"Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

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    #1

    "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

    Hallo,

    hat nur der Futaba FS R 608FS Wärmeprobleme oder sind auch der 607/ 6014 davon betroffen? Ich frage das deshalb als ich am Wochenende mit der für mich neuen Futaba FF 9 Anlage (benutze sonst eine MC 24) herumgespielt habe und danach noch meinen Mint Titan eingestellt habe war der 607er über eine Stunde am Stück in Betrieb. Eine nennenswerte Erwärmung konnte ich dabei nicht feststellen. Der verwendete Empfängerakku war ein 4 Zelliger NiCd.

    Gruß Volker
  • Hermann Schellenhuber
    Hermann Schellenhuber

    #2
    AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

    Servus Volker,

    es sind alle betroffen. Aber die Erwärmung durch den Betrieb selbst ist nicht das Problem, die Eigenerwärmung der Empfänger liegt wohl bei etwas über 10° (je nach Versorgung) über Umgebung (die knapp 80mA, die der Empfänger braucht, werden ja intern in Wärme umgewandelt). Kritisch sind hohe Umgebungstemperaturen gepaart mit zusätzlicher Erwärmung durch ungünstigen Einbau und Sonneneinstrahlung. In Arizona ist es derzeit so richtig heiß und auf rcgroups hat jemand berichtet, daß sich die Fasst-Lockups auf ihrem Platz häufen. Jeder weiß, wie knallheiß Gegenstände je nach Farbe und Oberfläche direkt in der Sonne werden können (mehr als 50°). Im Auto meines Cousins hat es schon mal CD-Hüllen verformt. In Rumpfmodellen unter der Kabinenhaube kann es auch sehr heiß werden, auch durch Antriebskomponenten könnte eine Erwärmung stattfinden. Es ist daher erforderlich, beim Einbau und Betrieb dies im Hinterkopf zu behalten, dann kann auch nichts passieren. Wer sein Modell bei Mittagshitze im Auto läßt, der darf sich dann nicht wundern, falls mal was nicht mehr funktioniert.

    Schöne Grüße,
    Hermann

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    • JMalberg
      RC-Heli TEAM
      • 05.06.2002
      • 22636
      • J
      • D: um Saarbrücken drum rum

      #3
      AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

      In dem Sinne:

      "Beobachten und weiterfliegen!"


      Den Empfänger "luftig" einbauen und darauf achten dass er nicht zusätzlich aufgeheizt wird.


      ... und in Arizona einen Kühlbeutel drauflegen
      Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
      Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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      • Hermann Schellenhuber
        Hermann Schellenhuber

        #4
        AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

        ßbrigens gibt robbe selbst als Temperaturbereich für die Empfänger -10°C bis 50°C an. Futaba hat ursprünglich wohl 60° angegeben, was von robbe nach Tests in der Wärmekammer auf 50°C reduziert wurde. Also die sollten sehr wohl auch Bescheid wissen.

        Schöne Grüße,
        Hermann

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        • BigAl
          BigAl

          #5
          AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

          Zitat von Hermann Schellenhuber Beitrag anzeigen
          ßbrigens gibt robbe selbst als Temperaturbereich für die Empfänger -10°C bis 50°C an. Futaba hat ursprünglich wohl 60° angegeben, was von robbe nach Tests in der Wärmekammer auf 50°C reduziert wurde. Also die sollten sehr wohl auch Bescheid wissen.

          Schöne Grüße,
          Hermann
          Oder sie stellen sich einfach auf die sichere Seite. Der Spruch "warm anziehen" ist hier wohl fehl am Platz .

          Alex

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          • Hermann Schellenhuber
            Hermann Schellenhuber

            #6
            AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

            Klar gehen sie damit auch auf Nummer Sicher. In einem anderen Forum hat mal wer berichtet, daß bei den Tests von robbe die ersten ab etwa 60° ausstiegen, manche auch später, daher wohl die Reduzierung auf 50°C. Der User soll halt sicherstellen, daß der angegebene Bereich eingehalten wird, dann gibt es auch null Probleme.

            Schöne Grüße,
            Hermann

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            • pbskat
              pbskat

              #7
              AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

              Kann jemand näher spezifizieren, wie sich die Temperaturprobleme äussern? Ich stehe nämlich vor einem Phänomen, das ich zu deuten versuche...:

              Wir sind am Sonntag gegen 13:00 von einem doch nicht so interessanten Flugplatz-Fest fliegen gefahren. Bei 34°C Aussentemperatur ca 1,5 Stunden Autofahrt, Helis im Kofferraum. Ich weiss noch, dass beim Herausnehmen die Blätter des Helis fühlbar heiss waren.

