WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

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  • Wings Only
    Senior Member
    • 24.11.2002
    • 1057
    • Rudolf

    #1

    WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

    Hallo NiMH Verwender:


    Langzeiterfahrung nach ca. 2 Jahren:
    In den letzten Monaten war einen sukzessive Abnahme der Akkuleistung, sprich Senderbetriebsdauer festzustellen.

    Heute, 12.8.2003, bei Wartungsarbeiten festgestellt:

    Bei Unterschreiten von 9,3 Volt Akkuspannung ging auch der weitere Spannungszusammenbruch wesentlich schneller von statten, innerhalb Sekunden auf 8,1 Volt, was dem Schadensbild mindestens einer kapazitätsschwachen Zelle entspricht, die rein rechnerisch jetzt etwa nur mehr 1700 mAh Kapazität haben dürfte.

    Die Wärmeüberwachung beim Laden mit 300 oder 500 mA ergab auch eine ungleichmäßige Erwärmung des Akkus, klar bei einer oder mehreren Zelle(n) die schon bei 2000mAh oder weniger elektrolytisch voll sind.

    Der Akku stammt aus der ersten Senderserie und dürfte nach den Feststellungen anderer Gemvis-Saft-Akkubenutzer ca. 4 Jahre alt sein. Chemisch gesehen ein normales Akku-Alter.

    Wenn freilich frische Akkus bei Senderauslieferung dabei gewesen wären, wäre dieser Alterungseffekt noch kaum feststellbar, besonders bei gut gepflegten Akkus. X(
    Meine Protokolle diverser Sender- und Empfängerakkus zeigen einen wesentlich über 2 Jahren liegenden Nutzungszeitraum, wobei ich persönlich die Grenze bei Einfachstromversorgungen bei einem Kapazitätsverlust von 15% bei 500mA Belastung ziehe, bei Doppelstromversorgungen und Schottkydioden darf EIN Akku auch bis zu einem Verlust von 20% im Modell verbleiben. Aber nur bis zur Generalwartung im Winter.

    Das Vertrauen in eine noch vorhandenen Betriebszeitreserve wie bei einem guten Akku lt. Bericht über den neuen Akku auf meiner Homepage ist absolut gefährlich. Eine wirkliche Notlandung beim Unterspannungspipsen ist unbedingt notwendig ! Es könnte sich ja noch mindestens eine weitere Zelle ihrer privaten Grenze rapide nähern!
    __________________
    Meine neue ARCHIV-Homepage : http://members.aon.at/flug.fiala

    http://MX16.html Last Update März 2012

    Be happy, Rudy
  • mb
    mb

    #2
    WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

    Hi,

    ich habe einen ähnlichen Fall in meiner MC 22.
    Ich habe das erst gemerkt, nachdem ich mir einen Automatik-Lader gekauft habe der die entladene und eingeladene Kapazität anzeigt.

    Mein Ladegerät schaltet schon bei ca. 2350 mAh nach erreichen der Ladeschlussspannung ab.
    Auch die entladene Kapazität liegt in diesem Bereich. Also no way, dass man die 3000 mAh erreichen bzw. nutzen könnte.

    Ist schon eine ziemliche Gaunerei, einen 650,- EUR Sender mit einem ollen Akku zu verkaufen!


    Gruss,
    Marc


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    • A.E.R
      A.E.R

      #3
      WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

      Akkus wollt ihr ewig leben?

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      • Wings Only
        Senior Member
        • 24.11.2002
        • 1057
        • Rudolf

        #4
        WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

        Na, aber mehr als 2 Jahre sollten es bei einem ohnedies nur mit 1/10 der Kapazität konstant belastetem Akku wohl doch sein, oder?
        http://MX16.html Last Update März 2012

        Be happy, Rudy

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        • Wings Only
          Senior Member
          • 24.11.2002
          • 1057
          • Rudolf

          #5
          WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

          Hi Alle,

          Nachtrag nach div. Messungen!

