Die meisten Probleme macht mir der Hauptrotor. Beim Hochfahren kommt es zu Pendelschwingungen der Paddelstange. Die Ursache ist der Nachlauf der Blätter.
Obwohl es Original - Schlüter DS-22/Cobra Blätter sind, die statisch kaum Vor- oder Nachlauf haben. Im Betrieb stellt sich jedoch durch das Drehmoment ein Nachlauf ein, der sich als sehr störend herausgestellt hat.
Weil die Mechanik einen sehr reibungsarmen Freilauf hat, kann dieses sich im Betrieb einstellende Zurückbleiben der Blätter, nach dem langsamen Ausrotieren gemessen werden.
Ich will aber die Blattanschlüsse nicht festknallen und versuche deshalb den Blattschwerpunkt nach hinten zu verlegen.
Die Blätter sind mit Schrumpfschlauch überzogen.
Was meinen die "Oldi - Experten" ?
Hallo Peter, du hast den Kopf aber sehr stark modifiziert und einen Fraulauf eingebaut.
Da hätte ich zwei Bedenken/Fragen:
Freilauf: Das Prinziz FP beruht darauf, das bei Abstieg der Motor als Bremse fungiert und die Drehzahl am Kopf reduziert. Mit einem Freilauf setzt du die Funktion ausser Kraft, du bis sehr oft im Autorot, gebremst nur durch den Luftwiederstand der Blätter. Fliegt sich sicher nicht besonder schön.
Ich würde den Freilauf wie auch immer festsetzen.
Können die Blätter einzeln schlagen? Ursprünglich hatte jedes Blatt ein Schlagkelenk und war fest in der Ausrichtung gehalten.
Kannst du den Kopf zurückbauen, alle Teile vorhanden?
Gruss Stefan
Gruss Stefan
"Schatz, ich habe nicht zu viele Helis, nur zu wenig Platz!"
eine Autorotation kann nicht stattfinden, da der kollektive Anstellwinkel stets positiv und unveränderlich (im Flug) ist. Fixed-Pitch eben.
Kunstflieger schaffen es vielleicht trotzdem, indem sie Rückenflug einsetzen...
Die Rotornabe hat keine Schlaggelenke mehr - praktisch ein System wie an der Schlüter Cobra. Allerdings mit dem Unterschied, dass eine Justierung des Einstellwinkels nicht mehr mit der Rohrzange vorgenommen wird.
In den Blatthaltern ist ein M10 Feingewinde, damit ist das Einstellen einfacher geworden.
Mit den Schlaggelenken hatte ich aber das Problem auch schon.
Hier mal die Verhältnisse am Rotorblatt - noch ohne Folie.
Mit Folie dürfte sich der Schwerpunkt noch etwas nach hinten verlagern.
Im Rohzustand hat das Schlüterblatt einen statischen Vorlauf von ca. 5 mm auf die Länge von 700 mm. Herr Schlüter beschreibt das ßberziehen mit Folie so, dass im Endleistenbereich eine ßberlappung stattfinden soll. Dies dürfte auch zu einem stärkeren Vorlauf beitragen.
Da ich aber eine Blattlänge von 825 mm habe, könnte ein stärkerer Vorlauf von Nöten sein...
Da meine beiden anderen Projekte: Helibaby DD/FP/FBL und Jetranger DD auf besseres Wetter für den Erstflug warten, mache ich inzwischen hier weiter.
Bisher hatte ich für den Heckmotor extra einen 3-zelligen Lipo verbaut.
Nun soll der ersetzt werden durch einen Stepdown-Wandler, der seinen Saft aus dem 10-zelligem Hauptakku erhält.
Die Produkteigenschaften ließen den Schluss zu, dass es damit gehen müßte.
Heute ist er eingetroffen und wurde sofort einer Härteprüfung unterzogen.
Bei einer Eingangsspannung von 48 V habe ich am Ausgang eine Halogenbirne mit 50 W bei 12 V betrieben.
Dabei hat sich gezeigt, dass der Schaltkreis (Foto) beachtliche 98 °C an der Oberfläche erreichte. Trotz des an der Unterseite werkseitig angeklebten Kühlkörpers.
Da ich ohnehin einen Lüfter einsetzen wollte, habe ich den werkseitigen Kühlkörper entfernt und ein Flachalustück direkt auf das IC-Gehäuse geklebt.
Der Test mit dem Heckmotor hat der Wandler bestanden.
Kurzzeitig habe ich bei Vollschub 20 A gezogen, wobei der Eingangsstrom dann ca. 6 A erreichte.
Die Chinesen haben bei diesem Konzept sogar den Shunt für die Strombegrenzungsschaltung in die Plusleitung im Ausgang gelegt. Somit gibt es keine Probleme mit dem gemeinsamen Massepotenial von Hauptakku und RC-Masse.
So siehts aus bei abgenommenen Rumpf. Es sind noch zwei Analogservos verbaut, Futaba FP-S148 für den ehemaligen Paddelkopf. Sie werden ersetzt durch stärkere Digitalservos wegen FBL - System Helibaby.
Durch den Wegfall des Heckrotorakkus spare ich satte 200 g ein.
So sieht nun mein ESC fürs Heck aus. Eingangsspannung bis 60 V - Ausgang: 3 Zellenäquivalent, 20 A kurzzeitig. Die Klimaanlage sorgt für ausreichende Wärmeabfuhr. Gewicht = 75 g.
Heute habe ich den Rotorkopf von Paddel- auf FBL umkonstruiert. Die gleiche Kinematic wie beim Helibaby, mit dem Unterschied, er hat Schlaggelenke.
Bin gespannt, ob die sich mit dem FBL vertragen...
Als FBL-System kommt auch hier ein Nanowii zum Einsatz (hab die Dinger massenweise vorrätig). Im Gegensatz zum HB, versuche ich nicht "Flying-Wing" sondern den Tricoptermodus anzuwenden.
Ein toller Bericht Mupet, vielen Dank.
Zum Robinson: Ich könnte mir vorstellen, dass Schwenkgelenke mehr bringen würden als Schlaggelenke. Der Schlag der Blätter kann ja durch ihre Eigenelastizität und den Kipprotor erfolgen. Mein Tipp ginge daher in Richtung Schwenkgelenke, denn da ist die Konstruktion möglicherweise zu steif.
Das Rotorsystem ist altbewährt - stammt ja von Dieter Schlüter. Mit diesem Rotor habe ich Versuche mit Direktantrieb
gemacht: Klick Hauptrotor 2 mtr Direktantrieb - YouTube
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