Hi,
der Witz ist doch, dass jeder Regler-Hersteller weiß, welche Gefahren den relativ teuren MosFETs durch Induktionsspannungen bei dieser Hochstromtaktung drohen. Da sie (die Designer/Hersteller) gleichzeitig unter dem Zwang stehen, kleine, leichte Regler vorwiegend in SMD-Technik und zu wettbewerbsfähigen Erstellungskosten bauen zu müssen, ernten sie die Crux der Gefahr, dass die Dinger schnell mal abrauchen können, wenn's im Akkukreis zu Kontaktschwierigkeiten kommt. Die lESR C's sind an der Unterkante dimensioniert, dass mal Kontaktprobleme eintreten könnten, ist eigentlich zu berücksichtigen. Fazit: Man kommt immer wieder in die Situation, durch Garantiereparaturen draufzahlen zu müssen, was man durch Ziehen am längeren Ende des Hebels abweist. Das von "Eheli" genannte Beispiel mit dem "Büschel von C's", das nach der Reparatur plötzlich dran hing, belegt die Herstellerprobleme, in diesem Fall hat man sich wohl gesagt: Lieber nicht noch mal.

Summasummarum: Dies wird nicht der letzte Fall solchen Gebarens bleiben. Vielleicht sollte sich der gebeutelte Modellbauer lieber vorbeugend für'n Appel und 'n Ei mit einem Sack voll Low-ESR-Cs ausstatten (bei Reichelt Elktronik z.B.) und diese grundsätzlich parallel an den Eingang eines Reglers mittels einer fachmännischen Zinn-Klebverbindung
bappen.. (?)Ansonsten, aus Modellbausicht, rede ich wie der Blinde über die Farbe. Mein einziger Regler sitzt in einem TREX, da sind die Akkuleitungen naturgemäß so kurz, dass jeder Reglerhersteller sich entspannt zurücklehnt.
Gruß, Tom

dicke Kondensatoren angelötet.
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