Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
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ViktorStichworte: -
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Ich selber habe zwar auch nur ein 3A drin, aber bei einem 90er Heli, würde ich dann schon allein aus Sicherheitstechnischen Gründen zu 6A greifen.
Gruß Frank
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
ausreichend naja!! fährst dein auto ja auch nicht ständig im 85-100% gasbereich!!
Ob die stromspitzen überhaupt /richtig erfasst werden sei dahin gestellt! begrenzt vielleicht schon der widerstand den strom oder warum sind die spannungswerte nicht mit dargestellt worden??
Man sollte ja auch keine 2 V spannungs schwankungen haben
Mfg.Toni der im 50 rappi bis jetzt ca. 200-250 mAh pro flug braucht ca.1,55A im durchschnitt
PS.Die bls sollen ja eh weniger strom benötigen!!Logo 400/600 Diabolo 700 Specter 700 OMP M1/2/7 MC24Hott Lifepo 60Ah, Junsi 3010/4010duo
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derJakob
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Ich mache mir seit einiger Zeit auch so meine Gedanken...
...die Idee, das darezestellen und zu messen (Video) ist ja ganz nett, aber ohne weitere Hinweise was wie gemessen wurde und wo für die Darstellung auf gemittelte Werte / integrierte Messwerte zurückgegriffen wurde auch nicht mehr als ein Anhaltspunkt.
(böswillig könnte man auch Spielerei sagen
)
Frage:
Hat jemand mal Peakströme ermittelt?
Bis zu welcher Länge sind Hochstromspitzen kein Problem?
Macht eine Doppelstromversorgung im 600er Sinn oder ist das übertriebenes Sicherheitsdenken?
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Hermann Schellenhuber
Zuletzt geändert von Gast; 30.12.2008, 14:40.
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Beim wechselnden Pitch Pump an der Werkbank (ohne Last!) gehste mit 3A schon mit 3 stromsparenden BLS451 auf der TS in die Knie.Zuletzt geändert von RV; 22.05.2009, 20:59.VStabi Support: http://www.vstabi.de
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Hermann Schellenhuber
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Puh, 3.6V am BEC des 80er-Jazz ist ne gefährliche Sache, speziell bei Einsatz von 2G4-Systemen. Bist du dir sicher Rainer, daß an dem von dir verwendeten Jazz der Linarregler, der das getaktete BEC stützt, noch lebt?
Schöne Grüße,
Hermann
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Hermann, genau um das gehts. Hier mal die Geschichte hinter meinen Untersuchungen:
Es gab Helis die abgestürzt sind. Die Schuld wurde vorschnell auf die TS-Regelung geschoben. Nähere Untersuchungen (parallel hatten Ulrich und meine Wenigkeit denselben Gedanken mit denselben Oszi-Ergebnissen) haben ergeben daß bei Verwendung der bis dato üblichen RC Versorgung und schnellen Servos es "eng" werden kann.
Insbesondere Richtungswechsel machen den Servos zu schaffen. Am meisten Strom ziehen dabei die 8822 mit 3,5A. Diese haben auch eine Schutzschaltung welche die Stromaufnahme nur bis ca. 3,3..3,5 V zuläßt und dann begrenzt.
Das wäre ja nicht schlecht, da VStabi auch mit 2V noch läuft und für kurzfristige darunterliegende Unterspannungen eine Watchdog hat die bei Spannungsausfall bis zu etwa 5 Sekunden innerhalb von einem Sekundenbruchteil einen Warmstart mit den alten Lernwerten macht. Dies ist nachvollziehbar wenn man eine VStabi aus- und gleich wieder einschaltet. Es kommt dan kein Pitch Zucker sondern es geht mit den alten Werten weiter. Da merkt man im Flug fast nichts davon sollte die Stabi aufgrund schlechter Spannungsversorgung einen Warmstart machen müssen. Jedenfalls ist das ein höchstmaß an Sicherheit!
Ok, haben wir also folgende Bedingungen:
- Pilot der Pitch Pump macht oder durch andere Manöver die Servo im schnellen Richtungswechsel betreibt. (geht auch mit Paddelkopf)
- Servos die kräftig und schnell sind und von der Gesamtkonzeption nicht gerade energiesparend haushalten.
- nicht ausreichend Dimensionierte RC Stromversorgung mit u.U. nicht ausreichen Dimensionierten Kabelquerschnitten vom Akku via BEC zum RC
- Ein gewisses 2G4 RC System welches unter 3,6V aussteigt, Warmstart und rebinding macht (2-7 sec.)
Da wirds dann manchmal sehr eng. Wenns zu Eng wird, der RX aussteigt sind i.d.R. die 2-7 sec der sichere Bodenkontakt ...
Der RC Hersteller hat dies AFAIK auch erkannt und bietet nun ein Zusatzfeature an welches ein schnelleres Binding sicherstellen soll.
Generell sind aber 3-4V recht wenig und man sollte sich da schon Gedanken machen. In diesem Fall hat schon die Pufferung mit Stützakku (4 Zellen Eneloop) den Einbruch auf 4,8V begrenzen können.
