Hallo Leute,
nachdem ich mein Rex geschrottet habe, möchte ich nun das kaputte Servo (bls251)austauschen gegen ein bls 254. (hab ich günstig bekommen)
Die Impulsrate habe ich schon geändert auf 1520. Gibt es dabei Bedenken das 254 zu verwenden oder kann ich das ohne Sorgen verwenden?
Danke schon mal vorab...
Gruß Marko
TRex 600+700 N |TDR| Logo 700| JETI| Kontronik| Airwolf PHT3 1,8m| VStabi | BD Axon
Danke für die Antwort.
Aber was hat das für einen Hintergrund dass man verschiedene Impulsraten für unterschiedliche Servos heraus gibt??
Nur damit das eigene Produkt nicht mit Konkurrenzprodukten betrieben wird*
Oder hat das auch technische Hintergründe wie Schnelligkeit, etc., keine Ahnung.
Würd mich mal interessieren.
Danke
Gruß Marko
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Danke für die Antwort.
Aber was hat das für einen Hintergrund dass man verschiedene Impulsraten für unterschiedliche Servos heraus gibt??
Nur damit das eigene Produkt nicht mit Konkurrenzprodukten betrieben wird*
Oder hat das auch technische Hintergründe wie Schnelligkeit, etc., keine Ahnung.
Würd mich mal interessieren.
Danke
Gruß Marko
beides.
Das BLS251 in Kombi mit dem 611er hat ne Impulsrate von 760us. Bekommt also doppelt so oft neue Impulse, als mit 1520us.
Das man den Gy611 umstellen kann, und somit das BLS254 oder auch anderes Servos nutzen kann, sollte für den Nutzer eigentlich nicht zur Verfügung stehen. Somit wärst du auf das BLS251 angewiesen....
Sven
Zuletzt geändert von WalsumerA3; 03.08.2009, 08:01.
Das BLS251 in Kombi mit dem 611er hat ne Impulsrate von 760us. Bekommt also doppelt so oft neue Impulse, als mit 1520us.
Nicht wirklich korrekt . Man muß hier zwischen Neutralimpulslänge und Impulsrate unterscheiden. Die Neutralimpulslänge (also 760µs oder 1520µs) sagt nichts darüber aus, wie oft das Servo seine Information erhält, also wie oft es angesteuert wird. In der Impulslänge steckt einfach die Positionsinfo drin, also die Impulslänge ist proportional der Sollposition. Wie oft dieser Impuls immer wieder gesendet wird, daß ist die Impulsrate oder Ansteuerfrequenz. Aktuelle Heckservos vertragen alle so ziemlich die 330Hz (also 330 mal pro Senkunde kommt eine neue Positionsinfo in Form eines Impulses vom Kreisel). Technisch gesehen hätte eine kürzere Neutralimpulslänge schon Vorteile (also jetzt die 760µs). Man könnte etwa mit der Frequenz noch weitaus höher als die üblichen 330Hz gehen. Ein BLS-251 wird vom Spartan mit 560Hz angesteuert, das geht mit einem Servo mit 1520µs nicht mehr, da ist bei rund 500Hz Schluss, weil man bei einer maximalen Impulslänge von 2ms (obere Endstellung) keine Pause mehr zwischen zwei Impulse reinquetschen kann. Und weiters kann das Servo mit 760µs Neutralimpuls im günstigsten Fall seine Sollposition bereits rund 1ms früher erreichen, auch wenn das andere genauso schnell ist. Ein Servo wartet immer bis der Impuls komplett gemessen wurde und steuert erst dann seine Position an. Wenn jetzt bei einem 760er die Impulslänge für Endstellung um die 1ms beträgt, so ist sie bei einem 1520er um die 2ms. Für einen Regelkreis schon vorteilhaft. Aber richtig interessant wird es erst, wenn unsere Servos mal rein digital angesteuert werden, aber bis das kommt vergeht noch viel Zeit, da schläft die Modellbauindustrie etwas.
Ach, und natürlich will man mit unterschiedlichen Neutralimpulslängen auch Inkompatibilitäten erzeugen . Wer einen LTG6100 fliegt, der muß bei Servos von Logictech bleiben (um die 950µs Neutralimpuls). Und wer Futaba fliegt, der kann sich kein Servo von Logictech mit dieser Neutralimpulslänge kaufen. Genial für die Hersteller, oder . Wartet mal ab, wenn es rein digital zwischen Empfänger und Servo zugeht, da wird jeder Hersteller womöglich sein eigenes Protokoll haben und so die Kunden an sich binden. Man wird sehen...
Hallo Hermann,
also erst mal vielen Dank für die detaillierte Aufklärung.
Aber ich glaub das der Unterschied von 1ms für mich und viele andere hier nicht spürbar sein wird.
Trotzdem vielen Dank.
Gruß Marko
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stimmt durchaus, die mickrig kürzere Latenz ist eher ein theoretischer Vorteil aus regelungstechnischer Sicht, der sich in der Praxis nicht wirklich bemerkbar macht.
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