X-3810 ADT, 9V-Alarm?

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  • Markus
    Member
    • 29.11.2005
    • 99
    • Markus

    #1

    X-3810 ADT, 9V-Alarm?

    Hallo,

    ich habe das Problem, dass ich bei meiner Anlage eine viel zu kurze Akkulaufzeit habe bis der Senderinterne Unterspannungsalarm einschaltet. Dies geschieht bereits bei 9,0V und ist auf dem Flugfeld ziemlich nervtötend.

    Ich habe mir aus 8 Sanyo 2500ern einen Pack selbst inline gelötet und dieser hat auch beste Spannungslage und Kapazität. Allerdings habe ich das recht dünne Originalkabel zum Senderanschluss belassen (siehe Ri).

    Wenn der Alarm nach ein paar Stunden Senden ertönt und ich den Akku gleich wieder nachlade, stelle ich fest dass er fast noch halbvoll ist jedesmal.
    Ich habe den Akku mal spaßeshalber nach einsetzen des Alarms mit einem Orbit Mircolader V6.3 im Autoentladenmode komplett leergemacht und noch über 1000mAh entnehmen können! Also viel zu früher Alarm, und dies reproduzierbar immer wieder!

    WAS NOCH MIT INS GEWICHT FßLLT: die Glasrohrschmelzsicherung (Wert weiß ich grad nicht) hat 3,8ohm. Bei einem Sendestrom von ca. 250mA (weiß ich auch nicht mehr ganz genau) wäre das schon ein Spannungsabfall von 0,95V !

    Genaueres will ich mal noch messen. (bin grad auf Arbeit :rolleyes: )

    ASO: wenn der Sender bei 9V quäkst wäre das also ne Spannung pro Zelle von
    1,125V. Da aber noch über der Sicherung fast 1V abfällt, dann schon Alarm bei 1,25V pro Zelle -also gerade mal Nennspannung einer Mignonzelle. (selbst einer TOP Sanyo AA ! )

    Nun meine Idee zur Lösung: Ich möchte eine NEUNTE ZELLE verwenden!
    Was haltet ihr davon? ?(





    Grü�e Markus
  • Logo3030
    Member
    • 21.09.2004
    • 910
    • Gerd
    • Austria/Vorarlberg

    #2
    X-3810 ADT, 9V-Alarm?

    Keine neunte Zelle verwenden ! ßberspannungsgefahr

    Am Besten zum Graupner Service senden !

    Kommentar

    • woody
      Member
      • 05.01.2003
      • 602
      • thorsten

      #3
      X-3810 ADT, 9V-Alarm?

      Hi

      Also bei Akku´s mit "bester Spannungslage" und nur 250mA Strom scheint es mit
      Deinem Akku nicht sehr weit her zu sein.

      Da es ja wahrscheinlich ein Ni-Mh-Akku ist gehe ich mal davon aus das dieser durch die
      Kälte noch wesentlich früher schlapp macht.

      Ich hatte früher auch einenn Sanyo 2100mAh Senderakku, damit war es in etwa das
      gleiche Spiel wie bei Dir. Ein wechsel auf N3US mit nur 1100 mAh bringt enorm was,
      da kannst Du die Kapazität der Akku´s auch vernünftig nutzen. Ni-Mh sind als
      Senderakku aus meiner Sicht nicht zu empfehlen.


      Gruß Woody

      Kommentar

      • AlexBonfire
        Senior Member
        • 07.01.2005
        • 4593
        • Alexander
        • Schallodenbach

        #4
        X-3810 ADT, 9V-Alarm?

        Vorsicht, da läuft irgendwas schief in deinem Sender !
        Wenn der 8-Zellige Senderakku bei 9 Volt ist ist er wirklich reif zum laden und bringt keine 100mAh mehr. Und auch ein 2500er Mignon Akku sollte problemlos mit 250mA fertig werden.
        Die Spannung, die über der Sicherung abfällt kannst du am einfachsten bei eingeschaltetem Sender mit'm Voltmeter messen. Wenn das wirklich 0,95V sind ist daran was faul.
        Bloß keine 9. Zelle reinlöten, das Ding ist für 8 Zellen ausgelegt und wenn alles in Ordnung ist, dann funktioniert es damit perfekt. Wenn nicht dann ist irgendwas nicht wie es soll und du löst das eigentliche Problem nicht mit einer 9.Zelle.

        Messe mal den Spannungsabfall an der Sicherung, die Spannung am Akku und den Strom in der Zuleitung - alles bei eingeschaltetem Sender.
        >>>>>>>> Alex <<<<<<<<

        Kommentar

        • Markus
          Member
          • 29.11.2005
          • 99
          • Markus

          #5
          X-3810 ADT, 9V-Alarm?

