Spätestens seit dem Scale-Heli Treffen in Stadtsteinach im Juli dieses Jahres spüre ich nun ein immer intensiveres -Haben will- Gefühl. Verschiedene andere Treffen und vor allem Bauberichte in diesem Forum bis hin zum heutigen Morgen als ich klarisatec zu einem sehr wichtigen und für mich enorm eindrucksvollen Ereignis begleiten durfte, haben mich dazu geführt, die Sache jetzt endlich konkreter anzugehen.
Da ich -Mein- Modell in ganz großen Teilen selbst bauen will, werden sehr viele Fragen auf mich zukommen und mir ist bewusst, dass ich noch sehr, sehr viel werde lernen müssen. Aber das ist genau der Punkt, der für mich so reizvoll an so einem Projekt ist. Deshalb starte ich auch schon mal diesen Thread, obwohl ich noch ein ganzes Stück davon entfernt bin, wirklich an die Hardware zu gehen.
Worum es gehen soll, steht zumindest schon mal zu 99,9% fest und ist dem Titel zu entnehmen: Es soll eine Boeing Vertol CH-113 Labrador werden, wie sie von der Canadian Royal Air Force für SAR Zwecke eingesetzt wurde. Diese Version gefällt mir von allen CH-46 und CH-47 Varianten einfach am besten

Wie gesagt, sind aber noch sehr viele Fragen zu klären bzw. Eckpunkte zu definieren, bevor ich wirklich mit der Umsetzung in Form von konstruktiver Arbeit beginnen kann.
Da wären zum Beispiel die folgenden:
- Aus Kosten- und Aufwandsgründen will ich zwei käuflich zu erwerbende 600er Rotorköpfe einsetzen
Welcher Maßstab ist damit zu realisieren?
Mir schwebt etwas in der Größenordnung M1:12 - M1:10 vor, also Rotordurchmesser 130-155
- Kopf gedämpft oder ungedämpft?
- Welche Rotorblätter kommen in Frage
- Kann ich die 10S Akkus mit meinem Logo 600SE teilen?
- Soll/Kann der Rumpf als tragendes Element berücksichtigt werden, z.B. in Kohlefaser ausgeführt.
Oder doch nur als schickes Kleidchen und darunter eine selbsttragende Struktur die alle mechanischen Kräfte aufnimmt.
- Soll das Modell so wie das Vorbild schwimmen können?
- Nach Klärung der 2 vorhergehenden Fragen kann überlegt werden, wie der Rumpf getrennt sein soll und aus wie vielen Teilen er bestehen soll
- Wie soll der Rumpf hergestellt werden?
- Soll ich die mechanische Struktur aus Alu selbst fertigen, oder doch lieber in CFK konstruieren und irgendwo herstellen lassen?
- Soll die hintere Ladeklappe zu öffnen und nutzbar sein?
- Seilwinde an der Seitentür? Naja, eigentlich stellt sich diese Frage doch nicht. Wenn schon denn schon

- Usw. uswâ?¦..
Einige weitere Fragen stellen sich aber zum Beispiel schon mal gar nicht:
- Das FBL System, ein HC3 SX liegt bereits hier und muss nur noch per Update Tandem-tauglich gemacht werden.
- Ich will keinen der verfügbaren Bausätze von Hirobo oder Vario. Erstens will ich möglichst viel selber bauen, lernen und Erfahrung sammeln, zweitens gefallen sie mir nicht 100% ig
- Wie lange das Projekt dauert ist egal. Ich gehe von min. 3 Jahren aus.
Sorry, da müsst ihr durch

Um ein bisschen Gefühl für die Proportionen zu bekommen habe mir auch schon mal einen CH-47 Chinook - Bausatz von Revell besorgt den ich gerade aufbaue.
Vorgestern habe ich bei ebay in England sogar einen alten Bausatz von Hobby Craft gefunden der genau mein Wunschmodell darstellt, den CH113 Labrador. Da habe ich natürlich gleich zuschlagen müssen und erhoffe ich mir viele Erkenntnisse was die optische Gestaltung betrifft.
So, jetzt reicht-s aber erst mal.
Ich hoffe, dass ich in reger Diskussion mit Euch alle Fragen klären kann, noch nicht aufgekommene rechtzeitig auftauchen und gestellt werden und dass ich mit der geballten Erfahrung des Forum auch am Ende ein flugtaugliches Modell auf die Beine, bzw. Räder, gestellt bekomme. Aber wie gesagt, bis dahin vergeht noch viiiiieeehl Zeit
Viele Grüße

Markus






Kommentar