Eingangsspannung Empfänger

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  • M@ui
    M@ui

    #1

    Eingangsspannung Empfänger

    In den Datenblättern von Futaba Empfängern steht das sie für eine Eingangsspannung von 4,8V-6V sind.
    Hat schon mal jemand Erfahrungen mit z.B. 2 Lipos direkt anschließen gemacht ??
    Weil bei Spectrum gehts ja auch.
  • MicroF-104
    Member
    • 07.06.2009
    • 313
    • Stefan
    • Buchenberg

    #2
    AW: Eingangsspannung Empfänger

    Hallo,

    was steht denn bei den Spektrums fürn Eingangsspannungsbereich dabei? Das würd die Frage am ehesten klären.

    Für Futaba gilt, wenn da 4,8V bis 6V steht: Auf keinen Fall mehr! Zwei volle LiPo Zellen haben ja 8,4V und das ist definitv zu viel.

    ob evtl. 5 statt 4 Zellige Empfängerakkus noch gehen is auch unklar. Ein voller 5 Zeller hat ja auch leichtsam mal noch über 7V. Da würd ich mal im Service nachfragen!

    Bei Graupner 35MHz hab ich mich mal erkundigt: Da sind Elkos drin, die maximal 6V abkönnen und somit is definitiv bei 4 Zellen Ni... schluss! Das problem an der sache ist außerdem, dass diese Elkos nicht sofort sterben, sondern langsam! Soll heißen: Funzt ein halbes Jahr problemlos und dann fällst du runter und weißt nicht warum.

    mfg
    Stefan
    Das kann man auch selber bauen ....

    und leichter

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    • Taumel S.
      Senior Member
      • 31.12.2008
      • 26320
      • Helfried
      • Ã?sterreich

      #3
      AW: Eingangsspannung Empfänger

      MicroF, ich denke, du übertreibst. 6 Volt heißt "immer schon" (seit kurz nach dem Krieg ) 5 Nickel-Zellen mit einer Nennspannung von je 1,2 Volt. Man spricht immer von den Nennspannungen, nicht von den Maximalspannungen. Auch ein Elko mit 6 Volt hält locker 5 Nickel-Zellen aus.

      Bei Futaba macht mir eher die Mindestspannung Sorgen (3,8 Volt laut einigen Anleitungen), das heißt eigentlich, man muss mit 5 Nickel-Zellen fliegen.

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      • siedleri
        siedleri

        #4
        AW: Eingangsspannung Empfänger

        Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
        MicroF, ich denke, du übertreibst. 6 Volt heißt "immer schon" (seit kurz nach dem Krieg ) 5 Nickel-Zellen mit einer Nennspannung von je 1,2 Volt. Man spricht immer von den Nennspannungen, nicht von den Maximalspannungen. Auch ein Elko mit 6 Volt hält locker 5 Nickel-Zellen aus.

        Bei Futaba macht mir eher die Mindestspannung Sorgen (3,8 Volt laut einigen Anleitungen), das heißt eigentlich, man muss mit 5 Nickel-Zellen fliegen.
        sehe ich genauso

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        • Shuttle ZXX
          Shuttle ZXX

          #5
          AW: Eingangsspannung Empfänger

          Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
          Bei Futaba macht mir eher die Mindestspannung Sorgen (3,8 Volt laut einigen Anleitungen), das heißt eigentlich, man muss mit 5 Nickel-Zellen fliegen.
          warum macht dir eine Mindestspannung von 3,8V sorgen? also wenn ein empfängerakku mit 4zellen bei 3,8V angelangt ist, dann ist der aber mehr als leer.

          Kommentar

          • MicroF-104
            Member
            • 07.06.2009
            • 313
            • Stefan
            • Buchenberg

            #6
            AW: Eingangsspannung Empfänger

            Es mag ja sein, dass ich da sehr vorsichtig bin...

            Es ist durchaus möglich, dass Futaba mit 4,8V bis 6V meint: 4 oder 5 zellige Empfängerakkus, ist ja bei den Servos das gleiche.
            Das ist leider im Modellflug oft so, dass da etwas geschludert wird, weil man Ni... Akkus mit 1,2 V pro Zelle annimmt, aber vollgeladene Akkus ja 1,5 V pro Zelle haben. So z.B. ein wirklich voller, 5 Zelliger NiMh Akku hat 7,5V und wenn die im Empfänger verbauten Elkos nur 6V aushalten, dann gehn die im Lauf der Zeit flöten. Wenn dann nach nem Jahr plötzlich der Empfänger aussteigt, schaut man blöd.

            Und da es "seit dem Krieg" (Zitat Taumel S.) bis zu den Lipos nur 4 Zellige Ni... Empfängerakkus gab, ist hier Vorsicht geboten.

