Wenn man überlegt, das da ein T-Rex 500 drin steckt ... Ich warte immer noch auf mein neues Heckrotorgehäuse. Naja, wird wohl nächste Woche irgendwann mal eintreffen.
Heute Mittag kam Post und das neue Heckrotorgehäuse war im Briefkasten. Das Gehäuse kann ich jedem empfehlen, der ein schmales, hochgesetztes Heck hat. Also wie in der SeaKing, der Bo105, EC145, Lynx, etc.
Die Konstruktion ist einfach: Ein kurzes Gehäuse wird auf ein Stück Heckrohr geklemmt, die Seitenteile sind verschraubt. Den Halter für den Umlenkhebel kann man sowohl rechts wie auch links montieren. Das Gehäuse lässt sich nachträglich auf dem Rohr etwas verschieben, so daß man den Riemen spannen kann! Mit dem dem Rumpf beiliegenden Stellring kann man das Gehäuse zusätzlich abstützen.
Wer Interesse daran hat, soll bei Smartmodel nachfragen - das Teil ist ganz neu und noch nicht im Katalog.
Nachdem ich den Rumpf schon gespachtelt und geschliffen habe, kam heute die Grundierung dran. Oder besser - der erste Durchgang.
Dabei sind noch einige unschöne Stellen aufgetaucht. Hauptsächlich sind's Löcher an den Nähten und Blasen an Kanten. Die werden jetzt also wieder verspachtelt.
Dann wird alles wieder soweit wie möglich abgeschliffen und dann kommt der Airbrush zum Einsatz.
Der Rumpf wirkt sofort ganz anders, sobald mal etwas Farbe drauf ist.
Gestern habe ich die Grundierung wieder nass abgeschliffen ( Gewicht ) und alle Stellen mit Pinholes nochmal verspachtelt. Viele waren es nicht mehr, aber wenn man grundiert, kommen halt gerade an den Nähten noch unschöne Stellen zum Vorschein und man sieht jede Unregelmässigkeit. Macht aber Spaß und alles in allem ist der Rumpf wirklich von guter Qualität. Ich denke, daß ich heute Abend wieder schleifen und die geschliffenen Stellen leicht grundieren kann.
Ich überlege noch, ob ich die Kanzelverglasung schon aufklebe, die Fensterbereiche abdecke und eine einheitliche Farbschicht erzeuge, oder ob ich damit warte bis der Rumpf fertig ist und die Rahmen der Verglasung nachträglich lackiere. Die Kanzelverglasung wird ja von aussen aufgesetzt. Optisch schönere ßbergänge gibt es, wenn die Verglasung vorher eingebaut ist und ich die Ritzen verspachteln und schleifen kann. Dann kann ich den Rahmen gleich mit grundieren, Nieten aufbringen und in Rumpffarbe lackieren. Naja, mal sehen wie ich's mache, das hängt wahrscheinlich davon ab, wie gut sich die Fenster maskieren lassen.
So .. jetzt ist die SeaKing endlich fertig um benietet zu werden.
Ingesamt habe ich den Rumpf jetzt
- im Rohbau gespachtelt und verschliffen ( 240er und 320er )
- grundiert
- grobe Löcher, Unregelmässigkeiten und Pinholes entdeckt die vorher nicht aufgefallen sind
- gespachtelt und großflächig verschliffen ( 240er und 320er )
- grundiert
- kleinere Unregelmässigkeiten und immer noch vorhandene Pinholes entdeckt
- Mit Zahnstocher "gespachtelt" und die Löcher gefüllt und verschliffen ( 400er )
- die Panellines über die Nähte nachgraviert
- großflächig verschliffen ( 600er )
- hauchdünn die ausgebesserten Stellen nachgrundiert
- als letztes fehlt jetzt noch einmal verschleifen ( 1000er )
Ich habe leider noch eine kleine Lacknase vom Nachgrundieren, zwei Pinholes und eine kleine offene Naht entdeckt, wo ich morgen nochmal ran muss wenn die Farbe trocken ist. Wahrscheinlich nehme ich diesmal Weißleim zum auffüllen, die Stellen sind wirklich winzig.
Alles in allem haben die Vorbereitungen zum Lackieren bisher gut 15h gekostet, dafür sind die Nähte zwischen den Rumpfhälften jetzt super, die Oberfläche ist top und die Panellines kommen richtig gut raus.
Als Grundierung habe ich bisher 1l ( 2 1/2 x 400ml Dosen ) Duplicolor Universalgrundierung grau verbraucht, das meiste davon habe ich wieder abgeschliffen. Es gibt für das Duplicolor System einen Pistolengriff der auf die Dosen gesteckt wird, den kann ich nur empfehlen. Der Sprühnebel lässt sich damit super dosieren.
Im angehängten Bild könnt Ihr sehen womit ich mich die letzten Tage rumgeplagt habe.
Parallel habe ich mich auch schon mit den Decals befasst - das wird auch noch eine Menge Arbeit. Inkscape ist dafür eine gute und kostenlose Hilfe. ( www.inkscape.org ) , dazu noch UniConverter mit der passenden Umgebung.
Mit Uniconverter lassen sich die Corel Draw CDR Dateienl, die man auf rc-network.de findet, in andere Vektorformate wie z.B. SVG konvertieren. SVG kann man dann mit Inkscape bearbeiten und skalieren. Mal sehen wie's am Ende wird.
