Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

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  • ridgeback
    Member
    • 12.07.2012
    • 718
    • Basti

    #1

    Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

    Guten Morgen,

    leider verwirren mich die "Sicherheitssysteme" immer mehr.
    Im G570 habe ich nun einen Graupner +T 160HV Regler drin mit Master und Slave Stromkabel.

    Frage:
    - Laut Anleitung kommt je ein Kabel in Empfänger und FBL-System. Ein Kollege meinte, ich solle beide Kabel entweder in den Empfänger ODER das FBL stecken, um eine Masseschleife zu vermeiden ... was auch immer das ist. Ist das also ratsam?

    Da ich ohne Stützakku und neuerdings auch ohne externes BEC (weil ist im Graupner drin) fliege, habe ich noch einen R2BUFFER 3x50F verbaut, der aktuell noch nicht angeschlossen ist (würde aber nach aktueller Verkabelung direkt in den Empfänger gehen). Laut Anleitung vom Regler soll ich bei Verwendung eines Stützakkus (oder in dem Fall des Puffers) eine Schottky-Diode ins rote Kabel der BEC-Stromversorgung einlöten, um Rückströme zu vermeiden die den Regler grillen könnten.

    Die Frage, warum Hersteller solche Dioden für 15cent nicht von vornherein verbauen stelle ich erst gar nicht.

    Frage:
    - welche Schottky-Diode (habe null Plan von Elektronik! Gerne mit Link) muss hier verbaut werden UND ... müssen das dann nicht gleich zwei sein? Weil Master- und Slavekabel?

    - Es gibt für den R2 Puffer noch eine R-Platine, deren Bedeutung mir nicht ganz klar ist. Die wird wohl auf den R2 Puffer draufgelötet und dann vermutlich das Master-Kabel vom Regler dort angeschlossen und von dort dann zum Empfänger? Laut Beschreibung wird da für die 18€ auch der Rückfluss unterbunden, also wie eine Schottky Diode - nur teurer. Die Platine würde wohl auch nur das Master-Kabel dann betreffen, für das Slave-Kabel bräuchte ich wohl dennoch eine normale Schottky, oder?

    - Und dann gibt´s noch den teuren BEC-Guard. Den bräuchte ich dann wohl tatsächlich zwei mal, weil ja zwei Stromkabel. Der hätte dann wohl noch den Vorteil, dass er falls das BEC stirbt nicht die Volt vom Antriebsakku zur Elektrik durch lässt.. oder?!

    Was von den Genannten (!) ist denn nun wie zu kombinieren um zu verhindern, dass falls der Antriebsakku oder das BEC sterben, nicht die Welt untergeht? :-/
  • Tilly09
    Senior Member
    • 06.07.2012
    • 1555
    • Tilo
    • Wild & Flugmodellclub-Marxzell

    #2
    AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

    Du hast das alles prima zusammengefasst.

    Ich baue gerade eine 480er XXtreme Combo auf. Der Regler der Combo ist etwas in Verruf geraten, weil es wohl einige Fälle gab, in denen der Regler die volle Spannung des Lipos durch ließ und damit die Elektronik grillte.

    Als Backup zum BEC habe ich auch den Linus Puffer gekauft und wegen der Regler Problematik zweimal den Optipower BEC Guard.

    Die R-Platine oder Schottky-Diode sollen Rückströme zum BEC verhindern. Dies erledigt auch der BEC Guard.

    U.a. laut Linus sollen Master und Slave Kabel des BECs, falls vorhanden, nicht in Empfänger und Stabi gesteckt werden, da sich dadurch Spannungs-Potentiale aufbauen könnten. Ich verwende das NEO VLink, hab daher dieses Problem gar nicht.

    Die beste Absicherung dürfte der Linus Puffer mit dem BEC Guard bieten.

