Ich befasse mich mit dem Gedanken auf eine 2,4Ghz Anlage umzusteigen. Ich habe das immerwährende ungute Gefühl einer möglichen Kanaldoppelbelgung langsam satt. Kürzlich kam jedoch in unserer Fluggruppe die Diskussion auf, dass die elektrostatischen Ladungen (die bei fast jedem Heli entstehen) die 2,4Ghz Anlagen zu einem Totalabsturz bringen können. Ist das so? Und sollen oder müssen die Helis nun über den Minuspol des Akkus geerdet werden? Bringt das was? Hat jemand Erkenntnisse oder Erfahrungen damit?
Elektrostatische Ladungen und 2,4Ghz Anlagen
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daniel.bieri@gmx.ch
Elektrostatische Ladungen und 2,4Ghz Anlagen
Hallo zusammen,
Ich befasse mich mit dem Gedanken auf eine 2,4Ghz Anlage umzusteigen. Ich habe das immerwährende ungute Gefühl einer möglichen Kanaldoppelbelgung langsam satt. Kürzlich kam jedoch in unserer Fluggruppe die Diskussion auf, dass die elektrostatischen Ladungen (die bei fast jedem Heli entstehen) die 2,4Ghz Anlagen zu einem Totalabsturz bringen können. Ist das so? Und sollen oder müssen die Helis nun über den Minuspol des Akkus geerdet werden? Bringt das was? Hat jemand Erkenntnisse oder Erfahrungen damit?Stichworte: -
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AW: Elektrostatische Ladungen und 2,4Ghz Anlagen
Jepp, gaaanz gefährlich und besonders bei Vollmond wenn in China ein Sack Reis umfällt. Nee, nur Spass
Ich kann mir schlecht vorstellen, dass es ein elektromagnetische Feld ergibt dass sich auf das Frequenzband von 2,4GHz spezialisiert hat , aber 35Mhz ignoriert.
Ein elektrischer Funke scheint mir auch nicht in der Lage zu sein einen elektromagnetischen Impuls (EMP) in der Dimension zu erzeugen dass er Bauelemente des Empfängers zerstört.
Ein Funke der direkt am/im Empfänger überspringt, wird auch nicht wegen des Frequenzbandes springen. Wenn der Funke springt wird es sicher eine Störung geben, die ein PPM-Empfänger per Zucken anzeigt, ein PCM-Empfänger evtl einen Hold/Failsafe auslöst und ein GHz-Empfänger vielleicht gleich ganz ignoriert.Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
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AW: Elektrostatische Ladungen und 2,4Ghz Anlagen
Daniel, das ist durchaus möglich. Dabei geht es gar nicht um 2,4 GHz speziell, sondern um elektrostatische Entladungen in eine im Weg befindliche Elektronik, z.B. durch einen Heckriemen verursacht.
Eine solche Entladung kann einen Prozessor problemlos zum Absturz bringen und je nach Stärke und Häufigkeit auch beschädigen bzw. irgendwann zerstören. Ersteres habe ich am eigenen Leibe erlebt, hat mich damals zwei Crashs gekostet.
Wenn du also einen entsprechen anfälligen Heli hast (bei mir ist das der Logo 10 3D), dann solltest Du in jedem Fall ein entsprechendes Massekonzept mit Masseverkabelungen vorsehen, ganz unabhängig davon ob Du nun auf 35 MHz oder 2,4 GHz fliegen willst.
Gruß GerdFPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote
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AW: Elektrostatische Ladungen und 2,4Ghz Anlagen
Ich hoffe ich hab mich da nicht zu verquer ausgedrückt.
Wie Gerd meine ich, dass das benutzte Frequenzband der Elektrostatischen Aufladung egal ist und lediglich die Qualität der elektronischen Bauteile und das Funkverfahren eine Rolle spielt.Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
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