Bell 222 mit Genesis Mechanik

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    heliminator

    #16
    Bell 222 mit Genesis Mechanik

    Hi Jochen,
    also rein vom "Gefühl" her würde ich schon durch eine entsprechende ßffnung im Rumpf dafür sorgen, dass die Abwärme direkt nach aussen kann.
    Wenn der Heli fertig montiert ist, Scheiben dran, obere Abdeckung drauf, wieviele ßffnungen bleiben denn dann noch übrig?
    Dann wird die warme Luft im Rumpf umgewälzt und du hast ruckzuck hochsommerliche Temperaturverhältnisse.
    Ganz banale ßberlegung: so ein Verbrennungsmotörchen hat, wenn es hochkommt, 25-30% Wirkungsgrad, und das ist schon seeeehr optimistisch geschätzt.
    Wenn man auch nur 1 kW als mechanische Leistung abnimmt, so heisst das immerhin, dass noch 3-4 kW in Form von Wärmeleistung anfallen.
    Ein guter Teil davon geht zwar mit den Abgasen weg, aber dennoch wirst du weit über 1 kW an Abwärme produzieren, die sich entweder im Rumpf verteilt und diesen zügig aufheizt, oder du lässt die Wärme nach draussen abströmen.

    Die Motortemperaturen von 100 - 150°, die hier immer mal wieder genannt werden sind keine absoluten Temperaturen, die entstehen (in etwa) zusätzlich zur Umgebungstemperatur.
    Wenn die Umgebungstemperatur 10° beträgt und der Motor dort mit gesunden 120° oder so läuft, wird er bei 40° Umgebungstemperatur gut 150° erreichen.

    Gruss,
    Thilo

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      #17
      Bell 222 mit Genesis Mechanik

      Ich würde znächst mal den Ansaugbereich mit "Leitblechen" aus Pet, Balsa o.ß. so gestalten, daß die Frischluft über die Gitter in Domdeckel und über eine etwas größere Anlaßöffnung angesaugt wird. Zur Not könnte man auch über die Eckfenster oben mit ansaugen, diese dann entspr. "löchern".

      Dann würde ich im Boden eine entspr. Abluftöffnung machen und auch vergittern. Hier auch Luftführungen, daß die warme Luft nicht vollständig unnötig im Rumpf bleibt.

      Mindestens ein Teilluftstrom soll aber sogar durch die Rumpföffnungen (Turbinenauslässe) entweichen, da die Wärme vom Auspuff ja auch mit raus soll.

      Das erreicht man auch dadurch, daß die vorderen Turbineneinlässe ausgeschnitten werden. Diese sind kleiner als die Auslässe, und somit hat das Ganze bei Vorwärtsfahrt einen Venturieffekt, es zieht noch andere im Rumpf befindliche Luft mit raus, welch dann über alle möglichen und unmöglichen Ritzen von draußen nachströmt. Sollte es also zu heiß im Rumpf sein, kann man hier mit ewas Geschick 2 schöne Saugstrahlpumpen bauen. Je mehr Fahrt, desto besser dann.
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        #18
        Bell 222 mit Genesis Mechanik

        Ich habe mal gaaanz vorsichtig bei meinem Schraubenhändler nachgefragt, und siehe da: "Willste 10, 100, 1000 oder 10.000?"
        Blechschrauben schwarz matt, 2,2 * 6,5, sogar mit Kreuzschlitz (dann rutsche ich wenigstens nicht laufend ab..).
        Deswegen habe ich z.B. am Domdeckel Edelstahl Inbusschrauben (Inserts innen angeklebt) dran. Die Abrutschgefahr bei den 08/15-Blechschrauben ist einfach zu groß. Diesbezüglich habe ich auch schon einen "Verbesserungsvorschlag" an Vario eingereicht.

        PS: Wenn Du mal so Blechschrauben holst ... vielleicht hast Du ja viel zuviele geholt?
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        • jojo19
          jojo19

          #19
          Bell 222 mit Genesis Mechanik

          Hi
          Die Turbineneinlässe hab ich schon offen , dann kommt in den Deckel ja noch die ßffnung für den Starter ( Genesis ) und im Rumpfboden ,wo sich bei Vario und Graupner die Ansaugöffnung für den Gebläseschacht befindet da kommt ein GFK Deckel mit 2 ßffnungen rein.
          Aber wenn das mit der T-Box so klappt dass ich von vorne rein komm dann verlänger ich den Kühlschacht bis nach unten mit ßffnung, sicher is sicher.

          mfG
          jochen

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            #20
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            Ah, Du hast den Boden offen für die Heim-Belüftung ... wußte ich nicht. Den kannst Du dann ja ev. vor dem lackieren zumachen an der Stelle. Das Loch ist immer hübsch häßlich anzusehen von unten.

            Ich habe ihn zu gelassen bei der Scalectric.

            Dann wie schon geschrieben an der "richtigen" Stelle ein neues Loch machen. Dies mittels Gitter vor dem Lackieren zumachen, und mitlackieren. Das fällt dann nicht mehr so auf.

            Dein nächstes Problem wir der Siff vom Vergaser (ßlnebel aus dem Vergasertrichter) sein. Hierzu würde ich den Ansaugtrichter mittels eines Röhrchens verlängern, so daß er schräg nach oben durch den Schacht rausgeht. Unten schön am Vergaser abdichten, dann läuft der ßlnebel wieder zurück in denselbigen zum Verbrennen.
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