    Kommentar

    • Dachlatte
      Senior Member
      • 19.05.2011
      • 9259
      • Maik
      • Braunschweig und Umgebung

      #3
      AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

      Was Graupner da schreibt von wegen Rückströme mit Stützakku is Quatsch. Rückströme kommen von Servos. Wenn ich kein Stützakku verbaue bräuchte ich auch keine Schottky Dioden, laut Anleitung. Rückströme würden aber trotzdem ins BEC gehen, von den Servos.

      Wenn man Schottky Dioden einlötet müssten die ins Master und Slave Kabel. BEC Kabel aufschneiden und Schottky Dioden reinlöten is aber Pfusch in meinen Augen. Ich habe daher das rote BEC Kabel rausgenommen und versorge meine Servos bei Voodoo 700 über ein externes BEC (Chargery) mit Scorpion Backup Guard. Das Chargery is kurzschlussfest, rückstromgeschützt und gegen ßberspannung durchlassen abgesichert.

      Beim Goblin 570 habe ich das rote BEC Kabel ebenfalls abgeklemmt und versorge die HV Servos direkt aus einem 2s Lipo, ohne Stützakku. Das is günstig und sicher. Was soll an einem 2s Lipo kaputt gehen ? Da is kaum was dran das ausfallen kann. Ein BEC mit Stützakku, Backup Guard/Puffer/Rückstromschutz etc. hat viel größeres Ausfallpotential.
      Banshee 850

      Kommentar

      • ridgeback
        Member
        • 12.07.2012
        • 718
        • Basti

        #4
        AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

        Nabend,

        danke für die Antworten.
        Puffer und BEC Guard helfen nun also gegen Rückströme, einen ausgefallenen Antriebsakku oder einen ausgefallenen Regler.
        Wo es vermutlich nicht hilft, ist wenn nur das BEC ausfällt.
        In dem Fall merkt der Pilot erst mal nicht, dass das BEC weg ist und der Puffer verliert kontinuierlich die Spannung.

        Was also tun?
        Statt dem BEC vielleicht doch lieber einen Stützakku? Der hat halt auch so seine Nachteile.
        Letztlich kommt es mir so vor, als gäbe es kaum eine vernünftige Lösung, die nicht andere Probleme mit sich bringt :-(

        Kommentar

        • Unrealos
          Flugschule Modellflug360
          • 02.05.2012
          • 856
          • Heiko
          • Lauf an der Pegnitz

          #5
          AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

          Zitat von ridgeback Beitrag anzeigen
          Nabend,

          danke für die Antworten.
          Puffer und BEC Guard helfen nun also gegen Rückströme, einen ausgefallenen Antriebsakku oder einen ausgefallenen Regler.
          Wo es vermutlich nicht hilft, ist wenn nur das BEC ausfällt.
          In dem Fall merkt der Pilot erst mal nicht, dass das BEC weg ist und der Puffer verliert kontinuierlich die Spannung.

          Was also tun?
          Statt dem BEC vielleicht doch lieber einen Stützakku? Der hat halt auch so seine Nachteile.
          Letztlich kommt es mir so vor, als gäbe es kaum eine vernünftige Lösung, die nicht andere Probleme mit sich bringt :-(
          Edit: Ignorieren

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          • olaf12
            Senior Member
            • 06.10.2010
            • 2539
            • Olaf
            • Pampaflieger um Dresden/Regensburg

            #6
            AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

            Qatsch geschrieben.....
            Zuletzt geändert von olaf12; 18.06.2015, 20:01.
            GruÃ? Olaf

            [FONT="Garamond"]Diabolo 800; Diabolo 700 UL; Protos MAX[/FONT]

            Kommentar

            • Unrealos
              Flugschule Modellflug360
              • 02.05.2012
              • 856
              • Heiko
              • Lauf an der Pegnitz

              #7
              AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

              Eine adequate Lösung ist das R2 HV BEC + R2 Greencaps die Du ja bereits hast:

              Damit hast du ein ausreichend dimensioniertes BEC
              Deine Elektronik kann niemals durch ein fehlerhaftes BEC zerstört werden
              Eventuelle Rückströme von Servos werden geblockt
              Für den Fall eines Antriebsakkuausfalls hast du noch genug Zeit um zu autorotieren.
              Soweit mir bekannt, ist diese Kombination in Punkto Sicherheit kaum zu übertreffen.

