Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Wings Only
    Senior Member
    • 24.11.2002
    • 1057
    • Rudolf

    #1

    Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

    Hallo Wissende,

    kann jemand folgende Fragen beantworten?

    Sind die Servo-Impulsleitungen gegen Masse kurzschlussfest?

    Wenn nicht: Wie hoch dürfen sie belastet werden - mA oder Ohm

    Frage gilt für PPM (C17, C19...) und SPCM (SMC-20...) Empfänger.

    Graupner-Anfragenmails brauchen oft Wochen zur Beantwortung.
    [b]Hat jemand von Euch eine "schnelle" Mailadresse zu einem effizienten Techniker?[b/]


    Optimistischerweise für Postings schon mal "Danke im Voraus" :loeblich:
    http://MX16.html Last Update März 2012

    Be happy, Rudy
  • Roland
    Member
    • 14.06.2001
    • 225
    • Roland

    #2
    Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

    Hallo,

    bei den (Graupner) Empfängern kommen die Servoimpulse direkt, ohne Impedanzwandlung vom Zählerbaustein. Das ist meißt ein CMOS Dekadenzähler wie HEF 4017, CD 4017. Die Ausgänge sind mit einer internen Strombegrenzung gegen Kurzschluß geschützt. Der mögliche Ausgangsstrom liegt je nach Typ bei etwa 20-30 mA.

    mfg
    Roland
    Logo 800 XXtreme - 14 Zellen
    Logo 700 XXtreme - 14 Zellen

    Kommentar

    • Wings Only
      Senior Member
      • 24.11.2002
      • 1057
      • Rudolf

      #3
      Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

      Danke Roland,

      Das Verwenden eines Diodengates gegen Masse OHNE zusätzl. Strombegrenzungswiderstandes ist somit zulässig, stimmts?
      http://MX16.html Last Update März 2012

      Be happy, Rudy

      Kommentar

      • Roland
        Member
        • 14.06.2001
        • 225
        • Roland

        #4
        Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

        Hallo,

        interne Schutzschaltungen, wie hier die Strombegrenzung, sollte man nicht in ein Schaltungskonzept einfließen lassen.
        Natürlich funktioniert z.B. auch eine LED bei 5V ohne Vorwiderstand am Gatterausgang hervorragend.
        Das Problem ist, daß die IC's bis 18V einsetzbar sind. Wenn dann alle Ausgänge auch noch in der Strombegrenzung betrieben werden, steigt die Verlustleistung im IC und das ist keine besonders gelungene Schaltungsauslegung .
        Wenn niederohmig ausgekoppelt wird (Schalttransistor, Diode gegen Masse?), würde ich den Ausgang mit 1-2k beschalten.
        Logo 800 XXtreme - 14 Zellen
        Logo 700 XXtreme - 14 Zellen

        Kommentar

        • Wings Only
          Senior Member
          • 24.11.2002
          • 1057
          • Rudolf

          #5
          Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

          Hallo Roland,

          eine externe Strombegrenzung habe ich ohnedie noch vor, denn sinnvollen Wert muss ich erst austesten; in Kombination mit der Gatterdiode. Bei 6V und 400 Ohm wäre ich da bei 15 mA, und das nur gepulst bei 7% HIGH-Zeit.

          Das Konzept sieht allerdings vor, dass ich mit dem Diodengate unter die Schaltschwelle der niedrigst schaltenden Servos bei ca. 0.8V kommen muss, um nicht Produkt-abhängig zu sein. Gibt ja Servos die erst bei 1,3V o.ä. schalten, mit denen hätte ich nicht die geringsten Probleme. Und die alten Exoten mit 3,3V Schaltspannung sind ohnedies Geschichte. EX-Oten.

          Entschärft wird das von Dir genannte Problem auch dadurch, dass die Servoausgänge ja nur ein Puls-Pauseverhältnis von ca. 1,5msec zu 22msec, eben ca.7% HIGH haben.

