Bei einer näheren Untersuchung stellte ich fest, dass zwei der 18 Leistungsschalter (N-Kanal FETs SI4404 von Vishay/Silikonix) geplatzt waren. Durch die Hitze haben sich die Bauteile von selbst ausgelötet und das Epoxy Gehäuse war geplatzt.
Da der Regler über Eigenschutzfunktionen verfügen soll und auch die restliche Verkabelung ebenso wie Versorgungsspannung OK war, war mir der Grund für das Abrauchen nicht ganz klar.
Nach dem Auslöten der 4404er habe ich zur Kontrolle der Leiterbahnen nochmal die interessanten Punkte nachgemessen. dabei ist mir aufgefallen dass ausgerechnet bei den zwei defekten FETs die Gatewiderstände nicht 33 Ohm wie bei den restlichen 16 FETs waren, sondern einer mit 250 Ohm und der andere mit 1,8 kOhm wesentlich hochohmiger waren. Obwohl die Widerstände äußerlich unversehrt waren könnte sich durch die thermische Belastung beim Durchbrennen der FET's der Widerstandswert geändert haben.
Allerdings ist der umgekehrte Erklärungsansatz wahrscheinlicher: Durch den zu hohen Gate Vorwiderstand haben die FETs zu langsam durchgeschaltet und sind an ihrer eigenen Verlustleistung verreckt. Das wäre dann auf eine Fehlbestückung bei Kontronik zurückzuführen.
Kontronik hat diesbezüglich nicht auf meine Emailanfrage reagiert. Daher hier meine Frage im Forum: Hat noch jemand ein ähnliches Problem bemerkt?
Falls ja könnte ich den verbrannten Regler zur Untersuchung haben?
Gruß,
Dirk

) Ich kenn wohl einige Fälle, wo mit Sekundenkleber Kühlkörper befestigt wurden, aber isolierte Gehäuse mit zusätzlicher Folie ist mir erst mal schleierhaft . Oder deckte die Folie einen größeren Teil der Platine ab, um evtl. zu verhindern, das andere elektrische Kontakte die Aluplatte berühren?
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