            Die Mindestspannung von 3,8V macht mir keine Sorgen. Wenn ich mir die Entladekurve von Ni... ansehe, stelle ich fest, dass bis kurz vor Entladeende auch bei hohen Strömen immer mindestens 1,1V pro Zelle gehalten werden. Da ich meine Empfängerakkus sehr genau kenne und nie mehr als 50%-60% ausfliege, zudem nur selbstverlötete Einzelzellen mit ordentlichen Kabeln und Steckern verwende, sehe ich hier auch mit 4 Zellen kein Problem!


            Wenn eine Mindestspannung angegeben ist, dann könnte doch auch wo eine Maximalspannung stehen? (hab keine Futaba Empfänger, drum Frag ich Blöd)

            mfg
            Stefan

            Ach ja,...Intelligenterweise halten sich Elkos, wie alle anderen Elektronikbauteile, nicht an die "1,2V Regel" soll heißen wenn draufsteht max. 6V, dann ist`s besser mit 5,5V aufzuhören, weil bei 7V ist´s leichtsam schon Tod.
            Das kann man auch selber bauen ....

            und leichter

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            • Taumel S.
              Senior Member
              • 31.12.2008
              • 26320
              • Helfried
              • Ã?sterreich

              #7
              AW: Eingangsspannung Empfänger

              Zitat von Shuttle ZXX Beitrag anzeigen
              warum macht dir eine Mindestspannung von 3,8V sorgen? also wenn ein empfängerakku mit 4zellen bei 3,8V angelangt ist, dann ist der aber mehr als leer.
              Ein Empängerakku mit Nickel Cadmium-Zellen ist bei 3,2 Volt leer (0,8 Volt je Zelle). Bei 1,0 Volt je Zelle sollte man sicherlich schon längst ans Landen denken, aber wenn bei 3,8 Volt schon ein Absturz droht, finde ich das für 35Mhz-Aufsteiger schon etwas ungewöhnlich.

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              • MicroF-104
                Member
                • 07.06.2009
                • 313
                • Stefan
                • Buchenberg

                #8
                AW: Eingangsspannung Empfänger

                Rein hypothetisch theoretisch

                Die Praxis lehrt: Der Kapazitätsunterschied zwischen 1,1 V pro Zelle und 0,8 V pro Zelle Entladeschlussspannung (wort mit 3 S) ist bei Empfängertypischen Entladeströmen derart gering, dass hier nicht zwischen landen und leben oder stürzen und sterben unterschieden wird.

                mfg
                Stefan
                Das kann man auch selber bauen ....

                und leichter

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                • Hermann Schellenhuber
                  Hermann Schellenhuber

                  #9
                  AW: Eingangsspannung Empfänger

                  Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
                  Auch ein Elko mit 6 Volt hält locker 5 Nickel-Zellen aus.
                  Bist ja wie ich sehe ganz schlau auf dem Elektroniksektor. Dann erkläre uns bitte wie das gehen soll (wir reden hier von rund 7,5V Ladeschlussspannung), wenn die Angabe der "Nennspannung" bei Kondensatoren durch die Hersteller als Maximalspannung zu verstehen ist. Je nach Material ist eine kurzfristige ßberschreitung möglich, zb. beim Einschalten (bei Tantal zb. Faktor 1.3, Aluminium 1.15), dauerhaft wie hier aber auf keinen Fall. Jeder der Elektronik entwirft, der sorgt für eine passende Wahl der Nennspannung im Verhältnis zur Betriebsspannung, um für eine ausreichende Lebensdauer zu sorgen.

                  Und zur Angabe von 4,8V bis 6V: dies ist keinesfalls als generelle Freigabe für 5 NiCd/NiMh zu betrachten. Manch Hersteller meint es so, wie er es hinschreibt, nämlich 4,8V bis 6V (und nicht 8V oder sonstwas, weil sonst könnte er das ja auch noch hinschreiben). 4,8V bis 6V entspricht auch zufällig dem Spannungsbereich von 4 NiCd/NiMh.

                  Schöne Grüße,
                  Hermann

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                  • siedleri
                    siedleri

                    #10
                    AW: Eingangsspannung Empfänger

                    Ich nehm seit längerem :2S Lifepo4 A123 mit 6,6 Volt.
                    Meistens mache ich dann noch eine 10 A Schottky-Diode in die Plus-Leitung.
                    sowas z.B.: Conrad Best-Nr: 164097
                    Durch die Diode hat man einen Spannungsabfall von 0,7 V. Also dann ca.5.9V am Empfänger und den Servos.
                    Die A123 kann man super schnell am Platz nachladen.Brauchen keinen extra Regler wie z.B: die Lipo-Zellen.Hatte mit den Lifepos aber auch noch nie die Unterspannaungsanzeige aktiv.