          Eine weiter zu berücksichtigende Tatsache ist, dass verschiedene aktuelle Empfänger auch sehr verschiedene Impuls-Ausgangsimpedanzen haben.

          Nur als Hinweis: Ich weiß als nur Amateur wie man mit einem Oszi umgeht, und wie man Impulseingangs-Widerstände durch Amplitudenhalbierung - einfach nicht? - bestimmt, Schaltschwellen durch Spannungsteilung etc. etc.
          ABER: jeder Tipp wird dankend angenommen!

          Falls Du noch nicht erraten hast, worum es geht:
          http://members.aon.at/flug.fiala/sicher.html#6 bezw.


          http://MX16.html Last Update März 2012

          Be happy, Rudy

          Kommentar

          • Andi Gysi
            Andi Gysi

            #6
            Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

            Hallo,

            mit soviel Klimmbimm im Modell erhöht man eigentlich vor allem die Kurzschlusswahrscheinlichkeit... und gegen Senderausfall hilft das auch nichts.
            Wenn du das wirklich realisieren willst kannst du ja zb mit Optokopplern die Empfänger sauber vom Rest der Schaltung trennen, ICs auf Kurzschluss belasten ist irgendwie Murks...

            Andi

            Kommentar

            • Wings Only
              Senior Member
              • 24.11.2002
              • 1057
              • Rudolf

              #7
              Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

              Hi Andi,
              die Optokoppler-Lösung ist ebenfalls seit 7 Jahren bekannt und veröffentlicht. War eine Zeitlang sogar industriell gefertigt - noch immer? keine Ahnung - zu kaufen.

              Das ist keine IC-Belastung auf Kurzschluss, sondern das Prinzip der Diodengatter mit Strombegrenzung. Die Impulsspannung am Empfänger-Ausgang bleibt nahe zu unverändert.

              Und DAS macht eben nur Sinn mit der 2-Frequenz-Senderauslegung,
              auch genannt Senderdiversity. Siehe meine Signatur, wenn Du dir nicht den o.a. Link .....#2frequenz anschauen willst.

              Wurde bei RCN ausreichend diskutiert. http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege...c;f=26;t=001905
              http://MX16.html Last Update März 2012

              Be happy, Rudy

              Kommentar

              • Roland
                Member
                • 14.06.2001
                • 225
                • Roland

                #8
                Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

                Hallo,

                hab mir mal die Links angesehen. Zwei Empfänger, welche nicht miteinander syncronisiert sind und über passive BE verknüpft sind sind da sicher nur ein Ansatzpunkt. Die Signale gehen unselektiert aus dem Zählerbaustein ohne Plausibilitätskontrolle raus - wo liegt da ein Sicherheitsgewinn?
                Nur mal so zum Nachdenken: Bei Deiner ßberlegung ist ein gravierender Fehler drin. Gibt ein Empfänger ein fehlerhaftes Signal aus (aus welchen Grund auch immer), welches in der Impulslänge länger als das korrekte Signal aus dem zweiten Empfänger ist, kommt am Servo letztenendes doch Murks an.
                Das ist mit Sicherheit auch ein Grund, warum bei ACT ein wesentlicher höherer Aufwand zur Selektion gemacht wird.
                Logo 800 XXtreme - 14 Zellen
                Logo 700 XXtreme - 14 Zellen

                Kommentar

                • Wings Only
                  Senior Member
                  • 24.11.2002
                  • 1057
                  • Rudolf

                  #9
                  Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

                  Hi Roland,

                  der Entwurf ist 10 Jahre alt und seit 7 Jahren erprobt.

                  Er beruht auf der ZWANGS-synchronisierten Phasengenauigkeit von 2 PPM-Empfängern auf der gleichen Frequenz vom gleichen Sender und beruht auf Boolschem AND.

                  Wenn ein Empfänger einen gestörten längeren Impuls, egal aus welchem Empfangsgrund, weitergibt, passiert das Gleiche, wie bei nur einem Empfänger: Der Längere gewinnt, auch wenns nur einer ist.

