wie evtl. schon gelesen, ist mein Jazz-55-10-32 irreparabel im Eimer. Er war ca. 400 bis 500 Flüge im Einsatz. Zuerst im Joker an 10s, dann im Logo 14 auch an 10s. Beim Anstecken des Akkus blitzt es immer ganz gewaltig, bis die Eingangskondensatoren des Reglers voll sind. Daran habe ich mich inzwischen gewöhnt, das ist inzwischen normal geworden.
Allerdings ist neulich beim Fliegen nach ca. 7 Minuten folgendes passiert. Ich habe von der niedrigen Drehzahl auf die hohe Drehzahl umgeschaltet und der Motor ging überraschend aus. Nach Notautorotation aus 7m Höhe habe ich versucht, den Motor neu zu starten, ohne Erfolg. Zunächst dachte ich, der Akkus ist defekt. Daher habe ich einen anderen vollen Akku an den Regler angeschlossen und der Regler initialisierte zunächst aber dann rauchte im Regler im Bereich der Motorkabelanschlüsse. Danach ging nichts mehr.
Am Regler sind folgende Schäden erkennbar: Beide (!) Eingangskondensatoren sind an je einem Anschlusskontakt abgetrennt, und zwar ganz am Ende in Richtung Kondensator. Im Regler ist laut Kontronik die Spannungsversorgung aberaucht (alles schwarz auf der Platine).
Und jetzt zur eigentlichen Frage: Kann es sein, dass das Anstecken des Akkus (mit dem üblichen blitzen) den Regler nach 500 Flügen gehimmelt hat? Ich muss dazu sagen, dass sich auch ein Kondensator durch Vibrationen gelöst haben könnte, da der Schrumpfschlauch im Bereich der Kondensatoren gefehlt hat, so dass diese nicht sehr gut befestigt waren. Warum sind dann aber beide Kondensatoren nach dem Schaden abgetrennt und nicht nur einer?
Sollte man deshalb grundsätzlich, wie schon andernorts beschrieben, über ein zusätzliches kleines Kabel mit zweitem kleinen Steckverbinder den Akku an den Regler "soft" über einen Widerstand anstecken? Verwendet ihr diese Lösungen an 10s oder steckt ihr den Regler wie ich direkt an den Akku an?

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