Der Titel ist etwas unklar. Konkret geht es um folgende Frage, bzgl. derer ich gerne mal kurz eine Diskussion vom Zaun brechen möchte:
Jemand aus helifreak.com beballert mich mit seinen Wünschen. Der Aufhänger ist natürlich JLog, was denn sonst.

Da mir seine spieltriebhaften Vorstellungen nicht ungeeignet erscheinen, so auf eine gewisse Masse zu verallgemeinern, würde ich das gerne hier mal bequatschen:
Es geht um Alarme, die er bis in seinen Sender haben will.
Dabei geht's ja um zwei Fragen:
- Wo enstehen die Alarme? Sprich, an welcher Stelle werden Schwellenwerte ausgewertet und ein Alarm ausgelöst?
- Wie kommt der Alarm zum Piloten? Abgesehen von Blitzen, Hupen, Tuten, Motorstottern und Rauchzeichen ist ja im Augenblick in aller Munde, das wireless zu machen. Spieltrieb eben, der zunehmend durch Hersteller befördert wird, sei es Jeti, Spektrum, sonstwer.
Unterthema Wireless:
- Man kann "irgendwas" nehmen, also R/C-fremde ISM-Technik.
- Das Jeti Telemetrieprotokoll, modifiziertes 1-Wire, ist ja quasi offen, auch, wenn Jeti selbst es nicht breit tritt. Positiv hinzu kommt, dass die Jetibox am Ende der Telemetriekette quasi für jedweden Zweck der Signalisierung und Darstellung in zwei 16-stelligen Zeilen dabei verwendet werden kann.
- Spektrum: Es gibt keine beschriebene Schnittstelle auf der Modellseite, vermutlich auch keine offene. Ob "internal telemetry DATA" dafür verwendet werden könnte, weiß ich im Moment nicht, ob der "X-Bus" eine Alternative sein könnte, wie er verwendet werden kann, und ob der überhaupt schon in der Software des TM1000 implementiert ist, weiß ich auch nicht. ----------- Jedenfalls, kommt man an's andere Ende der Telemetrie, in den Sender, eine DX8, z.B., landet man eh bei einem proprietären Display. Das ist ja wohl auf bestimmte Messwerte festgenagelt und nicht so offen verwendbar wie die Jetibox.
* Und damit sind wir bei der anderen Idee, die generell auf jede Telemetrie anwendbar wäre: Ich emuliere Sensoren, gebe in die Schnittstellen (eines TM1000, z.B.) eine Impulsfrequenz rein, wo ein RPM-Sensor ran soll, ansonsten statt der anderen Sensoren kommt da eine Spannung rein. Also Frequenz oder Spannung als Ersatzgröße für irgendeinen Messwert, den ich übertragen lassen will. ...Und anzeigen: Und da sind wir wieder bei der proprietären Komponente des Displaying im Sender..
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Nun wertet JLog ja selbst relevante Schwellwerte aus, generiert Alarme, die im Augenblick in einen Generalalarm enden. Ich will/muss eigentlich nur ein Alarmsignal übertragen, Schwellwerte und Größen (einschließlich deren Anzeige) interessieren mich nur als Ein/Aus.
Nun frage ich mich ganz generell, welchen Sinn das Ganze oben machen soll, Messwerte zu übertragen, um sie im Telemetrie empfangenden Sender auszuwerten, einen Alarm zu generieren, wenn man das im Modell bereits hat?
Meine Frage ist ganz genereller Natur?
Kann ich denn während des Fluges auf's Display schielen, will ich das, sollte ich das?
Ist es nicht vielmehr so, dass ich nur Alarme will, akustisch (aus dem Sendergehäuse) oder mittels Vibrator?
Ist es wirklich erwünscht, unterschiedliche Alarme zu empfangen, also akustisch oder als Vib-Sequenz unterscheidbar? Könnte ich das in der Anspannung des Fluges überhaupt unterscheiden?
Echte Messwerte sind also im Flug eher uninteressant, sie sind Objekte der Forensik. Aha, Forensik... Die meisten Telemetriesysteme zeichnen aber nicht auf, es ist ein reines Just-in-time-Display.
Zurück zu JLog: Der zeichnet auf (logged), sowohl die verursachenden Werte als auch die Alarme als Auswirkung, je nach Setup der Schwellwerte. Ergo sollte/muss ich das nutzen für Forensik, ergo muss/sollte ich nur die Alarme übertragen. Und dabei eben die Frage, ob Differenzierung überhaupt sinnvoll ist, also ein Generalalarm nicht ausreicht? ----- Abgesehen davon, dass möglicherweise die z.V. stehen ßbertragungsstrecken (Telemetriesysteme) auf der Ausgangsseite eh keine unterscheidbaren Alarme signalisieren können(?)
Zusammengefasst: Gesetzt den Fall, ich habe einen konfigurierbaren (Schwellwerte) und aufzeichnenden (Logging) Alarmgeber wie JLog: Sollte ich dann nicht nur den Alarm übertragen? Wenn ja, nur einen (Generalalarm) oder doch verschiedene?
Bei der Idee des o.g. Kollegen, Sensoren am TM1000 zu emulieren, geht mir nämlich nach obiger ßberlegung jeder Drive ab, das umzusetzen. Es ist so wie ein Klappfahrrad zu erfinden, obwohl man bereits ein Rennrad hat. Außerdem erntet man am Ende eine beknackte Art und Weise der Anzeige (DX8), bei der die Werte falsch betitelt werden und die Maßeinheiten Bullshit sind, weil man ja die Strecke für andere Messwerte mißbraucht. Tja, und dabei ist das auch noch ziemlich sinnlos, weil die Anzeige der Messwerte während des Fluges eh nicht genutzt werden kann, die variablen Werte eh nur zum Bedienen von Alarmschwellen im Sender benutzt werden. ------ Nur.., warum soll ich Messwerte zur Schwellwertbegutachtung erst übertragen, wenn ich das am Ort derer Entstehung bereits tat?!!
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, sonst gibt die ja keinen Piep von sich.
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