                  PCM habe ich daher dmals wegen der unterschiedlich möglichen Failsafe-Impulse expressis verbis ausgeschlossen.
                  Die abgefederten Problemfälle sind dort taxativ aufgezählt und wurden schon vor Jahren in Foren diskutiert.

                  Die geplante Weiterentwicklung auf (hand- oder automatik-geschaltetes fuktionelles) Boolsches OR ist KEINE Konkurrenz zu ACT, sondern eine Erweiterung auf die Servoansteuerung von 2 Empfängern MIT ALLEN Servofunktionen, für JEDES Servo eben. UNABHßNGIG von Phasennotwendigkeiten, die gibt es dann nicht mehr. Die Failsafe-Funktion des DDS-10 ist sogar ein wesentlicher Teil des Konzepts.

                  Damit ist der trotz Diversity denkbare Fall, dass ein Empfänger und die an ihm angeschlossenen Servos TOTAL ausfallen ebenfalls abgedeckt.
                  Weil ALLE Servos dann ALLE Impulse bekommen. Im Unterschied zu den derzeitigen Konzepten mit geteilten Rudern, die Du im ganzen ...sicher.html-Link auch nachlesen konntest.

                  Damit Du siehst, wie ich zu ACT stehe:


                  Diesen Link findest Du sogar auf der ACT-Homepage.
                  http://MX16.html Last Update März 2012

                  Be happy, Rudy

                  Kommentar

                  • Andi Gysi
                    Andi Gysi

                    #10
                    Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

                    Hallo,

                    dann hast du immer noch ein Problem wenn ein Gatter stirbt oder ein Empfänger sich mit High Pegel verabschiedet...
                    Paranoya halt,,, und bei einem Senderabsturz bist du weiterhin genauso angeschmiert wie vorher. Genauso wenn die Stromversorgung des Gatters versagt.

                    Andi

                    Kommentar

                    • Wings Only
                      Senior Member
                      • 24.11.2002
                      • 1057
                      • Rudolf

                      #11
                      Frage Graupner-Empfänger: Servoimpulsausgänge:

                      1) High-Pegel: stimmt, habe ich im Bericht ausdrücklich erwähnt.
                      2) passive Gatter haben keinen Strombedarf. Genau deswegen lehne ich aktive Lösungen ab. Und die Todeswahrscheinlichkeit einer (passiven&#33 Schottkydiode ist ziemlich unwahrscheinlich.

                      quod erat demonstrandum

                      3) Bei Ausfallwahrscheinlichkeits-Ketten kommt es auf die einzelnen "Kettenglieder" an.
                      Es muss ja nicht gleich HIGH-Pegel Supergau bei irgend einem Ausfall sein.

                      Und wegen zB 10% Ausfallwahrscheinlichkeit einer bestimmten Fehlermöglichkeit auf 90% Chance zu verzichten, wäre doch ziemlich unschlau, nicht wahr?

                      4) gilt auch für die Wahrscheinlichkeit des Senderabsturzes ( da könntest Du bei RCN aktuell mitdiskutieren), da wäre man nicht schlechter dran, als jetzt auch schon. Daher sind bei bestimmten Veranstaltungen auch standby-Sicherheitspiloten mit eigenem Sender vorgeschrieben.

                      Die logische Schlussfolgerung gegen die Befürchtung eines Senderausfalls brauche ich hier kaum darzulegen.
                      Wie auch nicht die Verhaltensweise gegen Reifenplatzer bei 160 km/h oder mehr..

                      Wenn ich die Heckaufkleber mit "No risk, no fun" sehe, steigt mir ohnedies die Grausbirn hoch, nicht nur am Aschermittwoch wie heute.

                      Gruß Rudy


                      Motto zum Aschermittwoch: Jeder Tod, auch der sanfteste, ist Mord an der Seele.
                      http://MX16.html Last Update März 2012

                      Be happy, Rudy

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X