Futaba - Grundsätzliche Gedanken
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Ich gehe mal davon aus, das die Wirtschaftler beim Thema LBT nicht viel zu sagen hatten!Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenDie Hersteller unserer Steuerungen mussten ihre Systeme anpassen, wenn sie diese ab 2015 weiter in der EU verkaufen wollten. Auch dabei braucht man nicht besonders weltfremd herumzuspinnen, wenn man davon ausgeht, dass es dazu wohl ein paar Diskussionen zwischen den Wirtschafts- und den Technikabteilungen gegeben hat.
Wenn sich die Hersteller nicht an die Richtlinie halten, können sie sich ihre Systeme behalten!
Einige haben den Weg des geringsten Widerstandes gewählt und ein "Pseudo-LBT", sprich 10% MU implementiert!
Richtiges LBT im Sinne des Erfinders haben die wenigsten Hersteller realisiert, eigentlich fällt mir auf die schnelle nur Wea, Graupner und Jeti (?) ein!
MPX weiss ich jetzt nicht sicher, aber ich denke, die haben auch echtes LBT!
ßbrigens heisst es "Listen before talk" und nicht "transmit!
Ausserdem finde ich es ignorant, nicht auf die neue Norm upzudaten, auch wenn die alte Bestandschutz geniesst!
Mein Sender muss auf deinen aufpassen, deiner auf meinen aber nicht!
Freundschaft!
Zuletzt geändert von Robert Englmaier; 25.10.2017, 22:14.Grüsse Robert
MC20/HoTT, TT-Helis mit GR18/Spirit II und ein paar Flieger!
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Nun, JLog versteht ja S-Bus und damit sollte es ja auch mit einem S-Bus Empfänger von FrSky gehen ....Zitat von Porsti Beitrag anzeigenIch hab mich jetzt ein bisschen umgeschaut. Jeti ist zwar schick, aber teuer. Die FrSky Horus macht tatsächlich einen guten Eindruck, die Empfänger können S-Bus und das von mir eingesetzte UniSens-E unterstützt auch FrSky Telemetrie . Bleiben nur zwei JLog2, zu denen ich nix gefunden hab. Aber da bringt vielleicht weitere Recherche auch noch Lösungen. Schaumermal...
und noch viel besser: schon mal unten rechts auf das Anschlussbild des JLog auf der Homepage von Jlog geschaut? Da steht doch ein FrSky also ist auch das normale FrSky Protokoll unterstützt; sollte also kein Problem sein (hab selber allerdings noch keinen JLog an einen FrSky-Empfänger gehängt)
Gruss, Leo
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Moijje!
Ich verstehe die ganzen Diskussion nicht...
80% der ganzen Helipiloten fliegen ohne Telemetrie.
Für mich ist und bleibt Futaba ein Sender dem man vertrauen kann. Ich hatte noch nie einen Sender, mit dem ich so gut klar komme. Das Menü ist einfach und übersichtlich, die Knüppel sind TOP, und es fühlt sich alles sehr direkt an. Die ßbertragung ist ebenfalls super...
Das war es eigentlich schon an Bedingungen (für mich und vielleicht auch noch ein paar andere)
und es gibt keinen Sender, der das alles so gut macht wie FutabaGoosky S1/S2/RS7, Tuning Shape S2 @4s, Shape 9.0, Shape S8, Trex 700N DFC, Banshee 700
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Kann man machen. Man kann nach Stopuhr fliegen oder schätzen. Hat den Vorteil, dass man dann evtl. des öfteren die Autorotation üben kann, sofern man nicht entsprechend große Sicherheitsreserven einplant. Ich finde es schon sinnvoll, dass meine Zellen überwacht werden und ich Infos über den Zustand und die noch mögliche Flugzeit bekomme.Zitat von Hexagon Beitrag anzeigenMoijje!
Ich verstehe die ganzen Diskussion nicht...
80% der ganzen Helipiloten fliegen ohne Telemetrie.
Und da ich nicht laufend auf das Display starre, weil der doofe Heli ja irgendwo oben in der Luft hängt, fände ich es auch durchaus prickelnd, wenn eine freundliche Dame mir die Flugphasen, die Parameter, die mich interessieren, u.a. auch vorliest.
Das kann mittlerweile jeder Sender, selbst mit mittelpreisigen SegmentZuletzt geändert von stein; 26.10.2017, 08:54.Stein Elektronik The Multirotor Specialists
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Auch sogenannte Einsteigersender bieten die komplette Sprachausgabe und TelemetrieZitat von stein Beitrag anzeigenDas kann mittlerweile jeder Sender, selbst mit mittelpreisigen Segment
Beispiel: MZ-12 PRO von Graupner für 150€.
