BEC

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  • guepo1
    Member
    • 10.10.2003
    • 657
    • Günter
    • Dortmund/Bochum

    #1

    BEC

    Hallo, E neuling hat mal wieder eine Frage: Habe eine BEC 5/7,5A von Kurt Moraw. Habe leider keine Anleitung dabe. Hat die zufälig jemand und kann sie mir per Mail senden? Dann noch die frage: was ist besser? BEC oder Empfänger Akku? Soll in einen Logo 10 mit Beat 40-6-18 Opto und Fun 600 Akku soll ein Lipo werden.
    Danke
    Gruß
    Günter
    TDR 2010 auf 2011 gepimpt / HC3-SX V 117
    Logo 600 CFK Eigenbau / V-Stabi.5.3 pro
  • Chris Lange
    Senior Member
    • 13.05.2005
    • 5371
    • Christian

    #2
    BEC

    Immer Akku. Ausser du fliegst Micro Helis.
    Moin

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    • guepo1
      Member
      • 10.10.2003
      • 657
      • Günter
      • Dortmund/Bochum

      #3
      BEC

      Immer Akku. Ausser du fliegst Micro Helis.
      Was für einen? Wie viel A?
      TDR 2010 auf 2011 gepimpt / HC3-SX V 117
      Logo 600 CFK Eigenbau / V-Stabi.5.3 pro

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      • Wolfgang Neumann
        Wolfgang Neumann

        #4
        BEC

        Hallo Günter,

        du hast von mir eine Mail mit der gewünschten Anleitung bekommen.

        Die Frage BEC oder Akku ist genauso eine Glaubensfrage wie Graupner oder Futaba bzw. Verbrenner oder E-Heli und kann unter Umständen, wie in den letzten Wochen hier im Forum leider immer wieder passiert, unötige Diskussionsthreads auslösen die im Streit enden und vom Admin geschlossen werden müssen.

        Ein Problem sind Regler mit integrierten BEC´s und einer geringen Leistung von ca. 2A. Diese BEC´s können bei bestimmten Flugsituationen und schnellen Gyro mit digitalen Servo (z.B. 401) schnell zur ßberlastung und somit zum Ausfall (Abschaltung) führen. Das beschreibt ja auch Kurt sehr ausführlich auf seiner Homepage.

        Bei den BEC von Kurt brauchst du dir aber keine Sorgen machen mit den 7,5 A für den Logo10 bist du sogar überversorgt. Ich setzte das 5A BEC von Kurt im Logo 10 mit 3x Hitec HS-85 MG, GY401 mit 9254 , Empfänger Graupner C19 und 3D Stabilizer ein. Also Akkus verwende ich 12 Zellen NiCD 2400 bzw. jetzt LiPo TP 4s4p 8000mAh. Das BEC wird nur vom Rotorabwind gekühlt und nach dem Flug nur leicht erwärmt.



        Das Risiko des Ausfalls eines ext. BEC´s ist gleichzusetzten mit dem eines defekten bzw. entladenen Akku. Das kannst Du auch hier oder in anderen Foren immer wieder nachlesen und es gibt viele Piloten die nur mit BEC fliegen.

        Aber wie gesagt reine Glaubensfrage

        Viele Grüße
        Wolfgang

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        • jguther
          jguther

          #5
          BEC

          Das ist mitnichten eine Glaubensfrage.

          In Wirklichkeit kann man BEC nur bis zu einer gewissen Leistung empfehlen. Ab ca. 500W kommt zu viel "Schmutz" vom Antrieb rüber, wenn man keine galvanische Trennung hat.

          Also: Bis ca. 500W wahlweise BEC oder E-Akku, darüber nur E-Akku und Regler mit Optokoppler. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß der Heli irgendwann wegen Empfangsstörungen im Dreck liegt.

          Siehe auch den Bericht von Jan Henseleit zum Versuch, den 3D-MP mit dem neuen BEC von Kontronik zu fliegen!

          Das BEC selber macht übrigens nicht die Probleme, sondern die Verkopplung über Masse, die sich zwangsläufig ergibt. Deshalb ist das Problem auch unabhängig davon, welches Fabrikat von BEC man einsetzt.

          Beim Logo10 ist grade so die Grenze - kann noch gutgehen, aber ich würd's nicht riskieren.

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          • Strikemagic
            Strikemagic

            #6
            BEC

            Hallo Günter,

            nur E-Accu, z.B. 4 GP 1100 mit Kabel und Stecker 95g.

            Mach bloss den Fehler nicht nur wegen 45g Unterschied.

            P.S. Bei uns fliegt absolut niemand mehr mit BEC auch nicht
            die Brettchen Flieger.

            Gruss SM.

