Die Entscheidung fiel zugunsten der Bell 407. Das ist die weiterentwickelte Variante des Bell 206 Long Ranger.
Das 3D Zeichnen ging vom Aufwand noch. Wir konnten auf eine Vorlage zugreifen, die aber noch stark überarbeitet werden mußte, weil sie in einigen Details überhaupt nicht stimmig war.
Den 3D Druck machen wir meist mit Pulverlasern. Das Ergebnis sah diesmal recht brauchbar aus, die Nacharbeit wird sich also in Genzen halten. Wir mußten die Rumpfhälften aber in drei Teilen drucken lassen, sonst wäre die gewünschte Oberflächengüte nicht machbar gewesen.
Das Landegestell haben wir auch gleich mit drucken lassen. Diese Teile sind dann fast unzerstörbar, man müßte schon drauf latschen.
Da die Bell 407 in zig Varianten rumfliegt, haben wir mal austauschbare Tür- und Fenster-Segmente gezeichnet. So kann dann später je nach Wunsch vorm Tiefziehen das betreffende Segment in die Rumpfhälfte eingesetzt werden.
Mit Tesa wurden die Teile schon mal zusammengesetzt. Hier im Vergleich mit dem Jet Ranger. Der ist auch im Maßstab 1:32 und deutlich kürzer. Auch die Breite des Landegestells ist deutlich anders.
Stellt man den 130X daneben, sieht das erst mal weitgehend so aus, als würde er reinpassen. Das checken wir zwar auch beim 3D Zeichnen, aber der Teufel liegt immer im Detail.

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