Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

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  • Heinz Dieter
    Heinz Dieter

    #1

    Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

    Hallo.

    Immer wieder beklagen wir Hughes-Flieger uns über das leidige Aufschwingen des T-Leitwerkes. Die Art der Bekämpfung/Vermeidung hat schon mehrere Lösungsvorschläge hervor gebracht, aber solange Rumpf und Mechanik (Heckrohr) wohl nicht eine starre Einheit sind, ist es immer irgendwie eine Notlösung.
    Nun bin ich beim Stöbern im Netz auf die Bauanleitung der 700er HUGHES MAGNUM vom Heli Shop aufmerksam geworden und da fand ich eine pfiffige Lösung zu dieser Problemverbindung Rumpfende/Heckrohr:

    http://www.heli-shop.com/index.php?c...lang=de&pID=58 ; Seitenende unter PDF-s

    Hier wird ein T-Stück aus hartem Material von Innen in das Ende des Hecks geklebt, woran dann das Klemmstück des Heckrohrs innenseitig und das T-Leitwerk außenseitig verschraubt werden. Gem. Aussage des Herstellers gewährleistet diese Einheit die erforderliche Steifheit und damit die Vermeidung des Aufschwingens des T-Leitwerkes.
    Also habe ich mir so ein ähnliches T-Stück, angepasst für meine 600er 5-Blatt-Hughes, angefertigt. Entgegen dem Vorschlag der Bauanleitung habe ich aber das T-Stück, das im Rumpfinneren angeklebt wird, noch formgetreu aufgedickt. Zur besseren Kleberanhaftung habe ich auch noch zusätzlich kreuzweise Rillen in das Material gemacht. Somit war nach dem Aufrauhen des inneren Rumpfendrohres alles für eine dauerhafte Verbindung, auch mit -normalem- 2-Komponentenkleber, getan.

    Beim erstmaligen Hochlaufen des Rotors nach dem Umbau behielt ich vorsichtshalber den Finger am Ausschalter, aber es wurde ein problemloser Start bzw. Flug. Das T-Leitwerk stand tatsächlich völlig ruhig bei allen Flugbewegungen. Einfach, aber doch genial, diese Lösung!

    Das der Heckrotor jetzt stabiler geführt wird ist auch daran abzulesen, dass die Kreiselstabilisierung jetzt um einige Prozentpunkte höher eingestellt werden konnte!

    Gruß Dieter
  • Helistarter
    scaleflying.de
    Onlineshop
    • 11.01.2009
    • 1152
    • Karsten
    • Bad Salzuflen

    #2
    AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

    einfache aber effektive Lösung ist einfach härteres Material zwischen Heckrohr und Rumpf zu machen.
    Oft liegt ja ein Ring Mossgummi dabei, der ist in der Regel zu weich.
    Ich nehme immer alte Blatthalter, steche es mit dem Rohr aus und zeichne mir den Rumpf dann drum herum an. Ausschneiden und eindrücken. Sitzt schön stramm und dennoch etwas nachgiebig.
    Bei einer Verschraubung würde mich interessieren was dort nach längerer Nutzung passiert.
    Gibt es evtl. Risse im Heckrohr ?
    GruÃ? Karsten
    Trainer, Scaler und Fläche, controlled by T18MZ

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    • Heinz Dieter
      Heinz Dieter

      #3
      AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

      Hallo Karsten.

      Habe bei meinen Hughes das Heckrohr so hoch eingesetzt, dass kein Ring als Pressung in betracht kommt, aber so geht das Heckrotor-Anlenkgestänge problemlos durch das Rumpfende. Sieht man auch auf dem Bild (wurden leider bei meinem Beitrag nicht mit hoch geladen).

      Gruß Dieter
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      • carbonanza
        Member
        • 08.07.2010
        • 55
        • Werner
        • Msgz.at

        #4
        AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

        Hallo zusammen,

        bin gerade am Bau einer Hughes vom erwähnten Heli Shop.

        Bin von dem durchdachten Konzept bis jetzt sehr überzeugt.
        Alles passt und sitzt ohne Probleme.
        Bin schon gespannt wie es dann beim Fliegen ist.
        Jedenfalls entfällt jedliches "rumbasteln" und gefummel mit Gummipuffern usw.

