Empfängerstromversorgung

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  • Cali30
    Cali30

    #1

    Empfängerstromversorgung

    Hallo,
    endlich habe ich letzte Woche Zeit gefunden meine Graupner Bell 230 soweit fertig zu machen, dass ich einen weiteren Schwebetestflug absolvieren konnte!
    Angetrieben wird der Graupner Compact Motor 655 an einem Jazz 50-10-32 und 10S 5000mAh Fligtmax Lipos. Aktuell wird der Empfänger durch einen 4 Zellen NiCd Akku versorgt.
    Um das Modell bei Unterspannung oder einem defekten Empfängerakku zu stützen überlege ich mir eine Doppelstromversorgung mit 2x Akkus (NiMh oder Lipos)
    Wie habt Ihr das in Euren Rümpfen gelöst?
    Benötige ein günstigere Lösung.
    Hab mir auch schon die A123 Akkus angeschaut aber da fehlen mir zu viele Infos zwecks 6V Limiter usw.
    Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!
    Grüße
    Ingo
  • Acer99
    Acer99

    #2
    AW: Empfängerstromversorgung

    Kurz:

    2x 2S Lipo in benötigter Kap, daran dann zB ein Lipo Controller von Kurt Moraw oder ein DPSI Mini von Emcotec. Fertig ist die sichere und pflegeleichte DS-Versorung, kosten je nach Lipo-Type zwischen 150-300 €.

    Gruss

    Oliver

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    • Cali30
      Cali30

      #3
      AW: Empfängerstromversorgung

      Hallo Oliver,
      das DSPI von Emcotec schaut sehr vielversprechend aus, könnte ich da auch 2x2S Lipos 1500mAh (22C) von SLS dran hängen?
      Die Lipos von Emcotec sind mir zu teuer.
      Mal schauen ob Emcotec in Sinsheim vertreten wird, dann könnte ich mir dort das Schmuckstück holen!
      Grüße
      Ingo

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      • Acer99
        Acer99

        #4
        AW: Empfängerstromversorgung

        Hallo Ingo,

        sehe keinen Grund, warum Du die nicht dranhängen könntest.

        1500 wäre mir aber persönlich etwas wenig, sind ja unter Berücksichtung der 80% Grenze nur 2400 eff.

        Ja, die Lipos läßt sich Emcotec vergolden, ich nehm sie aber trotzdem wegen der Lademöglichkeit über das Balancerladekabel. Kannst natürlich auch hingehen und einen x-Beliebigen Akku entsprechend mit einer Ladebuchse versehen.

        Zuverlässige Produkte liefert auch Jetcat, warum nicht einen Lipoakku für Turbinen nehmen? Sind auch gute und lange Kabel dran.

        Für das "Tagesgeschäft" erachte ich das Laden mit dem Balancerkabel für recht tauglich, man braucht nicht gross ab&umstöpslen und dann noch irgendwie einen Balancer anschliessen, alles ist aus einem Guss.

        Gruss

        Oliver

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        • Sycorax
          Sycorax

          #5
          AW: Empfängerstromversorgung

          Ich habe mir jetzt mal zwei LiMnPo für die Doppelstromversorgung zugelegt:


          Vorteil der LiMnPo:
          - Ladefähigkeit mit 2C
          - Balancen nur alle 20 Ladevorgänge "offline"
          - Nicht so explosiv wie LiPo's ... bin da ein "gebranntes" Kind

          Als Empfänger habe ich einen Weatronic 12-20R drin, der hat von Haus aus ein 20A BEC eingebaut, die neuen 2,4 GHz Empfänger sogar 30A BEC. Da muss man nichts mehr basteln.

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          • Acer99
            Acer99

            #6
            AW: Empfängerstromversorgung

            ..neuere Lipos können auch zwei C. Halte ich bei RX nicht so für die Killerapplikation, da man ja meist Zeit hat.

            Ich habe mit Lipos schon einiges angestellt, von falsch Laden über Kurzschluss bis hin zu mit 120 Sachen in den Dreck. Bislang kein Probs.

            Die Warnberechnungen gerade bei dem Emcotec Ding sind auf Spannungslage Lipos ausgelegt, da müssen die neuen schon zu passen, sonst geht ggf dieses Feature verloren.

            Zum Schluss: Wenn ich eine Akkutype nicht mehr für RX nehme, dann Nimhs, die taugen dazu imho nicht

            OL

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            • Sycorax
              Sycorax

              #7
              AW: Empfängerstromversorgung

              Ich lade gerne vor Ort . Zum einen bin ich viel unterwegs und komme oft nicht dazu, zum zweiten geh ich oft spontan fliegen und hab dann eben nicht die Zeit ne Stunde auf die LiPo's zu warten.

              Und was LiPo's angeht, meine haben sich spontan entzündet ohne das ich irgendwas angestellt habe. Daher setze ich lieber auf Technik die da nicht so anfällig ist, wenn's geht.

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              • stein
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                • 18.07.2005
                • 2452
                • Hans-Willi

                #8
                AW: Empfängerstromversorgung

                Hi !

