Empfänger Störung durch statische Aufladung/Entladung?

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    Sky
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    • 04.07.2006
    • 3801
    • Gottfried

    #1

    Empfänger Störung durch statische Aufladung/Entladung?

    Hallo!

    Ich habe schon einiges gelesen, dass sich durch den Riemen eine statische Aufladung entsteht.

    Ich habe den Heli gestartet, bin kurz geflogen, landete damit ich Einstellungen am Motor vornehmen konnte und plötzlich als ich mit dem Schraubenzieher den Motor (Vollgasnadel) berührte, ein Servozucken anfing und ich den Stromschalter Aus und wieder Einschalten musste, damit wieder alles Normal war. (Hatte ich schon öffters!)

    Wurde dass durch Statische Entladung ausgelöst?

    Würde dass Abhilfe schaffen: http://www.hirobo.at/tipps_und_tricks.htm
    Im Archiv der Tipp 1

    Erhöht sich die Statische Aufladung wenn man die Mechanik in einen Rumpf einbaut?

    Hatte Ihr auch schon ein solches Problem?

    LG,
    Sky

  • dl7uae
    dl7uae

    #2
    Re: Empfänger Störung durch statische Aufladung/Entladung?

    Hi,

    nee, glaube ich nicht. Der ganze Drahtverhau und das Metallgeraffel des Helis sind Bestandteil der Antennen-
    anlage, das "Gegengewicht" eines mehr oder weniger irre positionierten verkürzten (elektrisch verlängerten)
    Viertelwellenstrahlers. Wenn Du mit einem metallischen Gegenstand, den Du in der Hand hälst, die "Masse"
    berührst, führt das zu immensen Veränderungen der Antennencharakteristik und u.U. zu starken Feldstärke-
    schwankungen und Mehrfachempfang im Nahfeld des Senders, was besonders bei PPM zu "Irritationen"
    führen kann. Hatte auch schon mal sowas, wenn ich ein paar Meter hinter dem Heli mit dem Sender rum-
    fuchtelte, gab' es ab und an Zuckungen. Ingesamt ist das ein Zeichen, mal eine andere Antennenverlegung
    zu versuchen, weiter weg von allem Metallischen, eben unten/Mitte der Kufenhalter, mit nichtleitenden
    Abstandshaltern, wenn die Kufenhalter aus Alu sein sollten. Das Ende der Antenne ist besonders empfindlich
    gegen kapazitive Annäherung, - also nicht direkt an metallischen Teilen (wie Heckrohr) anknüppern, sondern
    ein isolierendes Endstück vorsehen.
    Trotzdem wird es generell zu Signalschwankungen in solchen Fällen kommen, die aber meist ohne Wirkung bleiben.
    So können aber auch defekte Kugellager bei geringen Feldstärken (in grösserer Entfernung und/oder ungünstiger
    Lage der Polaritätsebenen der Antennen) zu Störungen führen.

    Tom

    Kommentar

    • GerdS
      Senior Member
      • 20.03.2005
      • 1219
      • Gerd
      • Bodensee

      #3
      Re: Empfänger Störung durch statische Aufladung/Entladung?

      Ich kann das mit der statischen Aufladung voll bestätigen, erlebt bei meinem Logo 10 3D und voll reproduzierbar. Das hat mich immerhin zwei Crashs gekostet, weil der Prozessor meines Autopilotprototyps dabei resettet hat.

      Ich habe bei mir einen Massesternpunkt in Form einer Chasisschraube gesetzt, von der ausgehend ich das Heckrohr, das Motorgehäuse und Antriebsakku-Masse verbunden habe. Seitdem ist Ruhe und ich kann das nur jedem Besitzer eines Helis mit Riemenantrieb weiterempfehlen.
      Bei Verbrennerhelis würde ich es genauso machen, nur fällt der Antriebsakku dabei flach. Es wäre dann noch einen Test wert, ob es was bringt, die Empfängerakkumasse stattdessen zu verwenden.

      Gruß Gerd

      FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

      Kommentar

      • Hardy
        Hardy

        #4
        Re: Empfänger Störung durch statische Aufladung/Entladung?

        Hallo Gerd,

        kann deine gemachten Erfahrungen voll bestätigen.
        Bin bei meinem Logo 10 nach zwei ßbstürzen genau so vorgegangen. Bei meinen anderen Helis habe ich ebenfalls ein Potenzialausgleich gelegt. Der Heckriemen wirkt leider wie ein Bandgenerator. Aber jetzt ist Ruhe.

        Grüße
        Hardy

        Kommentar

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