          Ein im Februar 2000 in den MC20-Sender eingebauter Sanyo 1800 hat am 14.8.03 gemessen ohne besondere Auffrischungstricks nach 1x Vollladungs-Ergänzungung und unproblematischer Delta-Peak-Abschaltung eine gemessene Kapazität von 1738 mAh unter 500 mA Entladestrom und ist als "gesund" zu betrachten.
          Der mehr als 1,5 Jahre weniger in Gebrauch stehende o.a. 3000 NiMH-Akku bringt, nochmals gemessen, nach 10 Stunden Ladung mit 300 mA Ladestrom und noch 3 Stunden Nachformierung mit 100 mA nur mehr 1645 mAh Kapazität. Erwartbar wären aus dem Wirkungsgrad etwa 2700 mAh! Hätte auch mehr sein können, da der Akku zu Ladebeginn nicht ganz leer war (9.1Volt unter 500mA Last).
          http://MX16.html Last Update März 2012

          Be happy, Rudy

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          • dl6lr
            dl6lr

            #6
            WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

            Hallo,

            bemerke auch eine nachlassende Kapazität, dazu einen erhöhten Innenwiderstand. Die SAFT-Zellen taugen wohl nichts, die Sanyo3000HV im Heli werden deutlich mehr geknechtet und sind richtig munter.

            Bernd

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            • ElmoBuscon
              ElmoBuscon

              #7
              WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

              Hallo Leute,

              in der Regel ist ein Akkumulator ab einem Alter von 2 Jahren Ausfall gefährdet.

              Somit tausche ich meine Empfängerakkus, trotzt guter Ladetechnik und Pflege, nach 2 Jahren aus.

              Die Varta Senderakkus haben bei mir nie länger als ein Jahr gehalten, und ich kann sie nicht empfehlen; leider da sie den Oginalenstecker haben. X(

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              • Andi Gysi
                Andi Gysi

                #8
                WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                Hallo,

                ich habe vor langer Zeit mal den Akku kritisiert und Haue bekommen, weiss nicht mehr von wem...

                Aber egal, der Akku ist schwer und nicht besonders gut. Werde wohl umstellen auf Zellen in der 30-35g Klasse (250g gespart und immer noch genug für 5-8 Stunden, 1700er Zellen sind doch in der Gewichtsklasse).

                Werde dann vom Saftakku das Kabel nehmen, dann brauch ich keinen Originalakku... parallel dazu ein zweites Kabel mit Servostecker zum Laden ohne den Sender zu überlasten.

                Gruss,

                Andi

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                • Kurt
                  Kurt

                  #9
                  WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                  Hallo,

                  habe vor ca. 3 Jahren auch mal den Saft GMVIS getestet, das Ergebnis war sehr schwach, ich habe diesen Akku dann nicht mehr verwendet.
                  Das heißt aber nicht, dass NiMH alle nix taugen, im Gegenteil. Die GMVIS vor 2-4 Jahren waren scheinbar noch in den Kinderschuhen.
                  Wenn man moderne NiMHs von z.B. GP nimmt, so sieht die Sache schon anders aus, diese Akkus sind so ziemlich das beste was man aus NiMH zur Zeit bekommen kann und ich vertraue ihnen meine MC24 gerne an.

                  viele Grüße
                  Kurt

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                  • Frederic
                    Frederic

                    #10
                    WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                    Oha....

                    Ich habe mir eine Graupner MC22 gekauft mit dem Graupner NiMH Akku....

                    genau den "Gaupner Saft/ 8NH-3000CS" (9,6V/3,0Ah)

                    Da ich bis jetzt die Anlage nur für den Simulator am PC benutzt habe, war die HF-Einheit abgestöpselt. Mit 2 vollen Akkuladungen bin ich bis jetzt seit ca 39 Stunden "unterwegs". )

                    Da ich die Anlage ab nächste Woche im "aktiven" Bereich für meinen Heli benutzen will, möchte ich natürlich kein Risiko eingehen.

                    Ich benutze als Ladegerät den Graupner Ultramat 25.
                    Ich würde gerne mal mit 300 mA langsam aufladen, geht aber mit dem Ding nicht. Man kann bis max 300 Minuten am Stück laden, weil der blöde Sicherheitstimer nicht höher einzustellen ist.

                    Folglich lade ich über die Ladebuchse des Senders, in dem die 5A-Sicherung eingebaut ist mit 0,9 A (für 300 Minuten Sicherheitstimer-Zeit, da diese ja ca 30% über Sollzeit sein soll) bei Deltapeak auf 0,8mV.
                    Ich gehe also davon aus, daß nach 225 Minuten die Delta-Peak den Ladevorgang abbricht.... so sollte es zumindest sein.

