Hi, ich habe vor ca. 10 Jahren aufgehört zu fliegen. Möchte jetzt aber wieder anfangen, wie ich aber festgestellt habe ist die Technik ( logischerweise ) nicht stehen geblieben. Nun ich habe den Sender T10CP mit den Empfängern R617FS & R6008HS möchte mir nun aber den Sender T16IZ zulegen. Meine Frage ist nun sind meine Empfänger mit der T16IZ kompatibel oder muss ich mir dann auch neue zulegen.
Abgesehen davon, soweit ich gelesen habe, werden dann keine Telemetrie Daten übertragen. Es ist auch nur zum ßbergang gedacht und soll kein Dauerzustand bleiben. Da gibt es ja noch so viele ßnderungen wie e-ID, Aufstiegserlaubnis usw. Und was ist mit A1-A3? Ist das nur für Drohnen erforderlich?
Sag schon mal Danke für die eine oder andere Antwort.
die T16IZ ist an sich ein klasse Sender. Telemetrie funktioniert mit den gängigen Reglern und Komponenten eigentlich einwandfrei.
Die Integration fremder Elektronik ist tatsächlich nicht vorhanden. Das heißt, Du kannst ein paar FBL Systeme die es so am Markt gibt nicht direkt über den Sender einstellen.
Das hat z.B. Jeti ganz vernünftig gelöst.
Wäre eben zu klären, was Dir wichtiger ist...Ich für meinen Teil brauch das nicht. Mir ist es wichtiger, dass ein Sender gut in der Hand liegt, und das er vernünftige Knüppel hat.
Da hat Futaba eindeutig die Nase vorn...und das nicht nur vor Jeti.
Die Empfänger die Du benötigst sind z.B. der R3008SB. Kosten ca. 60€, haben Telemetrie usw.
Bei der Anlage ist auch ein R7108SB dabei. Somit hättest Du schonmal den Anfang.
Mir ist durchaus klar, dass meine Antwort jetzt nicht die ist, die Du lesen möchtest. Ich würde Dir dringend zu einem anderen Hersteller raten. Einerseits hat Futaba völlig den Markt verpennt, aber andererseits ist sogar die Bedienung eines neuen Senders völlig anders als du es von der T10 gewöhnt bist. So gesehen ist die Wahl des Systems schon mal egal. Weiterhin kosten Empfänger wesentlich mehr als die der Marktbegleiter und die Auswahl der Telemetrie ist ebenfalls eingeschränkt. Was mich persönlich aber am meisten stört ist die Tatsache, dass die Pflege und Weiterentwicklung bei Futaba in der Regel zu Gunsten neuer Sender vernachlässigt wird.
Hallo,
Zuerst mal zur Antwort deiner Frage. Ja du kannst die Multimode und 7Kanalempf. weiter verwenden. Siehe Bild.
Die alten Systeme sind nicht telemetriefaehig funktionieren aber.
Dass futaba den Zug verpasst hat stimmt nur für die Anfangszeit wo alle gepusht haben. Mittlerweile gibt es auch für Futaba die Telemetrie. Es ist auch abhängig was du für Telemetriedaten möchtest.
Eine Aufstiegserlaubnis brauchst du im Normalfall keine. Außer es geht über ein Gewichtslimit. Fürs Wildfliegen Kenntnisnachweis und die eID Nummer auf dem Modell sind Pflicht. So wie auch ein Versicherungsnachweis der immer Pflicht ist.
Gruß
Dass futaba den Zug verpasst hat stimmt nur für die Anfangszeit wo alle gepusht haben. Mittlerweile gibt es auch für Futaba die Telemetrie. Es ist auch abhängig was du für Telemetriedaten möchtest.
"Zug verpasst" stimmt insofern, als meines Wissens nach Futaba der einzige Hersteller ist, der ausschließlich nicht adaptive Protokolle einsetzt (FASSTest und T-FHSS).
In der EU wird damit gegenüber adaptiven Protokollen ("LBT") auf bis zu 90% ßbertragungskapazität verzichtet. Erkennbar ist das an der Taktrate von fix 14ms, wenn die Telemetrie mit externer Sensorik arbeiten soll. Laufen mehr Daten im Downlink, hat die Steuerung auf der Funkstrecke nur eingeschränkt Platz. Auch schnelle Digitalservos bekommen dann die gleiche, höher latente Ansteuerung wie simple analoge.
Will man minimale Latenz, geht bei FASSTest nur der 12CH-Mode mit maximal zehn Proportionalkanälen und stark reduzierter Telemetrie.
Selbst wenn manche (fälschlicherweise) meinen, die hier genannten Latenzen wären für den Großteil der Anwender kein Thema, existieren damit erhebliche, unumgängliche Einschränkungen. Die muss man auch bei mehre tausend Euro teuren Sendern in Kauf nehmen, und unter diesem Aspekt klingt "Zug verpasst" für mich dann sogar recht höflich formuliert ...
Inwieweit bei offensichtlich völlig ausgelasteter Funkstrecke bezüglich der ßbertragungssicherheit Abstriche gemacht werden müssen, darüber lässt sich nur spekulieren. FASST in seiner ursprünglichen Form hatte da einen hervorragenden Ruf. Dass mehr Daten auf einer erheblich schmäleren Strecke genauso sicher laufen, erscheint aber nicht unbedingt logisch.
Bin am Sonntag an einem Trainingstag F3C gewesen,da flogen aber doch ca. 60% mit Futabas,mehrheitlich die T32MZ.
War doch erstaunt das doch noch viele Futaba fliegen.
Für die EU-Norm ab 2015 wurde FASST mit LBT nachgerüstet. Dabei hat man aber den allereinfachsten Weg gewählt und damit klar feststellbar die Störanfälligkeit erhöht. Wohl deswegen wurde bei den neuen Sendern letztendlich dieses Protokoll in Europa komplett raus genommen.
Bin am Sonntag an einem Trainingstag F3C gewesen,da flogen aber doch ca. 60% mit Futabas, ...
In dem Bereich ist das CGY760R sehr beliebt, und die fliegen meist eben genau wegen der Latenz im 12CH-Modus. Was den T32MZ zumindest von der Kanalanzahl her zum größtmöglichen Overkill macht.
Helis - speziell die Trainer - sind ja generell bezüglich Kanalanzahl und Komplexität der Steuerung sehr genügsam. Wennst da z.B. einen (großen) Segler ausreizen willst, steigen die Ansprüche rapide ...
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