              Heli betankt, gestartet und hinaus getragen. Nach dem Hochdrehen habe ich vorsichtig Pitch gegeben. In ca. 30 cm Höhe plötzlich knallte der Heli zurück auf den Boden und die Rotorebene begann sich in alle Richtungen zu neigen, wie wenn ich mit dem Roll/Nick-Knüppel kreisförmige Bewegungen machen würde. Ich habe sofort mit dem Autorotationsschalter den Motor gestoppt und damit den Heli gerettet. Er ist nur nicht umgekippt, weil er im weichen Gras stand und Pitch auf max. negativ war.

              Eine Zigarette später hat sich das dann so ähnlich noch einmal abgespielt, sodass ich dann beschlossen habe, für den Tag aufzuhören. Im Stand lief übrigens alles wunderbar und ohne Fehler oder Zucken, und auch bei den beiden Horror-Flügen funktionierten Heck und Gas. Es handelt sich um einen T-Rex 600 NP mit S9452 auf TS und S9254 auf Gas und Heck, Empfänger ist ein Fasst 6014.

              War das so ein Temperaturphänomen?? (Irgendwie fehlte mir seither der Mut, es wieder zu versuchen...)

              LG Peter

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              • Uli_ESA
                Senior Member
                • 20.12.2005
                • 4827
                • Ulrich
                • 99817 Eisenach

                #8
                AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                Hallo Peter,
                also wenn die empfänger zu warm werden gehen die in Failsafe, sofern es geproggt ist. wenn die Temperatur überschritten wird geht ganz einfach die Kontrollleuchte im Empfänger auf Rot und der nimmt keine Signale mehr an. Im prinzip passiert genau das gleiche wie wenn der Empfang gestört ist. Die Servos bleiben entweder im Hold oder gehen in Failsafe position.
                Gruß
                Uli
                Ich kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.

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                • stein
                  stein-elektronik.de
                  Onlineshop
                  • 18.07.2005
                  • 2452
                  • Hans-Willi

                  #9
                  AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                  Hi !

                  Sonntag Nachmittag, es war so warm als wenn Du den Leuten einen heissen Fön auf die Nase hälst.

                  Modellflugkollege mit Paf-Trainer, TM-8 Sendermodul in einer FF-9 und 7 Kanal Fast Emfpänger.
                  3 Stunden Schleppbetrieb mit gelegentlichen Pausen zum eine rauchen und tanken.

                  Absolut kein Problem - sorry aber wenn sich schon CD Hüllen im Auto verformen sollte man vielleicht mal auf die Idee kommen, den Heli im Schatten Gelegenheit zu geben, wieder auf normale Temperaturen zu kommen.

                  5 weitere Kollegen mit FASST , teils in Helis, teils in Flächenmodellen ebenfalls ohne jegliche Vorkommnisse geflogen.

                  Bei allen Flächenmodellen war Failsave auf 30% Gas programmiert (ist meine Empfehlung) und bei den Helis Drehzahlreduzierung um 25%. Die Helis sind dann immer noch fliegbar aber man merkt durch den Drehzahleinbruch sofort , dass etwas nicht stimmt.

                  Am gesamten Sonntag, trotz affenartiger Temperaturen ging kein einziges Modell auf Failsave.

                  Gruss
                  Hans-Willi
                  Stein Elektronik The Multirotor Specialists

                  Kommentar

                  • 007Sascha
                    Member
                    • 17.09.2006
                    • 324
                    • Sascha

                    #10
                    AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                    Hallo,
                    ich habe heute auch mein TM8 umd R608 bekommen und habe auch ein paar Tests gemacht. Der Empfänger ist erst ausgestiegen als ich ihn mit einem Heißluftfön sanft erhitzt habe. Die Temperatur war aber so heiß dass man das Gehäuse nicht länger als 3 sec anfassen konnte. Die LED am Emfänger wrd rot und F/S tritt ein. Nach dem Abkühlen ist der Emfäünger selbständig wieder in Betrieb gegangen (hat aber zum abkühlen etwas gedauert).
                    Ich denke kaum dass man diese Temperaturen bei NORMALEM Betrieb erreichen kann. Klar wenn das Modell lnge in der Sonne oder im Auto steht könnte es schon reichen.
                    Zudem habe ich einen kleinen Reichweitentest im Haus gemacht. Mit dedämpfter Sendeleitung hat es gut 2. Stockwerke durchgehalten. Im Freien waren es knappe 40m mit laufendem Rotor bis F/S aktiv wurde. Das Modell stand aber auch direkt am Boden und war nicht wie in der Anleitung angeben auf 1m Höhe.
                    Vom Steuerverhalten konnte ich beim Fliegen jetzt keinen Unterschied festellen, war aber auch schon länger nicht fliegen. Das einzige was mir aufgefallen ist dass die Servos jede Bewegung mitmachen wenn man den Hebel an der Funke schnalzen läst.
                    MFG Sascha
                    Geht nicht gibts nicht, geht nur schwerer oder anderst.