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                    • Taumel S.
                      Senior Member
                      • 31.12.2008
                      • 26320
                      • Helfried
                      • Ã?sterreich

                      #11
                      AW: Eingangsspannung Empfänger

                      dauerhaft wie hier aber auf keinen Fall.
                      Die 7.5 Volt sind auch nur sehr kurzfristig zu halten, keineswegs dauerhaft.
                      Und mit 5 Zellen wird seit Jahrzehnten geflogen (zumindest mit den 35 MHz-Empfängern).

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                      • Shuttle ZXX
                        Shuttle ZXX

                        #12
                        AW: Eingangsspannung Empfänger

                        Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
                        Ein Empängerakku mit Nickel Cadmium-Zellen ist bei 3,2 Volt leer (0,8 Volt je Zelle). Bei 1,0 Volt je Zelle sollte man sicherlich schon längst ans Landen denken, aber wenn bei 3,8 Volt schon ein Absturz droht, finde ich das für 35Mhz-Aufsteiger schon etwas ungewöhnlich.

                        Merkst du eigentlich nicht, dass sich das vollkommen wiederspricht*
                        -->1V je zelle - man sollte ans Landen denken (besser man hat es schon längst getan!)
                        -->bei 3,8V Absturz droht mit 35Mhz (will behaupten, der Absturz droht nicht nur bei 3,8V )
                        und was hat das mit 35Mhz zu tun?

                        ausserdem welcher vernünftige Modellpilot startet mit einem 4V Akku
                        Ich denke die 3,8V ist die Spannung bei der der Empfänger überhaupt erst ein Lebenszeichen von sich gibt.
                        Fliegst du deine akkus IMMER komplett leer bis 3,2V* so dass dir die 3,8V gefährlich werden könnten? Ich glaube nicht, also was ist dann bitte bedenklich?

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                        • Hermann Schellenhuber
                          Hermann Schellenhuber

                          #13
                          AW: Eingangsspannung Empfänger

                          Servus,
                          Die 7.5 Volt sind auch nur sehr kurzfristig zu halten, keineswegs dauerhaft.
                          Und mit 5 Zellen wird seit Jahrzehnten geflogen (zumindest mit den 35 MHz-Empfängern).
                          vielleicht war es zuwenig deutlich, aber wenn ein Elektrolytkondensator mit 6V angegeben ist, dann hilft es auch nichts, wenn die Spannung eines 5 Zellers nach einiger Betriebszeit dann mal auf 6V fällt, denn auch dieser Wert ist der Lebensdauer schon nicht zuträglich. So nebenbei: schau dir mal Entladekurven von NiCd/NiMh an. Je nach Belastung kann dein "kurzfristig" einiges an Zeit dauern, bis das Pack auf 6V herunten ist.

                          Und nur weil viele schon seit Jahrzenten mit 5 NiCd geflogen sind, deswegen kann man auch keine allgemeingültige Aussage treffen. Wer will, kann sich ja den Empfehlungen der Hersteller widersetzen, aber hier so locker zu sagen, mach ruhig, passiert schon nichts, das ist falsch. Wenn Graupner wie von Stefan erwähnt in einigen seiner 35MHz-Empfänger 6V-Elkos verwendet, dann würde ich sicher keine 5 NiCd fliegen. Und nochmal zur Erinnerung: im ersten Beitrag geht es um 2s Lipos, also 8,4V. Und da kann man nur den Rat geben, beim Hersteller nachzufragen, ob ein Betrieb direkt möglich ist, alles andere ist leichtsinnig und kann einem im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf fallen.

                          Schöne Grüße,
                          Hermann

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                          • Taumel S.
                            Senior Member
                            • 31.12.2008
                            • 26320
                            • Helfried
                            • Ã?sterreich

                            #14
                            AW: Eingangsspannung Empfänger

                            was hat das mit 35Mhz zu tun?
                            35MHz-Empfänger hören im Gegensatz zu 2,4 GHz-Geräten nicht einfach auf zu arbeiten bei Unterspannung, bzw. machen keinen sekundenlangen Reset, weil die Elektronik wesentlich simpler gestrickt ist. Deshalb ist kurzzeitige Unterspannung dort kein so Thema gewesen. Und ja, deshalb habe ich (früher) meine Empfängerakkus immer reichlich leer geflogen. Ich darf erwähnen, dass "man" mit 1000mAh-Akkus in 120cm-Verbrennerhelis geflogen ist.
                            Zuletzt geändert von Taumel S.; 17.10.2009, 21:14.

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                            • Shuttle ZXX
                              Shuttle ZXX

                              #15
                              AW: Eingangsspannung Empfänger

                              aber ich schätz mal nicht dass du 999 von den 1000 rausgeflogen hast, oder?

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