          Vielen Dank erstmal.

          Die Zellen und der Sender sind absolut in Ordnung. Das Problem ist scheinbar die Schmelzsicherung (Typ L250V 315F) diese hat einen ohmschen R von 3,5ohm (gemessen mit VC303).
          Ich habe mal ein paar andere Schmelzsicherungen gemessen:

          200mA Flink =~8ohm
          315ma Flink =~3,5ohm...3,7ohm
          1,6A Träge =~0,1ohm

          so und nun habe ich mal den vermeintlich leeren Akku mit der 1,6A Sicherung betrieben und siehe da 10,0V auf der Anzeige und somit weit entfernt von den nervtötenden 9,0V auf der Anzeige .

          Also Spannungsabfall von gut 1V .
          Diesen Spannungsabfall konnte ich nicht messen, denn die Sicherung wird vom HF-Modul welches ja die ganze Leistung braucht und für den U-Abfall sorgt verdeckt, so dass man nicht rankommt während des Betriebes.

          ABER: ich hab mal parallel zur Senderanzeige die am Akku unter Last anliegende Spannung gemessen -- bei 10,0V Senderanzeige waren es ziemlich genau 11,8V.
          Da fällt also immer noch Spannung am Kabel und der "Dicken" Sicherung ab.

          Ausserdem ist das keine echte Sicherung mehr, denn bei 1,6A statt 315mA geht wohl eher was am Sender kaputt im ßberlastfall... ist mir klar, aber hat jemand ne Lösung? 8o

          @woody: danke, du hast wohl Recht in dem Punkt, dass Kälte (es waren -10°C) für nen Mignon NiMh übel sind, und dass die Spannungslage von nem Hochstromfähigen Akku wegen des besseren Ri sicher besser ist, aber ich will auch gute Kapazität.
          Was für eine Stromaufnahme hast du denn beim Senden? ?(


          @alex: neunte Zelle lass ich wohl erstmal, aber rechnerisch verträgt der Sender das in jedem Fall.
          Mal ne Milchmädchenrechnung: 8x1,3V=10,4V; 9,1,3V=11,7V aber es gab auch mal nen Halter für Mignonbatterien der konnte 8x1,5V=12V.
          In beiden Fällen fällt nochmal Spannung von fast 1V an der originalen Sicherung ab. Also sollte das kein Problem sein, oder?


          Vielen Dank erstmal

          Grü�e Markus

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          • woody
            Member
            • 05.01.2003
            • 602
            • thorsten

            #6
            X-3810 ADT, 9V-Alarm?

            Hi zusammen

            Die Stromaufnahme beim senden habe ich noch nie gemessen. Der Hauptgrund warum
            ich Ni-Cd im Sender bevorzuge ist das diese nicht eine so hohe selbstentladung haben
            wie die Ni-Mh.
            Mit den beschriebenen N3US kann ich gute 5 Stunden senden, nicht simmen wohlgemerkt.
            Dabei so gut wie keine selbstentladung zu bemerken.

            Hab grad mal geschaut....nach etwas über 3 Stunden Betriebszeit habe ich auf der
            Sendereigenen Anzeige noch 10,2 Volt. Die Sicherung oder sonstiges habe ich nie ausgetauscht,
            der Sender ist also absolut "serie".

            Gruß Woody

            Kommentar

            • Markus
              Member
              • 29.11.2005
              • 99
              • Markus

              #7
              X-3810 ADT, 9V-Alarm?

              So Problem gelöst.

              Spannung fällt wie oben beschrieben hauptsächlich durch die Last am Widerstand der Schmelzsicherung ab.
              Meßergebnisse aus dem Kalibrierlabor:

              Sicherung:
              315mA Flink (im Mittel) =3,480ohm
              315ma Träge (im Mittel) = 0,820 ohm

              Nun verwende ich eine Träge Sicherung und mein Sender zeigt bei gleichem Akkustand im ersten Fall 9,4V und im zweiten Fall 10,1V an.
              Also zieht der Sender (bei ca halbvollem Akku) rechnerisch 188mA.
              200mA steht in der Manual. Passt alles. Problem gelöst. 8)

              edit:
              ein Freund von mir hat eine ähnliche Anlage und da drin werkelte seit Original eine 3A Träge.... diese hat so gut wie gar keine meßbaren Widerstand mehr und entsprechend gut ist "dessen Spannungslage."

              Ich habe jetzt weil ich sie grad noch da hatte eine 1,6A Träge reingestopft- und was soll ich sagen die neunte Zelle wurde mir quasi so geschenkt&#33;&#33;&#33; :tongue: :loeblich:
              Grü�e Markus

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