Ich hatte vor 2 Tagen ein 401 elektrisch etwas angeschlagen (+R/C-Spg. auf den Servoausgang, habe ergo das Ding geöffnet und den entstandenen Fehler gesucht.
Dabei: Hoi, doch schon etwas betagt die Zutaten! Das Sensorelement ist ein Stein, sitzt auf einer extra Platine unten. Lt. Bestückung und weiteren Interplatinen-Verbindungspunkten sieht's etwas so aus, als wären das 2 Drehratensensoren in einem(?) Der Microcontroller, Futaba-eigene Kennzeichnung, zieht sage und schreibe 70mA, selbst die eine SMD-LED ist ein Stromfraß, verglichen mit heutigen LEDs.
(ßbrigens: Auf dem Deckel des Sensorgehäuses befindet sich ein Stück doppelseitiges Klebeband, ganz offenbar dazu gedacht, auf der anderen Seite an der Unterseite der oberen Platine zu kleben, auf dem relativ großen Chip-Gehäuse des MC. Der Sinn der ßbung ist, die obere Platine, nur mit 3 langen Pins mit der unteren verlötet, nicht durch Vibs zu Schwingungen anzuregen, die auch auf den Sensor zurückkoppeln würden. Bei dem von mir geöffneten Exemplar, vermutlich an einem Montag montiert, hatte man die Schutzfolie am Klebestreifen oben nicht entfernt, - da klebte also nix.)
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Was ich aber sagen will, ist was anderes: Die interne Versorgungsspg. beträgt 5,0V, stabilisiert mit einem linearen Spgs.regler. (5V, häh?! Heute gängige MCs gehen auch mit 1,8V noch.). Damit das funktioniert, macht ein Inverter vor dem 5V-Stabi ca. 7V Gleichspg., 7,06 waren's, um genau zu sein. Das geht auch noch bei 3,5V anliegender R/C-Spg., dann ist Schicht im Schacht.
Nun kann man systematisch (bei mehreren 401) folgendes beobachten. Unterschreitet die R/C-Spg. einen gewissen Wert zw. 3,5 und 4V und steigt dann wieder an, zieht das 401 immer mehr Strom, Spitze 500mA(!), dann macht es "knack", und schlagartig stellt sich der Nominalstrom, so um die 70mA, wieder ein.
Offenbar schlägt hier irgendein Vorläufer dessen zu, was bei heutigen MCs "Brown-Out-Logic" heisst, scheint fast so, als setzt die Taktung des Prozessors aus. Kommt die dann wieder, hört das 401 auf, massig Strom zu ziehen.
In Installationen mit hochohmiger Verkabelung oder R/C-Stromversorgung kann dieses Verhalten schon eine Violine Spielen, mit einem BEC, auf Kante dimensioniert, erst recht.
Mir fiel das überhaupt auf, weil ich ein MC Prototyping Board mit 2x 401 und 3 analogen Midi-Servos dran aus lauter Bequemlichkeit während der Softwarentwicklung einfach aus den knapp 5V Output eines FTDI-Interfaces betrieb, - also aus dem USB meines Netbooks. Ich kam mit dem Finger an die metallische Frontplatte eines 401 und hab' mir fast den Finger verbrannt. Der darunter befindliche Spgs.wandler-Chip (R/C-Spg.->7V) kochte, weil die weiche, eingebrochene Spg. aus dem FTDI/USB im o.g. kritischen Bereich dauerhaft abhing.
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Nicht ganz ungefährlich für unsere Modelle, diese komische Konstruktion. Leute, haltet Eure R/C-Spg.quelle niederohmig!



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