                2 Stück A123 Zellen und Robbe 6V Limiter, geht bis 3 Ampere Belastung !

                Gruss
                Hans-Willi
                Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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                • Cali30
                  Cali30

                  #9
                  AW: Empfängerstromversorgung

                  Hallo Hans-Willi,
                  kann ich auch die A123 Zellen in Verbindung mit einem EMCOTEC Doppelstromversorger verwenden und da die z.B. 5.5V einstellen!?
                  Haben sich die A123 Zellen schon in der Empfängerversorgung bewährt!?
                  Grüße
                  Ingo

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                  • stein
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                    • 18.07.2005
                    • 2452
                    • Hans-Willi

                    #10
                    AW: Empfängerstromversorgung

                    Hi !

                    Schau einfach mal in deren Website in die Produktbeschreibung.

                    Z.B. beim DPSI RV MINI 5 (Version 2008) steht da....

                    Der verwendete Akkutyp ist einfach programmierbar (NiCd, NiMH, LiIon, LiPo oder LiFePo)

                    Im Zweifelsfall einfach nachfragen ! Ansonsten haben sich die A123 Zellen sehr gut bewährt, sie sind robust und eigensicher !

                    Gruss
                    Hans-Willi
                    Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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                    • Sycorax
                      Sycorax

                      #11
                      AW: Empfängerstromversorgung

                      2 Stück A123 Zellen und Robbe 6V Limiter, geht bis 3 Ampere Belastung !
                      Mit Digitalservos auf der TS reichen 3A aber bei weitem nicht aus ! Ich logge in meiner PowerCat zur Zeit bis zu 10,5 A bei ruhigem Rundflug und M-Blades (Schwerpunktoptimiert, bei schlechteren Blättern kann das noch mehr werden)

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                      • stein
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                        • 18.07.2005
                        • 2452
                        • Hans-Willi

                        #12
                        AW: Empfängerstromversorgung

                        Hi !

                        Der Stromverbrauch hängt vom jeweiligen Modell und Konfiguration ab.

                        Die Stromaufnahme sollte man natürlich wissen bzw. messen. Für normale Setups bei z.B. bei 500er Helis je nach Flugweise werden 3 Ampere mögliche Dauerbelastung noch reichen, die Peak Belastung ist ja wesentlich höher, auch bei den einfachen Limitern. Bei größeren Helis wird man um eine Profiweiche wohl nicht herum kommen.

                        Auch bei einem Empfängerakku sollte man bei Dauerströmen um die 10 Ampere (mein Gott, damit kann man locker einen leichten Elektrosegler nach oben bringen) auch mal vorher messen, wieviel Spannung noch am Empfänger ankommt und ob die meist dünnen Zuleitungen nicht gegen dicke Kabel mit mehreren Einspeisungen am Empfänger zu tauschen.

                        Ich gehe z.B. auch bei Flybarless Systemen, die eine hohe Regelfrequenz haben und bei denen meist auch schnelle Digitalservos auf der Taumelscheibe verbaut, sind auch von recht hohen Strömen aus, auch hier wird man um eine Profi-Lösung wohl nicht vorbei kommen.

                        Gruss
                        Hans-Willi
                        Zuletzt geändert von stein; 13.03.2009, 08:23.
                        Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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                        • Sycorax
                          Sycorax

                          #13
                          AW: Empfängerstromversorgung

                          Bevor ein falscher Eindruck entsteht: die 10,5 A sind Peak Belastungen. Dauerbelastung liegt bei ca. 3,5 A. Geloggt im Weatronik 12-20 Empfänger der ein internes 20A BEC und Datenlogger hat. Kabelverluste und Steckkontakte sind also schon enthalten, die Werte sind die, die im Empfänger auch ankommen.

                          In Helis der 500er Klasse sind 3A schon grenzwertig - man muss sich nur mal ansehen, was so alles zu Eco8 etc. in den letzten 10 Jahren geschrieben wurde - und da kamen nur HS81 zum Einsatz und 2A BECs sind öfters mal ausgestiegen.
                          Mit Flybarless Systemen und immer stärkeren, schnelleren Digitalservos steigen auch die Anforderung an die Empfängerversorgung und etwas Reserve sollte schon sein.

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                          • Acer99
                            Acer99

                            #14
                            AW: Empfängerstromversorgung

                            um Mal zum Thema zurückzukommen:

                            Die Ausgangsfrage zielte auf eine sichere DS Versorgung ab.

                            Wenn man darüber spekulieren kann/muss, ob irgendeine Versorgung ausreicht, dann ist das Thema zumindest für mich schon durch. Ich baue in teure Helis nix ein, wenn die Komponenten "fragwürdig" sind. Derartige "Forschungen" sollen andere anstellen, ist dann nicht mein Geld.

                            In einen Heli mit 4-6 Digitalservos gehört eine Versorgung rein, die 10A sicher verkraftet, auch wenns nur Spitzenströme sind. Doppelte Zuleitung zum Empfänger sind dann das Mindeste.

                            Die von mir erwähnten Schalter liefern eine Spannung, die es nicht zwingend erforderlich machen, mit Limitern zu arbeiten.

                            Beim Emcotec könnte es allerdings bei Verwendung eines ggf etwas empfindlicheren Heckservos ratsam sein, die SPannung auf 5.6 am "Schalter" einzustellen (dann wird weniger Wärme erzeugt) um dann mit dem Emcotec Limiter das Heckservo um 0,2 abzusenken. Die Reduzierung um 0,2 V für ein Servo bringt einen Begrenzer nicht an seine Grenze.

                            OL

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