ich brauche für ein paar kleine Lackierarbeiten eine airbrush-Pistole und die passende Druckluft. Da ich nicht sehr viel lackieren werde, überlege ich, ob die Druckluftdosen von Revell etwas taugen und auch, ob der Schlauch für diese Dosen an normale airbrush's passt.
Hat hier jemand damit Erfahrungen? Dann meldet Euch doch mal.
Also ich persönlich würde die Finger davon lassen. Irgend wann kommt bestimmt mal die Zeit wo du ein wenig länger was lackierst und dann geht das mit den dosen nicht mehr.
Klar für kleinste arbeiten geht es bestimmt, aber mein Kompressor (50L) geht bei einer 500er haube bis ich sie gebrusht habe, bestimmt 4-5 mal an, dh. der druck sinkt von 7bar kompressordruck auf 3bar ab.
Kannst dir ja mal das Volumen ausrechnen was du dafür in Dosen brauchst.
Schau lieber mal nach einem Kompressor aus Lidl oder Aldi. Die gabs da mal recht günstig.
danke für Deine Rückmeldung. Da das nächste Bauprojekt wahrscheinlich erst in ein paar Jahren so weit sein wird, dass ich "mehr" Luft brauche, wollte ich mir jetzt den Aufwand für den Kompressor sparen und erst mal einen kleinen Weg gehen. Auf Dauer hilft aber sicher nur Kompressor-power.
Ich habe früher auch immer mit aufgeblasenen Autoreifen gearbeitet. Soweit ich mich erinnern kann, haben die 5-7 Bar ßberdruck für relativ große Flächen gereicht. Kaufen würde ich Luft nicht.
Moin, mit ein wenig handwerklichem Geschick kannst die auch einen Kühlschrank-Kompressor umbauen. Im Netz findet man passende Anleitungen dazu. In der Bucht bei den Kleinanzeigen bekommt man die alten Kühlschränke fast geschenkt. Mein erster Kompressor war auch aus nem Kühlschrank.
Wo kommst du her?
Zuletzt geändert von grinsekater; 23.02.2012, 17:34.
Grund: Nachtrag
Hallo Mathias !!
Ich stand auch diese Woche vor dem Problem, bei meiner neuen NH 90 Lackfehler auszubessern, da das 3M Abklebeband beim Abziehen teilweise den Untergrundlack mitgerissen hat, nach kurzer ßberlegung wegen auspinseln oder so, hab ich mir das Airbrush Basic-Set um knapp 110€ von Revell zugelegt ( dabei ist ein kleiner Elktrokompressor, und eine schön ausgeführte Singel-Aktion Pistole mit 0,3 mm Düse). Nach ein wenig üben habe ich dann angefangen mit Zeichenkarton-Schablonen meine Fehlerstellen auszulackieren und siehe da nach der Trocknung sind die schadhaften Stellen fast nicht mehr zu sehen !!
Also für solche Arbeiten reicht dieses Set allemal, wichtig ist nur, das der Lack genügend verdünnt ist, wenn ich gewusst hätte, das das Airbrush so brauchbar ist , hätte ich mir schon viel früher soetwas zugelegt , um Kleinteile einfach zu lackieren (der riesen Vorteil gegeüber Spray-Dose ist, das man sehr gezielt lackieren kann, ohne die ganze Umgebung zu versauen !)
Gruß Eric
vielen Dank für die ganzen Rückmeldung. Ich suche mal im Netz nach einem passenden Kompressor, der dann nicht nur fürs airbruschen geht sondern mehr kann. Ich bin zwar ein einigermaßen begabter Handwerker, aber bei Werkzeug bin ich eigen, da wird nicht gebastelt, sondern etwas ordentliches gekauft. Die ßberlegung ist aber: soll ich mir für die wenigen Male Lackieren so ne große Kiste in Werkstatt stellen? Mal sehen, was google so her gibt.
Wenn das so ist...
Ansonsten hätte ich gesagt dass das Revell Basic Set etwas für dich wäre...
Hab ich selbst und der Kompressor hat definitiv genug Luft.
LG
Nach der Anleitung vom Haider hab ich mir auch einen gebaut, ging ganz gut. Allerdings kaufe ich bei dem nichts mehr, da er bei Reklamationen mehr als schwierig ist. Da ist man in anderen Shops besser aufgehoben.
genug "Luft" haben die Meisten, aber keinen pulsierungsfreien Luftstrom!
Der wird sich aber erst bemerkbar machen wenn man ans "Eingemachte" kommt, also schon etwas fortgeschrittener ist...
Kaufen in allen Ehren - ich verstehe nicht was daran gut sein soll sich nur gutes Werkzeug zu kaufen - das kann doch "jeder"...
Klar gibt es super Airbrushkompressoren, aber preislich heben die sich auch ganz schön von dem Anfängergeraffel ab und man kommt erst durch viel ßbung an die Vorzüge eines solchen Werkzeugs - kurzum für einige Zeit würde eben auch so ein günstiger Kompressor funktionieren...
Ein ordentlicher Airbrushkompressor wird ab ca. 500,- € zu haben sein (ich sehe mal von den Baumarktkompressoren ab - produzieren bei längeren Brushsessions einen riesen Schädel, oder machen die Nachbarn irre - auch, wenn er "draussen" steht [oder eben weil] oder gekapselt ist...).
Selbst gebaut kostet er fast nichts und kommt den "Gekauften" in Punkto "Puste", Pulsierungsfreiheit, Lautstärke, etc. in nichts nach! Sogar der Anblick kann ans das Umfeld angepasst werden...
Auch wenn z.B. die "Autoreifenmethode" funktioniert, wirklich viel mehr Arbeit ist es auch nicht einen Kompressor zu bauen, der im ßbrigen noch für viele Arbeiten mitbenutzt werden kann - Auspusten, Trocknen, für die Nagelpistole, etc., etc...
Und der Reifen muss auch wieder gefüllt werden - an der Tanke oder am eigenen Kompressor - Klassiker: Nachts um ca 3:00 - 4:00 Uhr ist der Reifen "platt"...
"Druckluft" aus der Dose ist mit Vorsicht zu genießen. Da ist nämlich keine Luft drin, sondern eine Mischung aus Propan- und Bhutangas!
Also Brandgefährlich!
Außerdem frieren die Dosen nach wenigen Sekunden beim gebrauch ein und haben keinen Druck mehr.
Man sollte sie also in warmes Wasser stellen. Aber selbst da ist nach kurzer Zeit Schluss.
Gruß, Axel
NE Solo Maxx BL Nightflight; T-Rex 150;
Forza 450EX; Forza 700;
T14SG
Also ich hab mir vor 2 Jahren oder so auch mal ein Airbrush-Set gekauft. Bei der Pistole hab ich mir ne Evolution gekauft, weil die überall als Gut bezeichnet wurde und ich gerne ordentliches Werkzeug, was funktioniert, in der Hand habe.
Beim Kompressor hab ich das anders gemacht. Da ich die sehr unregelmässig und nicht für lange Arbeiten verwende, wollte ich dafür nicht auch Unsummen ausgeben, nur damit es bissel leiser ist. Ich habe einen bei ebay bestellt, der Druck aufbaut und dann leise ist. Der Luftstrom ist gleichmässig und ich bereue bis heute den Kauf keineswegs. Ich hab gerade nachgeguckt: er hat trotzdem 90 Euro gekostet und hat einen 3 Liter Tank. Ein hoch aufs Mail-Archiv
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