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                    • BugBear
                      BugBear

                      #11
                      AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                      Hallo,

                      ich habe/ hatte nun schon drei Fasst Empfänger in Betrieb. Dabei ist mir aufgefallen das der 608 sich mehr erwärmt als z.B. der 607 oder der 6014. Hat einer von euch eine ähnliche Erfahrung gemacht?

                      Gruß Volker

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                      • Wings Only
                        Senior Member
                        • 24.11.2002
                        • 1057
                        • Rudolf

                        #12
                        AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                        Hi,
                        Das einzige was mir aufgefallen ist dass die Servos jede Bewegung mitmachen wenn man den Hebel an der Funke schnalzen läst.
                        Das ist technisch nicht möglich, da 1) der Knüppel eine viel höhere Schwingungsfrequenz hat als ein zum Pendeln gezwungenes Servo.

                        und 2) das Knüppelsignal alle ca. 20ms gesampelt und weitergegeben wird, wobei der Knüppel gerade seiner Schwingung entsprechend irgend einen Wert zum Samplezeitpunkt hat, der aber fast nie der momentane Maximalwert der ausklingenden Schwingung sein wird.
                        Angehängte Dateien
                        Zuletzt geändert von Wings Only; 07.07.2008, 04:54.
                        http://MX16.html Last Update März 2012

                        Be happy, Rudy

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                        • Evil Dead
                          Gast
                          • 21.11.2005
                          • 654
                          • Ralf

                          #13
                          AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                          Zitat von 007Sascha Beitrag anzeigen
                          Das einzige was mir aufgefallen ist dass die Servos jede Bewegung mitmachen wenn man den Hebel an der Funke schnalzen läst.
                          Hi,

                          das kann ich so auch unterschreiben - Kollege fliegt Fasst im Heli und in der Fläche - wenn er schnalzen lässt, übernehmen die Servos sichtlich jede Position des Knüppels und "wackeln" genauso mit - vorher bei 35Mhz und ner MC22s war das definitiv nicht so.

                          Gruß, Ralf

                          Kommentar

                          • JMalberg
                            RC-Heli TEAM
                            • 05.06.2002
                            • 22636
                            • J
                            • D: um Saarbrücken drum rum

                            #14
                            AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                            Sorry Rudi aber das ist wirklich so:

                            Jedes nervöse Händezittern wird bei den "schnellen" Anlagen sichtbar, was bei den "langsamen" Anlagen gar nicht erst merkbar war.
                            Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
                            Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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                            • Wings Only
                              Senior Member
                              • 24.11.2002
                              • 1057
                              • Rudolf

                              #15
                              AW: "Wärmeprobleme" Futaba FS R 608FS

                              Servus,

                              kein Grund für "sorry"!

                              Natürlich wird jedes Händezittern zu irgendwelchen Zeitpunkten alle ca. 20ms gesampelt, völlig klar!

                              Ich bestreite nur, dass das Servo "jede Bewegung beim Knüppel-Schnalzenlassen", wie postuliert, mitmacht!

                              In meinem Oszi-Beweis sieht man alleine schon, dass das wegen der unterschiedlichen Knüppel und Samplefrequenz nicht stimmen kann. Wenn man sich das jetzt noch am Servopoti anschauen würde, wäre wegen der Servoträgheit und der Zeitverluste beim Motor-Drehrichtungswechsel ein noch chaotischerer Zusammenhang zwischen Knüppelschnalzen (-Frequenz und -Amplitude) feststellbar, der den Begriff "Zusammenhang" gar nicht mehr verdient.


                              Jungfernflug-Zittern: Dafür hat die mc24 sogar eine eigene Funktion: die Verzögerung an den Kanälen 1-4

                              Wenn man das bei anderen Sendern braucht, kann man einen sogenannten "Schußhandschuh" verwenden. Gibt es im Jäger-Fachhandel, kein Witz!

                              Zur Verzögerung zwischen Hand und Empfänger: Die MC22-Familie ist noch immer schneller als FASST. erstaunlich, aber war. Und bewiesen! sogar mit dem schnellern R607 ist die T7 um ca 6ms langsamer als die mc22. Mit dem R617 nochmals um ca. 6ms.
                              Zuletzt geändert von Wings Only; 07.07.2008, 11:11.
                              http://MX16.html Last Update März 2012

                              Be happy, Rudy

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