              Alternativ, wenn Du das interne BEC deines Reglers weiter nutzen möchtest. Verbaust du deine R2 Greencaps und eine R Platine.

              Eventuelle Rückströme von Servos werden geblockt
              Für den Fall eines Antriebsakkuausfalls hast du noch genug Zeit um zu autorotieren.
              Zuletzt geändert von Unrealos; 19.06.2015, 15:02.

              Kommentar

              • piotre22
                Senior Member
                • 27.04.2009
                • 3984
                • Peter

                #8
                AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                Mit deinen Komponenten hast du folgende Möglichkeiten:


                1. Du machst jeweils in die Plus Leitung vom Master und vom Slave Kabel eine Diode rein.
                Nach Möglichkeit solltest du sowohl, Master, Slave, als auch den Puffer ins FBL einstecken und kein einziges davon in den Empfänger.

                2. Du nutzt die R Platine.
                Dann musst du vor der R Platine das Master und Slave Kabel zu einem Kabel zusammenfassen bzw. sowohl das Master als auch das Slave Kabel an der gleichen Stelle an der R Platine anlöten. Du kannst ja von dem Puffer bzw. der R Platine dann wenn du willst auch wieder zwei Kabel anlöten, die dann zum FBL gehen.
                Auch hier gilt, am besten alles was irgendwie mit Stromversorgung zu tun hat ins FBL stecken.

                3. Du nutzt den BEC Guard
                Wenn du einen BEC GUARD nimmst musst du auch hier Master und Slave zu einem Kabel zusammenfassen und das an den BEC GUARD anschließen. Oder du nimmst zwei Stück.
                Auch hier wieder alle Kabel ins FBL stecken.


                Piotre
                Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

                Kommentar

                • Dachlatte
                  Senior Member
                  • 19.05.2011
                  • 9259
                  • Maik
                  • Braunschweig und Umgebung

                  #9
                  AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                  4. Du nimmst einen 2s Lipo für 10€ und vergisst alles andere.
                  Banshee 850

                  Kommentar

                  • ridgeback
                    Member
                    • 12.07.2012
                    • 718
                    • Basti

                    #10
                    AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                    Verstehe.

                    Im Falle einer Greencap mit R-Platine fasse ich beide Stromkabel vom Regler zusammen und schleife quasi die Greencap dazwischen ein.

                    - Stoppt diese Lösung die Spannung des Antriebsakkus falls das BEC durchbrennt?
                    - Jeweils Master und Slave haben drei Litzen. Die R-Platine nur 2 Anschlüsse. Was ist mit der einen Litze der beiden Stecker? Das vom Slave kann man wohl vernachlässigen, der Master muss ja ins FBL (THR). Bleibt dann die orangene Litze im Stecker und der kommt mit dieser einen Litze nur ins FBL?

                    Wenn ich so drüber nachdenke was ich gerade geschrieben habe, ist der BEC Guard zwar doppelt so teuer wie die R-Platine aber irgendwie auch geschmeidiger in der Handhabung. Stecker ran, gut is.

                    Oder wie Dachlatte sagt, der 2S-Akku.
                    Im Goblin hab ich 4,8 bis 6,0 Volt Servos, im 700er sind´s dann 6,0 bis 8,4 Volt.
                    Da kann ich einfach so nen stink normalen 2S Akku nehmen? Fällt da nicht kontinuierlich die Spannung?

                    Kommentar

                    • exxe26
                      Member
                      • 26.10.2009
                      • 371
                      • Andre
                      • Hörstel

                      #11
                      AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                      Habe da auch lange drüber nachgedacht, Fliege YGE mit separatem BEC.

                      Für mich gibt es nur eine gute Lösung. Kondensatoren z.B von Linus mit ans Stabi, so werden Rückströme aufgenommen und man hat eine stabile Spannung. Was bringt das stärkste Servo, wenn die Spannung einbricht und es keine Leistung hat.
                      Dann in die Leitung zum BEC eine Diode, um es gegen Rückströme zu schützen und damit es bei einem Defekt die Kondensatoren nicht leer zieht.