Futaba muss endlich andere Maßstäbe setzen, sonst enden sie wie JR.Bis bald, Wolfgang.
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Das Problem bei Futaba ist sicher nicht die zufriedenen Bestandskunden, sondern die Neueinsteiger.
Was hebt heutzutage eine Futaba Funke noch aus der Masse hervor? Die gute ßbertragungsqualität? Sicher nicht, denn mittlerweile haben alle größeren Hersteller (Spektrum, Jeti, Graupner, Frsky,....) das 2.4 Ghz Netz unter Kontrolle und ein Heli kommt im Normalfall sowieso nie an die Grenze dieser Funkstrecke.
An die Grenze kommen da eh nur FPV Flieger und Segler - und auch dort ist Futaba mittlerweile extrem zurückgegangen.Das Leben ist zu kurz um Lipos zu schonen
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AW: Futaba - Grundsätzliche Gedanken
Futaba war einmal ganz groß unter den Fernsteuerungs-Anbietern - für mich gefühlt der Mercedes unter den Funken. Und dann haben sie vor ein paar Jahren den Anschluss verloren.
Schleichende Entwicklung im Telemetrie-Bereich, eine verwirrende Modellpolitik und völlig überteuerte Sender, die kaum noch die Hälfte an Features gegenüber dem Wettbewerb hatten. Die FF6 und FF7 hatte Futaba noch zu einer Zeit auf dem Markt, da waren das inzwischen technische Oldies und man konnte nur jeden Bedauern, der sich noch so ein Gerät für viel Geld gekauft hatte.
Ich glaube, dass ein Thread, wie dieser, zustande kommt, hat auch ein bisschen mit Wehmut zu tun, weil mit Futaba auch viele gute Erinnerungen verbunden sind und man das Gefühl hat, dass die Entwicklung, die Futaba seit einigen Jahren nimmt, eigentlich nicht sein müsste.[FONT="Verdana"]Grü�e, Stephan[/FONT]
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Bitteschön:
Wikipedia, Redundanz (Technik):Zitat von WoFlei Beitrag anzeigenDann solltest du uns auch mal mitteilen, was genau, du unter Redundanz der HF Strecke verstehst.
"Redundanz (von lateinisch redundare, überlaufen, sich reichlich ergießen) ist das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden. Ressourcen können z. B. redundante Informationen, Motoren, Baugruppen, komplette Geräte, Steuerleitungen und Leistungsreserven sein. In der Regel dienen diese zusätzlichen Ressourcen zur Erhöhung der Ausfall-, Funktions- und Betriebssicherheit."
Zuerst ...
... ein bisserl dampfplaudern, und dann ...Zitat von Robert Englmaier Beitrag anzeigenEinige haben den Weg des geringsten Widerstandes gewählt und ein "Pseudo-LBT", sprich 10% MU implementiert!... itüpferlreiten!Zitat von Robert Englmaier Beitrag anzeigenßbrigens heisst es "Listen before talk" und nicht "transmit!
Stimmt schon, in der EN 300 328 steht "talk", so unüblich ist "transmit" aber auch wieder nicht, ich find´s mindestens genauso verständlich, deswegen nehme ich mir die rhetorische Freiheit!
Das hat einmal Frank Tofahrn dazu geschrieben. Such´ Dir heraus, was Du für richtig hältst!Zitat von Robert Englmaier Beitrag anzeigenAusserdem finde ich es ignorant, nicht auf die neue Norm upzudaten, auch wenn die alte Bestandschutz geniesst!
Mein Sender muss auf deinen aufpassen, deiner auf meinen aber nicht!
Ergänzend sei angemerkt, dass er aufgrund seiner Position in der ETSI sicher nicht völlig offen Klartext schreiben kann, man immer wieder auch zwischen seinen Zeilen lesen muss.
LG, Philipp
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AW: Bitteschön:
Danke für die Aufklärung, wäre ich nie drauf gekommen....Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenWikipedia, Redundanz (Technik):
"Redundanz (von lateinisch redundare, überlaufen, sich reichlich ergießen) ist das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden. Ressourcen können z. B. redundante Informationen, Motoren, Baugruppen, komplette Geräte, Steuerleitungen und Leistungsreserven sein. In der Regel dienen diese zusätzlichen Ressourcen zur Erhöhung der Ausfall-, Funktions- und Betriebssicherheit."
Was du beschreibst hat ja Jeti.
Wie soll dir das, bei deiner LBT Problematik helfen ????