            Kommentar

            • Wolfgang Neumann
              Wolfgang Neumann

              #7
              BEC

              Hallo Jochen,

              wir sprechen hier von einem externen BEC mit einer sehr hochwertigen Entstörfiltern für mittlere Helis wie z.B. den Logo10, dass mit einem gekoppelten BEC im Regler wie es z.B. bei Kontronik verwendet wird nichts zu tun hat. Die Kontronikregler mit BEC z.B. für den Logo10 können max. 2A. Dies kann unter Umständen zu wenig sein, da die Servos bei extremen Flugsituationen bis zu 3,5A benötigen können. Weitere Nachteile der Reglerkombi: er wird unnötig erwärmt, und bei Ausfall bzw. Abschaltung des Reglers geht auch das BEC nicht mehr und dann ist Feierabend. Von diesen Kombi BEC im Regler kann ich auch nur abraten.

              Den Thread von Jan habe ich gelesen. Er schreibt hier auch eindeutig von einer ßberlastung des BEC30 von Kontronik wegen der hohen Spitzenströme (deckt sich mit der Aussage von Kurt). In einem weiteren Beitrag rät er vom BEC ab, da es zu Störimpulsen kommt, die er aber nicht zwingend auf das BEC zurückführen kann. Andere schreiben das sie mit der Kombination keine Probleme haben. Hier ist es sehr wichtig auf eine gute Verlegung der RC-Komponenten zu achten (auch immer wieder nachzulesen beim Thema Verwendung von PPM oder PCM).

              Interessannte Berichte und Messungen speziell zum Thema Stromverbrauch von Servos findet man auf den Seiten von Kurt Moraw unter http://www.flyheli.de in der Rubrik: Elektronik-Infos/Empfängerstromversorgung bzw. R/C Elektronik/BEC.

              Hast du das BEC von Kurt auch mal getestet? Würde mich mal sehr interessieren ob die eingebaute Entstörung wirklich so gut ist.

              In der großen E-Heli Klasse wie z.B. MP, Jocker oder der Vision-E kommt noch die hohe Zellenspannung hinzu, die ein BEC hier verarbeiten muß. Laut Hersteller sollen dies ja die neuen Regler im Jazz bzw. das externe BEC30 abkönnen. Bei dieser Heliklasse stellt sich aber für mich persönlich die Frage bringt hier ein BEC überhaupt noch einen Vorteil da das Gewicht nicht mehr die Rolle spielt und (eigentlich Off Topic) ist der Einsatz von Elektroantrieb mit der heutigen Technik und Kosten in dieser Klasse überhaupt noch in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu betreiben (Helis nicht mehr unbedingt leiser / extrem teure Akkus 500-700€ und zum Laden ein kleines AKW mit Notstromaggregat hinterm Auto ), da kann ich auch wieder auf einem Verbrenner umsteigen. Aber das ist ein anderes Thema.

              Meine persönliche Meinung und Erfahrung: Elektro bis zur mittleren Klasse ist mit der heutigen Technik, gewissenhaften Aufbau und vernüftigen, leistungsangepassten BEC mit gleichem Risiko möglich wie mit Akku.

              Viele Grüße
              Wolfgang

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              • Uli Haslinde
                Uli Haslinde

                #8
                BEC

                Beim Logo10 ist grade so die Grenze - kann noch gutgehen, aber ich würd's nicht riskieren.
                Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen. Bin hunderte Flüge ohne Probleme 3D mit einem Logo 10 geflogen mit maximal 16 Zellen und getaktetem BEC (HB; bis 30 Zellen und 3A).

                Mit 6 und 7S hatte ich dann laufend Störungen und auch Holds bis zum Einschlag.

                Mag sein, dass es mit linearen Schaltungen besser geht. Die sind aber so groß und schwer, dass man auch gleich ein (garantiert störungsfreien) Akku einsetzen kann.

                Wer aufs Gewicht schaut, sollte über zwei LiPo Zellen und einen linearen Wandler nachdenken. Ist bewährt, leicht, belastbar und zyklenfest. Siehe entsprechenden threath:

                LiPo als Empfängerversorgung

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                • jguther
                  jguther

                  #9
                  BEC

                  wir sprechen hier von einem externen BEC mit einer sehr hochwertigen Entstörfiltern für mittlere Helis wie z.B. den Logo10, dass mit einem gekoppelten BEC im Regler wie es z.B. bei Kontronik verwendet wird nichts zu tun hat.
                  Darum geht es gar nicht!

                  Die Masse des Antriebs wird mit Masse des Empfängers verbunden, und somit hast Du keine galvanische Trennung mehr. Ich habe doch geschrieben, daß es nicht um Störungen geht, die das BEC macht, die kriegt man recht leicht weg.

                  Ich habe so ziemlich alle käuflichen und vier oder fünf selbstentwickelte BECs probiert, und der Effekt ist eindeutig. Seitdem verwende ich ab 500W nur noch Empfängerakku, bevorzugt LiPos mit low-drop Regler dahinter.





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