                      Damit hat man alles abgedeckt, aber man bekommt den BEC Ausfall ja nicht mit, erst wenn der Kondensator leer ist....also wäre man nichts weiter im Fall vom BEC defekt. Deshalb überwache ich die Spannung direkt am BEC. Vom BEC aus gesehen vor der Diode. Dann bekomme ich beim BEC Ausfall einen Warnung.

                      Mit freundlichen Grüßen

                      Andre
                      Goblin 700 | T-Rex 700N Pro mit. DFC Kopf | Diabolo *bestellt*| T-REX 600 ELF PRO | T14SG

                      Kommentar

                      • Kami Katze
                        Senior Member
                        • 05.10.2012
                        • 2577
                        • Frank
                        • Saarland

                        #12
                        AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                        Zitat von exxe26 Beitrag anzeigen
                        Damit hat man alles abgedeckt,
                        Nicht alles. Wenn Dir das BEC durchbrennt und die Akkuspannung durchschaltet, wird u.Um. Deine Elektronik gegrillt. Daher besser noch den BEC Guard einsetzen und die Diode vergessen.
                        GruÃ? Frank
                        "Wenn's einfach wäre, könnt's jeder"
                        Voodoo's/TDR 1/Diabolo's/Banshee's/Huey

                        Kommentar

                        • piotre22
                          Senior Member
                          • 27.04.2009
                          • 3984
                          • Peter

                          #13
                          AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                          Zitat von ridgeback Beitrag anzeigen
                          Verstehe.

                          Im Falle einer Greencap mit R-Platine fasse ich beide Stromkabel vom Regler zusammen und schleife quasi die Greencap dazwischen ein.

                          - Stoppt diese Lösung die Spannung des Antriebsakkus falls das BEC durchbrennt?
                          Nein!
                          Nur der BEC Guard schützt vor einem durchbrennenden BEC

                          - Jeweils Master und Slave haben drei Litzen. Die R-Platine nur 2 Anschlüsse. Was ist mit der einen Litze der beiden Stecker? Das vom Slave kann man wohl vernachlässigen, der Master muss ja ins FBL (THR). Bleibt dann die orangene Litze im Stecker und der kommt mit dieser einen Litze nur ins FBL?
                          die dritte gelbe/orange Litze ist völlig unabhängig davon, die kannst du direkt da anschließen wo sie hin muss



                          zum 2s Lipo: Den kannst du nur dann einfach so einsetzen wenn du Hochvoltfähige Servos verbaut hast, die bis 8,4V zugelassen sind. Sonst nicht.
                          Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

                          Kommentar

                          • exxe26
                            Member
                            • 26.10.2009
                            • 371
                            • Andre
                            • Hörstel

                            #14
                            AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                            Okey gebe ich dir recht, ich kannte den BEC Guard noch nicht

                            Aber dann ist man Save und hat ne Stabile Spannung
                            Goblin 700 | T-Rex 700N Pro mit. DFC Kopf | Diabolo *bestellt*| T-REX 600 ELF PRO | T14SG

                            Kommentar

                            • ridgeback
                              Member
                              • 12.07.2012
                              • 718
                              • Basti

                              #15
                              AW: Pufferschaltung + Schottky oder BEC Guard usw

                              Heißt im G570 ist der 2-Akku nicht machbar, außer ich tausche alle Servos. Na Prost

                              Falls das für den 700er interessant wäre, wie lange hält so ein 2-Lipo bis er nachgeladen werden darf? Ich nehme an man nimmt da was in der Größenordnung von 2200mah.

                              Also dann Kommt in den G570 zum Greencap noch der BEC Guard mit zusammengefassten Kabeln und gut is.
                              Der Graupner Regler liefert mir per Telemetrie glaube ich auch die BEC Spannung, vielleicht lässt sich da eine Warnung einstellen.

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