Bodenresonanz

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  • htto
    Member
    • 02.06.2004
    • 174
    • torsten

    #1

    Bodenresonanz

    Hallo,
    ich habe am Wochenende unangenehme Erfahrungen mit Bodenresonaz machen müssen. Es handetl sich um eine Hughes 500, die auf Grund der hohen Kufen wohl dazu neigt.
    Wie kann man das verhindern?

    Torsten
  • LordBernhard
    Member
    • 21.11.2010
    • 600
    • Bernhard
    • Ã?50 Heiligenwald, Aero-Club Funkboys e.V. Schiffweiler- seit 1957

    #2
    AW: Bodenresonanz

    Hallo,
    sind die Kufenhalter hohl?
    Vielleicht mit Bauschaum ausfüllen.
    Herzliche Grüße
    Lord Bernhard
    Beam E4 Advance/ Beam 600E Avantgarde
    Natürliche Feind des Piloten>Mücke<und umgekehrt

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    • Piloto
      Piloto

      #3
      AW: Bodenresonanz

      Harte Rotorkopfdämpfung und harter Untergrund, z.B. Aspahlt, erhöhen die Bodenresonanzgefahr. Besonders bei harten Kufen tritt es häufig auf. die Hughes 500 hat recht senkrecht stehende Stelzen, die kaum nachgeben. In der Regel ist es Drehzahlabhängig und hängt auch von der Dauer ab, in der du mit der Drehzahl im kritischen Resonanzbereich verweilst.

      Wenn du mit den Kufen nichts machen kannst, vorzugsweise nur auf weichem Gras landen. Evtl. mit Pitch spielen, wenn die Resonanz auftritt, aber möglichst schnell den Rsonanzbereich mit der Drehzahl durchfahren. Wenn nichts hilft, wäre meine erste Wahl Kopfdämpfung oder auch mal weichere Blätter probieren.

      Gruß
      Bruno

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      • wirbelwind
        Member
        • 20.01.2005
        • 386
        • Klaus

        #4
        AW: Bodenresonanz

        Hallo Torsten,

        wie äußert sich die Resonanz?
        Was fängt zu schwingen an?

        Die Gründe können sehr vielfältig sein. Es kann "einfach" (Rotor-) systembedingt sein, es können aber auch unrund laufende Wellen (Rotorwelle, Heckabtrieb, Heckrotor), nicht sauber laufendes Getriebe oder zu fest angezogene oder schlecht ausgewuchtete Blätter... sein.

        Es macht also Sinn, zu schauen, was als erstes zu vibrieren anfängt. Wenn man so (mit viel Glück) die Ursache findet, dann kann man die betroffenen Teile durch eine andere Abstimmung außerhalb die kritischen Frequenzen bringen. Also so wie vorgenannt, Kufen ausschäumen oder anderes Material, Zelle durch gezieltes Aufbringen von Verstärkungslagen steifer machen, Wellen austauschen....

        Bruno hat auch die allgemein sinnvollen Maßnahmen beschrieben...

        Viel Glück, lass uns an deiner Fehlersuche teilhaben,
        Gruß Klaus.

        Kommentar

        • Agusta
          Agusta

          #5
          AW: Bodenresonanz

          Hi...bei der Hughes spielt massgeblich der Spantensatz die größte Rolle ,bezüglich Resonanzen. Das Problem ist der sehr schlanke Heckausleger ,und das in Bezug auf letzteren ,sehr massive Heckleitwerk. Somit sind Resonanzen schon vorprogrammiert...

          Kommentar

          • w_else
            w_else

            #6
            AW: Bodenresonanz

            Bodenresonanz ist eine Interaktion von Zellen/Landewerkseigenfrequenz und Blatt-SCHWENK-Frequenz. Man kann sich das so vorstellen, dass durch Schwingung des Landewerks ein Schwenken des Blattes angeregt wird, was eine Verschiebung des Rotorschwerpunktes aus der Drehachse bewirkt. Dies führt wiederum zu einer Zellenschwingung. Das Ganze schaukelt sich dann auf und kann im Extremfall zur totalen Zerstörung eines Hubschraubers in wenigen Sekunden führen - zumindest bei den Großen.
            Wenn man die Zusammenhänge kennt. ergeben sich daraus entsprechende Gegenmaßnahmen:
            - Verstimmen der Landewerkseigenfrequenz (steifer machen) bzw Dämpfung erhöhen.
            - Erhöhung der Rotorblatt-SCHWENK-Dämpfung, z.B. stärkeres Anziehen der Blattschrauben

            Grüße
            Walter

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            • 44cf
              Member
              • 02.11.2009
              • 169
              • Detlef
              • Hamburg/ NFSC, Kiesgrube und wo möglich

              #7
              AW: Bodenresonanz

              Welche Mechanik und Rumpf hast du verbaut?
              Ich habe den T-Rex 500 ESP mit OH6 Rumpf.
              Habe die Schwingungen gut im Griff.
              Beim hoch laufen kann man sehen, wie erst das linke POD schwingt, dann das Heckleitwerk, zum Schluss das recht POD. Ein Vereinskollege hat die Schwingungen mit seien T-Rex 600 ESP nicht in den Griff bekommen, er hat den Rex wieder ausgebaut.

              Ich habe weder beim OH6 noch beim Airwolf eine Domabstützung.
              Trotz wenig Luft am Kragen sind keinerlei Anstöße am Rumpf zu sehen.

              Gruß
              Detlef
              T-Rex500 Airwolf mit V-Stabi, T-Rex500 OH6, T-Rex500 mit MB, Raptor E550, Innovator MD530

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