Am sichersten auch unter Verwendung der 8822 Servos war das BEC vom Jive unter Verwendung von 2 Kabeln zum RX. Das hat nicht mal 0,2V nachgegeben.Zuletzt geändert von RV; 30.12.2008, 16:29.VStabi Support: http://www.vstabi.de
Kontakt bitte per Email, keine PN.
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creepythinman
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Danke Rainer für die interessanten Ausführungen!
Es deckt sich übrigens mit Robert Sixts Aussage in Friedrichshafen, dass er ohne Stützakku oder externes BEC mit dem Jive 80 HV problemlos die 8822 am Vstabi fliegt.
Andy...
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Hi,
ich habe bei einem meiner Hibi`s zum messen die Taumelscheibe mit dem NT-Einstellring blockiert, gemessen wurden dann an den drei analog Futaba 9206 6,6A, ohne den weiteren Heck- und Motorservos.
Dies machte ich um sicherzustellen, dass die gelieferte Strommenge über externes BEC und Lipo auch reicht. Nun habe ich zwei kostengünstige Wandler verbaut, läuft einwandfrei.
Nur bitte nicht nachmachen, denn die drei Servogetriebe waren beim Test gebrochen. Aber lieber am Boden defekt, als durch einen Absturz!
In den neuen Baustufen stelle ich jetzt 15A für die Servos bereit.
M.f.G.
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rossi_x
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Komisch, normalerweise sollte doch bei einer weichen Belastung keine Getriebe brechen. Ich habe das schon mit verschiedenen Servos ausprobiert nie ist dabei ein Getriebe gebröselt. Einige kann man unter Last gegen ihre Drehrichtung bewegen wenn kräftig mit Daumen und Zeigefinger am Hebel gedreht wird. Bei einer schlagartigen Belastung wie einem Einschlag geht natürlich ein Getrieberad kaputt.
Ich bin der Meinung wenn das Servo bei maximaler Haltekraft kaputt geht ist es falsch konstruiert. Es gibt auch Hersteller die bieten verschieden Starke Servos mit identischem Getriebe an, dort ist dann wenig "angepasst" worden.
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AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Hi,
das war kein weicher Test, das war bewußt KNALLHART!
Ich mag es nicht wenn die Modell vom Himmel fallen, ich mache sie vorsichtshalber gleich auf den Tisch kaputt.
M.f.G.
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jochen
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Da ich auch mit der sowohl sichereren als auch auf Spannungseinbrüche empfindlicher reagierenden 2,4 GHz Technik seit einem Jahr (sicher) fliege,
nun aber auf Digital-Servos umgestellt habe,
und demnächst " Paddellos " abheben möchte,
bin ich mit dem Jazz etwas "unterelektrifiziert" . ( 2 A-BEC )
Ich habe bei drei Digits 2,05A Blockierstrom an der Taumelscheibe ohne Heck .
Das 2A BEC des 40er Jazz geht dabei auf 4,35V runter, also nicht mehr viel Luft drine.
Mit Paddelstange im Flug bin ich eigentlich nicht über 1,05A bei 4,85V gekommen, doch
Flybarless wird dem System da etwas mehr abverlangen.
Zur Auswahl stehen da jetzt :
- BEC 30 von Kontronik mit 3A (59,- )
- BEC 3-11 von Microsensens 2,5A (49,90)
- Max BEC von Jeti 5A (aber nur für 2LIPOs) (28,90)
- HP-Tictool-BEC von HYPERION mit 4A (29,90)
- DPSI Micro von EMCOTEC 3A (nur 2 Lipos ?) (ca70,-)
Noch andere Vorschläge ? , Bessere ?, Welches würdet Ihr empfehlen ?
Welches bei mehr als 2 Lipos nehmen, oder das Balancer-Kabel als 2-Zellen -Lipo anzapfen ?
Danke Euch für konstruktieve Antworten !
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Viktor
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Hallo Jochen,
Klick mich.Zitat von jochen Beitrag anzeigenNoch andere Vorschläge ?
Würde ich nicht machen:�oder das Balancer-Kabel als 2-Zellen -Lipo anzapfen ?
Erstens wegen der Steckverbinder und zweitens weil Du zwei Zellen (immer die gleichen) stets tiefer entlädst als die anderen.
Kennst Du diesen Bericht von Gerd Giese?
Gruß
Viktor
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rossi_x
AW: Wie stark muss meine Empfängerversorgung wirklich sein?
Hier der vollständigkeit halber meine Messung mit dem Unitest2 und einem Roxxy-Regler 100 Ampere, gemessen wurde mit sechs Lipos (~22 Volt) am Eingang. Wobei die Eingangsspannung wohl bei einem Schalt-BEC nicht die große Rolle spielt.
Das aufgeführte Emcotec ist Spitze, habe ich selber schon vermessen. Obwohl es aus zwei Lipozellen ja nicht so viel zu tun hat wie ein Jazz der die Flugakkuspannung auf 5,xx Volt bringen muß.
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