akku anzuschließen und vom Empfänger nur das Impulssignal zu nehmen
gar nicht verkehrt.
Ich will in meinen MP-XL jetzt BLS-Servos einbauen, zusammen mit einem AC-3X werden da sicherlich ziemliche Ströme fließen, die zuerst über 2 Stecker in den Empfänger und dann noch mal über zwei weitere Steckerkabel in den AC-3X müssen, bevor sie auf die Servos verteilt werden.
Das sind insgesamt 3 x 2 unterdimensionierte Steckkontakte. Ich bin schon dabei, eine Platine zu machen, bei der die Servos direkt vom Akku versorgt werden und die Impulse weiter verteilt werden.
Ich will in meinen MP-XL jetzt BLS-Servos einbauen, zusammen mit einem AC-3X werden da sicherlich ziemliche Ströme fließen, die zuerst über 2 Stecker in den Empfänger und dann noch mal über zwei weitere Steckerkabel in den AC-3X müssen, bevor sie auf die Servos verteilt werden.
Das sind insgesamt 3 x 2 unterdimensionierte Steckkontakte. Ich bin schon dabei, eine Platine zu machen, bei der die Servos direkt vom Akku versorgt werden und die Impulse weiter verteilt werden.
Hi zusammen!
Höchst interessantes Thema!!
@Alex: Könntest Du evtl. bei Gelegenheit das Platinendesign hier online stellen?? Dann müssten viele (u. a. vielleicht ich) das Rad nicht zwei mal erfinden!
Ja, gerne. Ist noch nciht fertig, weil ich mittlerweile wenig Zeit habe und erst mal warten will, welcher Umriß am besten bei mir reinpaßt. Dazu muß zuerst der AC-3X kommen, ich sitz schon auf glühenden Kohlen.
Und es ist speziell für die Kombination mit dem AC-3X. Ohne ihn ist die Platine nicht zu gebrauchen.
Wenn da jemand Interessa hat kann ich auch gerne ein paar Platinen mehr anfertigen lassen, das kostet nicht viel mehr.
Zuletzt geändert von AlexBonfire; 10.05.2008, 15:14.
Ich habe mich auch lange mit der Frage beschäftigt, was ich da unternehmen soll. Hatte auch erst anbedacht, die +- leitungen vom Impulskabel zu trennen und direkt zu versorgen. Habe für meinen Airskipper jetzt aber den SGP ReactorX, hat erstens den vorteil, dass die ströme nicht über den empfänger laufen, und zweitens hat empfänger+gyro ne verträgliche spannung, während die ts-servos mit 6 bzw 6,8 Volt betrieben werden. Kann 15 Ampere.
Meine einzige Frage ist jetzt nur noch, welche Kapazität ist ideal bei nem 90er Heli mit drei High-End-Servos auf der TS? Reichen da 2500mAh, oder doch lieber 3000 oder 4000mAh? Erfahrungen?
Das mit der Kapazität ist nur eine Frage der Flugzeit.
Was wichtiger ist: Die Akkus müssen hochstromfest sein. Mignon-Akkus gehen also auf keinen Fall.
Aber ich denke mal, du sprichst von LiPos, da kannst du alles nehmen.
Ich brauche mit'm MP-XL rund 400mAh pro Flug. Mit AC-3X soll's noch mal etwas mehr werden. Wenn du dann noch mindestens 1/4 der Kapazität als Sicherheitsreserve abziehst kommst du mit'm 2500er auf höchstens 4 Flüge.
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