Es sendet HF Modul 1, nach 20sec schaltet HF Modul 1 ab und HF Modul 2 schaltet zu,
Das zweite Modul sendet mit dem gleichen Protokoll wie HF Modul 1.
Deine LBT Problematik, die ich in Wirklichkeit nicht sehe, bleibt bestehen !
Was nutzt dir jetzt diese Art der Redundanz ?
Ich sag es dir, nur bei einem Ausfall eines HF Moduls kommt sie zum Tragen.Bis bald, Wolfgang.
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AW: Bitteschön:
Lies mal alles, dann findest du auch diesen Satz von ihm:Zitat von <<Philipp>> Beitrag anzeigenDas hat einmal Frank Tofahrn dazu geschrieben.Der Standpunkt: - ich decke mich jetzt mit altem Zeug ein und nutze es bis zum Sanktnimmerleinstag- ist nicht gerade rücksichtsvoll gegenüber den Hobbykollegen".Zuletzt geändert von WoFlei; 26.10.2017, 15:28.Bis bald, Wolfgang.
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AW: Bitteschön:
P.S.Zitat von WoFlei Beitrag anzeigenEs sendet HF Modul 1, nach 20sec schaltet HF Modul 1 ab und HF Modul 2 schaltet zu
Im o.g. Beitag muss es natürlich 20ms heißen, sorry !Bis bald, Wolfgang.
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Ich weiß nicht, ...
... wie Du drauf kommst, dass ich irgendein Problem mit LBT im Allgemeinen hätte!Zitat von WoFlei Beitrag anzeigenDeine LBT Problematik, die ich in Wirklichkeit nicht sehe, bleibt bestehen !
Es ist kaum zu bestreiten, dass diese Technologie fast nur Vorteile hat, wenn sie sauber implementiert ist. Auf die Implementierung kommt´s aber in hohem Maß an, und da habe ich ganz speziell in Bezug auf FASST-LBT meine Bedenken.
Futaba selbst, bzw. Ripmax schränkt die Betriebsbedingungen ein, Piloten sollten zueinander einen gewissen Abstand (von 8-10m ist die Rede) halten, zeitweise raueren Servolauf konzediert man, und in reflexionsreicher Umgebung, etwa in Hallen, wurde wiederholt von Verbindungsproblemen bis hin zu Abstürzen berichtet. Die mehrfach angesprochenen experimentellen Anordnungen sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.
FASST-LBT arbeitet offensichtlich sehr simpel. Wenn ein Sprung auf eine belegte Frequenz führt, macht es einfach Pause. Passiert das selten, merkt es kaum jemand, dauert die Sendepause länger, weil mehrere Sprünge hintereinander keine freie Frequenz finden, kann es kritisch werden.
LBT Verfahren haben aber einige Möglichkeiten mehr, als einfach nur nix zu machen, wenn ein Sprung zur Kollision mit einer anderen Signalquelle führen würde! Sie könnten z.B. in gewissem Rahmen auf der momentanen Frequenz bleiben und nach einer freien suchen, auf ein 10%MU Verfahren wechseln, ..., man könnte die Sache so einrichten, dass die Verbindung jedenfalls weiter besteht, eventuell eingeschränkt, aber unter möglichst keinen Umständen für längere Zeit völlig abbricht.
Im Falle von FASST erschien es offensichtlich zu aufwendig, die Möglichkeiten der Funknorm voll auszuschöpfen, man kann spekulieren: Zu teuer, Verlust der Abwärtskompatibilität, ...
Und Rücksichtslosigkeit?
Die spielt vielleicht auf großen Fliegertreffen eine gewisse Rolle, unter Alltagsbedingungen im Verein oder am Hang mit einigen wenigen, wenn nicht nur einzelnen Flugzeugen in der Luft ist das in Bezug auf andere Piloten ein völlig unbedeutendes Szenario.
In Hinblick auf sonstige Teilnehmer im 2,4GHz Band (WLAN, Bluetooth) stelle ich mit voller ßberzeugung, im Interesse der Sicherheit die stabile Steuerungs Funkstrecke in den Vordergrund, und lasse mich gerne rücksichtslos nennen, wenn ich meinen vorhandenen FASST Fundus weiter nach V1.7.1 betreibe.
Da störe ich lieber eine Webcam (Als beliebiges Beispiel für eine nicht-RC 2,4GHz Anwendung, nur um kreativen Einwänden vorzubeugen!), statt von ihr mein RC-Gerät in einen potentiell hochgefährlichen Kontrollverlust jagen zu lassen!
LG, PhilippZuletzt geändert von <<Philipp>>; 26.10.2017, 20:10.
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