        Risse im Rumpfende oder im Rumpf selbst wird meiner Meinung erst durch ungewollte Vibrationen und Resonanzen erzeugt.
        Wenn alles gut und ohne Verspannen sitzt wird auch nix brechen oder reissen.

        lg
        Werner
        Jetranger Centurio 1,8m,EC135 HK500CMT,Quest 787,Gobllin 770C,Gaui425,MC-32 Hott

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        • Helistarter
          scaleflying.de
          Onlineshop
          • 11.01.2009
          • 1152
          • Karsten
          • Bad Salzuflen

          #5
          AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

          Zitat von carbonanza Beitrag anzeigen
          Risse im Rumpfende oder im Rumpf selbst wird meiner Meinung erst durch ungewollte Vibrationen und Resonanzen erzeugt.
          die sind meist ungewollt, nur leider durch die Form des Rumpfes werden dort Resonanzen sehr begünstigt.
          Mann muss nur ein paar kleine Dinge machen und die helfen.
          Von einer festen Verschraubung des Hecks mit dem Rumpfrohr würde ich absehen, einfach mal ein 700er Heckrohr ohne Abstrebung nach links und rechts bewegen.
          Das muss jetzt der Rumpf ungedämpft auffangen.
          Die Zeit wird es zeigen ob dort Spannungsrisse entstehen.
          Würde mich mal interessieren wenn ihr so 30-40 Flüge drauf habt
          GruÃ? Karsten
          Trainer, Scaler und Fläche, controlled by T18MZ

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          • Peter_B
            Peter_B

            #6
            AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

            Hi @ all,
            habe Eure Diskussion gelesen und kann als tatsächlicher Besitzer einer Hugehs MAGNUM von Heli Shop folgendes dazu sagen:

            Nach den üblichen Unzulänglichkeiten T-Rex 700 mit Hughes Rumpf von einen Clubkollegen (der Einbausatz ist ja nur als Frechheit zu bezeichnen) habe ich mir die Hughes 500 mit QI-Technology vom Heli Shop gegönnt. Bei diesem Bausatz ist grundsätzlich ALLES 100% klar. Die von Euch besprochene Lösung mit dem Leitwerk ist da nur eine unter vielen! Dies ist wirklich der erste Bausatz bei dem die Mechanik mit der Rumpfzelle eine Einheit (symbiose) eingeht. Es gibt einen Einbausatz welcher an Fixpunkte im Rumpf befestigt wird. Die obere Abstützung der Mechanik ist selbstzentrierend. So was geniales habe ich ja noch nie gesehen, die Mechanik findet praktisch fast von alleine in ihre Position. Man sieht in jedem Detail des Systemkits dass da richtige Profis am Werk waren und sich das genau überlegt haben. HUT AB!
            All die genannten Vorteile sind meines Erachtens nicht nur auf die durchdachte Konstruktion des QI-Einbausatzes zurückzuführen, sondern die verwendete Centurio MX Einbaumechanik ist ein ganz besonderes Gusto Stück (hab vor Jahren schon den Centurio 50 gehabt). Sowohl was Fertigungsqualität, Passungen und Laufverhalten angeht spielen wir hier in einer ganz anderen Liga. Dabei ist der Systemkit aus meiner Sicht auch noch vergleichbar günstig!

            Jetzt aber genug geschrieben, soll schließlich jeder selber wissen was gut für ihn ist.
            Ich habe die MAGNUM und bineinfach nur begeistert.

            Ciao
            Peter

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            • Heinz Dieter
              Heinz Dieter

              #7
              AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

              Hallo Karsten.

              Was spricht dagegen, die andere Seite zwischen Rumpfende und Heckrohr weiterhin "stramm" auszufüllen. Somit wird wieder das gesamte Endrohr beim Heckrotorausschlag mitgenommen, aber bei besserer Führung des T-Leitwerkes.

              Gruß Dieter

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              • zab
                zab
                Member
                • 20.01.2006
                • 338
                • Claus
                • MFCO homebase Oberottmarshausen

                #8
                AW: Hughes T-Leitwerk; Vibrationsproblem? Ist das die perfekte Lösung?

                Servus,

                wollte nur mal kurz meine Lösung preisgeben.

                Hab lange mit Vibrationen gekämpft und wollte das Teil schon in die Tonne treten. Nach einem Boomstrile hab ich das Heckrohr wieder mit der Schnipselmethode repariert und lackiert. Nachdem der Rumpf nun "entweiht " war wie die erste Beule im neuen Auto hab ich mir gedacht ich nehm den letzen Rest Bauschaum von meiner Wochenend Dämmaktion und schäum das Heckrohr im Rumpfausleger fest. Hero wird über Bowdenzug betätigt, kann also nicht klemmen und festkleben. Gesagt getan Lösung funzt perfekt. Kein Gewackel des Leitwerkes mehr. Muss der Rumpf mal runter einfach mit einem Carbonstängelchen rundrum den Schaum aufgepiek und rausziehen. Hab ich auch schon mal gemacht, funktioniert.
                Aber bitte nur ganz wenig Schaum, sonst quillt es hinten am Rumpfabschluss übel raus.

                Gruß Claus
                Nur der Kleingeistige behält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos

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