                    Frage:

                    - Sollte besser mit einem anderen Ladegerät mit 300 mA geladen werden? oder ist die Ladung wie oben beschrieben ok?

                    - Taugt der Graupner-Akku denn wirklich nichts? (fänd ich schon einen Hammer von Graupner, das Teil war teuer...)

                    - Sonst noch Tips für einen Neuling?


                    Danke für die Hilfe,
                    Gruß, Frederic.

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                    • dl6lr
                      dl6lr

                      #11
                      WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                      Hallo Frederic,

                      mit Automatikmodus habe ich beim SAFT-Akku sehr schlechte Erfahrungen gemacht, ich lade deshalb jetzt nur noch konventionell nach Zeit. Das Zellenrauschen ist derart hoch, daß der Lader ständig abschaltete. Dazu kommt, daß die Innenverkabelung und die ganze Ladebuchsenmimik in den Sendern für höhere Ströme nicht geeignet sind.
                      Delta-Peak-Abschaltung funktioniertnach meiner Erfahrung zufriedenstellend nur bei Ladeströmen ab 1C, das wären 3A und deutlich zu viel für die Märklin-Eisenbahnverkabelung der Akkus.

                      Mein nächstes Senderpack löte ich selbst zusammen und dann kommt da eine Mpx-Buchse dran und mit dem Stecker vom alten Akku bastel ich dann noch mal einen Adapter auf Mpx.

                      Bernd

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                      • bigthing
                        bigthing

                        #12
                        WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                        Hallo Frederic
                        Ich würde nochmals die Berschreibung der Mc 22 zur Hand nehmen.
                        Bei meiner Mc24 ist die Ladebuchse nur für max. 1 Amp. ausgelegt und nicht für 5 Amp.
                        Gruß Franz

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                        • Frederic
                          Frederic

                          #13
                          WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                          Also die Ladebuchse der MC22 ist für max 1,5 A ausgelegt (bei Verwendung der Sicherung, die ich ja drin habe), somit sollten die 0,9 A, die ich benutzt habe kein Problem darstellen....

                          Bei der Ladung gestern abend hat das Ladegerät leider mal wieder nach 140 Minuten abgeschaltet..... aber die Akkuanzeige der MC22 dann beim Einschalten auch voll bei 11,3V. Nachdem ich sie aber heute morgen nochmals eingeschaltet habe, ist sie auf 10,8 V gesunken (Ladebalken zeigt auch auch weniger), ohne daß die Anlage in Betrieb gewesen wäre.....

                          Was nun?

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                          • Perihan0_0
                            Perihan0_0

                            #14
                            WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                            Hallo Zusammen!
                            Ich habe das Thema mal mitverfolgt.
                            Was haltet Ihr denn davon LIPOLY Zellen einzusetzen?

                            Gruß Jörg

                            Kommentar

                            • Kurt
                              Kurt

                              #15
                              WARNUNG: Langzeiterfahrung mc22-NiMH-Akku

                              Hallo,

                              nachdem bei mir auch ein Zelle im Saft Akku in der MC24 kaputt gegangen ist, habe ich ein paar Hinweise dazu geschrieben:
                              NiMH im Sender

                              Bei neuen Geräten besteht wohl kaum ein Risiko, zumindest habe ich noch nichts davon gehört, dass neue Saft Akkus von Graupner gleich defekt waren. Kritisch wirds erst nach 1-2 Jahren. Dann sollte man den AKku genau beobachten und ggf gegen einen besseren GP Akkupack auswechseln.

                              Hochstromakkus im Sender "leiden" unter ständiger Unterforderung. Sie werden mit nur kleinen Strömen von bis zu 1,5 A belastet oder geladen. Wie auch schon bei der altbewährten Sanyo RC2400, scheint dieser Mini-Strom dazu zu führen, dass sich die Zellen im Akkupack immer weiter voneinander unterscheiden, was bei einzelnen Zellen zu ßberladung oder Tiefentladung führen kann.

                              Bei Akkupacks die zum Antrieb verwendet werden, tritt das eher selten auf. Daraus kann man schließen, dass diese Hochstomakkus ab und zu ordentlich Power brauchen um vernünftig zu funktionieren.
                              Vielleicht wäre es ratsam, den Senderakku ab und zu herauszunehmen und direkt mit hohen Strömen zu formieren.

                              viele Grüße
                              Kurt

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