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Hallo,
habe mal eine Frage bezüglich einer flexiblen Heckrotorwelle.Ich habe mir sagen lassen,das diese Wellen eher wschlecht als recht sind.Habt Ihr Erfahrungen mit dem Einbau und dem Betrieb solcher Heckrotorwellen?
Danke Euch schon mal für eure Antworten.
Ich hatte letztens einen flexiblen Heckrotorantrieb. Allerdings einen etwas "anderen". Mir war das CFK-Rohr der Länge nach aufgerissen. Dadurch war eine so große Torsion, dass ich den Heckrotot ohne weiteres eine 3/4 Umdrehung drehen konnte, ohne das der Hauptrotor sich drehte (etwas festgehalten).
Zur Folge hatte es im Flug, dass das Heck sehr schlecht zu steuern war (wanderte heftig).
Ich könnte mir vorstellen, das bei einem flexiblen Antrieb die Torsion auch etwas bemerkbar machen kann und das Heck nicht so direkt ist.
-> Habe aber keine Erfahrungen.
Früher waren solche Antriebe gang und gebe. Mit den neuen HighTech-Gyros haben sich aber die Ansprüche an ein möglichst torrsionssteifes Heck wesentlich erhöht. Die GY-401 & Co sind mit so einem Antrieb kaum noch einzustellen bzw. es müssen extreme Performanceverluste in Kauf genommen werden. Man kann also das Potential der ultraschnellen Gyro-Heckservo-Kombinationen nur mit einem möglichst starren Heck, möglichst noch in der AR mitlaufend, ausreizen. Eine Rolle dabei spielt auch noch die Motorisierung. Bei einem 30er wird dem Heckantrieb wesentlich weniger abverlangt, als bei einem 90er.
Ich hatte früher in meinem Kyosho Concept 60 auch eine 2,5er Stahlwelle eingebaut, mit den damaligen mechanischen Kreiseln kein Problem. Als ich dann auf ein 3D Gyro umstieg, war das aber kaum mehr zufriedenstellend.
diese Helis brauchen kein Heading Lock, keinen mitdrehenden Heckrotor in der AR, und dementsprechend keinen super steifen Heckantrieb .
Zur Sache, es gibt inzwischen sehr gute Industriewellen ( flexible ), mit denen das sehr gut funktioniert, übrigens auch mit 401. Solch einen Heli fliegt man nicht Rückwärts oder macht auch kein 3D damit.
Der Vergleich mit einem kaputten Starrantrieb ist wohl auch reichlich unpassend.
ja was ist jetzt robuster ein wirklich sauber starrantrieb mit einen guten 45 grad winkelgetriebe oder die Welle ?
Wie verhalten sich welle und Starrantrieb bei der Turbiene*
In meiner Robbe-BK 117 mit JetCat und 17 kg Abfluggewicht werkelt die Flexwelle jetzt seit einem Jahr absolut problemlos, wartungsfrei, LEISE und zuverlässig.
Wichtig ist dabei allerdings:
1. in der richtigen Länge bestellen bzw. selbst ablängen und die Anschlussstücke auch selbst herstellen.
2. auf die richtige Wickelrichtung achten - die meisten Wellen habe eine bevorzugte Drehrichtung in der sie die geforderte Leistung übertragen können.
3. ordentliche Führung/Montage des Aussenrohres, damit sich das ganze nicht Aufbäumen kann.
Kleiner Nachteil:
sicher schwerer als ein Kohle-Starrantrieb
Hallo Leute,danke Euch schon mal für Eure Beiträge.Also ich fasse mal kurz zusammen.Laut Euren Aussagen kann man sagen,das der Einsatz einer solchen Welle im Grunde keine Probleme macht.Ich werde die Welle in einen Rumpf einbauen.Größere Kunststücke werde ich mit dem Heli also nicht machen.Ich denke für einen Rumpfheli der nur ein wenig gassifliegen soll ist eine Flexwelle in Punkto Zuverlässigkeit und Montageaufwand kein Problem.Leichte Torsionen denke ich fallen beim Scalefliegen nicht so sehr ins Gewicht.
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