So .. jetzt ist die SeaKing endlich fertig um benietet zu werden.
Im angehängten Bild könnt Ihr sehen womit ich mich die letzten Tage rumgeplagt habe.
Sieht super aus, dein Rumpf!
Der Tip mit dem Weissleim zum auffüllen kleiner Löcher ist genial! Muss ich leider auch noch an ein paar Stellen machen...
Lackierst du dann selbst oder lässt du es machen? Ich hab bei mir die Kanzel lackiert und muss sagen, das Ergebnis ist gar nicht schlecht ausgefallen. Die Sata MiniJet ist ein tolle Pistole, speziell mit den wasserverdünnbaren Autolacken geht die super...
Ach ja, noch ein Tipp. Als Lackierständer verwende ich übrigens eine Konstruktion, die ich schon beim Lackieren der PowerCat Haube benutzt habe. Im Baumarkt gibt's billige Sonnenschirmständer, die man mit Sand oder Wasser schwer machen kann.
Da steckt einfach ein Besenstiel drin ( man kann sich das im Baumarkt passend zusammen suchen ). Am Besenstiel ist etwas unter der Mitte ein Drahtkleiderbügel aus der Reinigung mit Klebeband befestigt. Den Biege ich mir immer so passend, daß er die Haube / Rumpf von innen abstützt. Bei der SeaKing passt das super, die liegt auf dem U-Spant vor dem Heckumlenkgetriebe auf, der Drahtbügel stützt die von innen und ich komme zum lackieren wunderbar an jede Stelle. Nur die Nase ist etwas schwieriger zu erreichen, geht aber auch.
Zur Lackierung, nein, mir gefällt die nicht besonders. Die Formgebung passt nicht wirklich zum Rumpf und allgemein ist mir die zu dunkel. Da gehen dann die Details alle unter.
So, nachdem ich das anbringen der Nieten am Heck getestet habe und die ersten etwas zu groß waren, habe ich heute alles wieder abgeschliffen und die Stelle neu grundiert. Jetzt verwende ich eine 20ml Spritze, ein abgeschnittene 1er Kanüle und Weißleim. Mit leichtem Druck auf dem Leim fliesst der schön gleichmässig und man kann ruck zuck die Nieten tupfen. Und gleichmässig wird's auch noch.
Im Anhang habe ich mal das erste ordentliche Stück abgebildet. Die Nieten schrumpfen noch etwas beim trocknen, dann passen die perfekt zum Heli.
Du kommst mir zuvor
das ist mein absoluter Traum-Scaler, das Urmodell für eine 2m-Version steht im Keller. Mit deinem Thread hab ich das Projekt erst einmal gestoppt. Mir ging es in erster Linie um die "Old 66" und da es nun einen SH-3D Rumpf gibt, könnte ich die 66 nachbauen.
Warum die 66? Sie hat die Astronauten der Apollo 8 (Dez. 68), Apollo 10 (Mai 69), Apollo 11 (Juli 69), Apollo 12 (November 69) und Apollo 13 (April 70) rausgefischt.
Die meisten Details finden sich bei der 1:48 SH-3H von Hasegawa. Hier ein Baubericht.
Mir scheinen die Nieten etwas zu groß....im Verhältnis zum Heli. Aber sonst meinen fetten respekt vor deiner Arbeit. Würde zugerne den Heli fliegen sehen, wann es soweit ist.
Wieso gestoppt ? Meine SeaKing ist doch nur 1m ! Ich wollte nur nicht die Museumsstücke bauen, sondern mich mehr ans Original halten, auch wenn's dafür nur wenige Fotos gibt ( jedenfalls habe ich nicht viele gefunden ). Urmodell .. hmm .. wenn Du Dir die Arbeit sparen willst, frag mal bei Helifactory nach. Georg hatte letztes Jahr eine Seaking rohbaufertig gemacht. Also ich bin dafür das Du weiter machst.
@Schneipe
Ja, die Nieten sind im Verhältnis zu groß. Aber die schrumpfen beim trocknen noch etwas, ausserdem muss man sie ja auch nach dem lackieren noch erkennen können. Da kommen ja noch Farbe, Decals und Klarlack drüber und dann soll man die noch erkennen können. Ab und zu muss man halt ein paar Kompromisse eingehen.
Eventuell bekomme ich den bis Melle fertig, könnte sein das ich dann mal dort auftauche.
Das Urmodell ist ja noch roh, d.h. es muß verspachtelt, geschliffen, gespachtelt, verschliffen, ver.... werden.
und deine Seaking schaut schon sehr fein aus, auch wenn sie nur halb so groß ist. Ich würde dann meinen Logo 400 dafür vergewaltigen. Hauptsache die "old 66"
Ich wollte nur nicht die Museumsstücke bauen, sondern mich mehr ans Original halten, auch wenn's dafür nur wenige Fotos gibt ( jedenfalls habe ich nicht viele gefunden ). Urmodell .. hmm .. wenn Du Dir die Arbeit sparen willst, frag mal bei Helifactory nach. Georg hatte letztes Jahr eine Seaking rohbaufertig gemacht. Also ich bin dafür das Du weiter machst.
Helifactory: kenn ich doch, die Sea King von Scalecopter. Die dürfte sowas von unerschwinglich sein, zumindest momentan.
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