Immer wieder beklagen wir Hughes-Flieger uns über das leidige Aufschwingen des T-Leitwerkes. Die Art der Bekämpfung/Vermeidung hat schon mehrere Lösungsvorschläge hervor gebracht, aber solange Rumpf und Mechanik (Heckrohr) wohl nicht eine starre Einheit sind, ist es immer irgendwie eine Notlösung.
Nun bin ich beim Stöbern im Netz auf die Bauanleitung der 700er HUGHES MAGNUM vom Heli Shop aufmerksam geworden und da fand ich eine pfiffige Lösung zu dieser Problemverbindung Rumpfende/Heckrohr:
http://www.heli-shop.com/index.php?c...lang=de&pID=58 ; Seitenende unter PDF-s
Hier wird ein T-Stück aus hartem Material von Innen in das Ende des Hecks geklebt, woran dann das Klemmstück des Heckrohrs innenseitig und das T-Leitwerk außenseitig verschraubt werden. Gem. Aussage des Herstellers gewährleistet diese Einheit die erforderliche Steifheit und damit die Vermeidung des Aufschwingens des T-Leitwerkes.
Also habe ich mir so ein ähnliches T-Stück, angepasst für meine 600er 5-Blatt-Hughes, angefertigt. Entgegen dem Vorschlag der Bauanleitung habe ich aber das T-Stück, das im Rumpfinneren angeklebt wird, noch formgetreu aufgedickt. Zur besseren Kleberanhaftung habe ich auch noch zusätzlich kreuzweise Rillen in das Material gemacht. Somit war nach dem Aufrauhen des inneren Rumpfendrohres alles für eine dauerhafte Verbindung, auch mit -normalem- 2-Komponentenkleber, getan.
Beim erstmaligen Hochlaufen des Rotors nach dem Umbau behielt ich vorsichtshalber den Finger am Ausschalter, aber es wurde ein problemloser Start bzw. Flug. Das T-Leitwerk stand tatsächlich völlig ruhig bei allen Flugbewegungen. Einfach, aber doch genial, diese Lösung!
Das der Heckrotor jetzt stabiler geführt wird ist auch daran abzulesen, dass die Kreiselstabilisierung jetzt um einige Prozentpunkte höher eingestellt werden konnte!
Gruß Dieter

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