lohnt sich der Mehrpreis zur Anschaffung eines Präzisions FMsss-Quarz im Gegensatz zum FMsss und hat man dadurch tatsächlich bessere Trennschärfe, bzw. besseren Empfang und somit weniger Störungen?
Oder ist das "Präzision" nur ein marketingstrategischer Zusatz um einen höheren Preis zu rechtfertigen?
Gruß
Thorsten
"The rotor is just a big fan on top of the helicopter used to keep the pilot cool. When it stops, you can actually watch the pilot start sweating."
lohnt sich der Mehrpreis zur Anschaffung eines Präzisions FMsss-Quarz im Gegensatz zum FMsss und hat man dadurch tatsächlich bessere Trennschärfe, bzw. besseren Empfang und somit weniger Störungen?
Wenn die Quarze präziser sind, heisst das nur, das Du deinen Kanal genauer triffst. Wenn Du nun einen unpräzisen Quarz im Sender und im Empfänger hast, die z.B. eigentlich auf Kanal 70 resonieren sollen, aber in der Senderquarz in Wirklichkeit eher an der Grenze zur 69 liegt und der im Empfänger eher an der 71 wirst Du im Endeffekt eine schlechtere Reichweite und mehr Störungen haben.
Auf die Trennschärfe hat die Präzision mit Sicherheit keinen Einfluss, die wird durch die Qualität der Filterung im Emfänger sichergestellt (oder auch nicht).
Du must Dir die abgebenen Frequenzen des Senders und die akzeptierten Frequenzen im Emfpänger in etwa wie eine Glockenkurve vorstellen (stark idealisiert). Je besser sich die beiden überlappen, um so höher die Reichweite. Je schmaler die Glocke, um so trennschärfer wird die Sache. Im Umkehrschluss: je trennschärfer bzw. schmalbandiger Dein Sender und Empänger sind, um so wichtiger werden präzise Quarze.
Wobei ich allerdings sagen muss, dass ich in der Praxis noch nie Probleme mit einem bestimmten Quarz hatte, was auf Präzisionsprobleme hinweisen würde. Was man aber tagtäglich auf Modellflugplätzen sieht, sind Probleme mit bestimmten Sendern und Empfängern.
gibt es unpräzise quarze * Meiner Meinung nach absoluter nonsens. Bei üblicher Genauigkeit und Fertigungsqualitat ist ein "präzissionsquarz" nur Marketing. Bis jetzt bestand nie ein Bedarf an solchen "Präzissionsquarzen", jetzt auf einmal braucht man welche ?
Es gibt definitiv Quarze in unterschiedlichen Toleranzklassen, wie übrigens fast alle elektronischen Bauelemente. Weiterhin gibt es unterschiedlich spezifizierte Temperaturstabilitäten.
Bis jetzt bestand nie ein Bedarf an solchen "Präzissionsquarzen", jetzt auf einmal braucht man welche ?
Achtung!
Die Quarze unterscheiden sich auch noch in der Materialgüte und dem Aufbau!!
Ob man das braucht oder nicht muß jeder mit sich selbst ausmachen.
Nur bitte daran denken, der Quarz stellt eine nicht ganz unerhebliche/notwendige Funktion in dem fliegenden/schwebenden Gesamtgebilde im Wert von 500 bis x.xxx € zur Verfügung.
Die Quarze unterscheiden sich auch noch in der Materialgüte und dem Aufbau!!
... was sich aber als Kunde äußerst schwer nachvollziehen lässt, wenn der Modellbauhändler anstatt Spezifikationen bekanntzugeben nur mit Begriffen "supertolle Präzision" um sich wirft.
Vielleicht ist es ja auch nur eine Möglichkeit, noch vorrätige Quarze noch schnell zu vergolden bevor sie keiner mehr braucht...
Abgesehen davon glaube ich nicht, das die neuen ("Quarzfreien")Empfänger eine höhere Trennschärfe aufweisen als jene mit Quarz.
Empfänger mit Prozessor ( und das dürften alle Quarzlosen sein) brauchen immer noch mindestens einen Quarz für den Systemtakt ( ich denke, es werden mindestens noch einer mehr für die HF-Mischer sein). Vielleicht sind da ja präzissions- Keramikschwinger drin
Ich hoffe, es sind wenigsten Superpräzzisionsichweisnichtwasnoch Quarze.
Vielleicht weiss jemand, wie ich aus einer Quarzfrequenz durch entsprechende Teiler alle Frequenzen eine Frequenzbandes ableiten kann, und das mit einer geringeren Abweichung als der eines Standartquarzes...
ein namhafter Hersteller von Scan-Empfängern schreibt dazu:
Diese Technik hat sich in der professionellen Funkanwendung längst bewährt. Dabei werden die Aufgaben der bisherigen Wechselquarze durch den internen Microprozessor übernommen. Im Abspeicher Modus wird diesem mitgeteilt, mit welchem (Quarz)Kanal der Empfänger betrieben werden soll. Der einmal abgespeicherte Quarzkanal bleibt dann solange erhalten, bis ein neuer Abspeichervorgang gestartet wird. Dabei wird gleichzeitig der Antennen-Eingang des Empfängers immer optimal auf den jeweiligen Kanal abgestimmt
und
Um das ganze Frequenzband empfangen zu können, müssen normale Empfänger relativ breit abgstimmt werden. Dadurch ist die Abstimmung bei keinem Kanal wirklich optimal. Unsere Scan-Empfänger stimmen sich aber auf den jeweiligen Kanal ab. Damit wird jeder Kanal, ab am oberen oder unteren Ende des Frequenzbandes, mit gleicher, optimaler Empfindlichkeit empfangen. Das Ergebnis ist bessere Reichweite, aber vor allem größere Störunempfindlichkeit
Gruß
Thorsten
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