ich habe mal eine grundsätzliche Frage und hoffe daß mir das jemand erklären kann: (Wo ist der Gyro-Freak?)
Ich habe gerade meinen ersten Heli aufgebaut (Carson Tyrann 450 Basic) und verwende einen E-Flite G110 Gyro.
Dieser Kreisel funktioniert offenbar (Bin noch nicht mit dem Heli geflogen) denn er verstellt mir die Hülse des Heckrotors (und damit natürlich auch den Heckrotor selbst) immer schön in die richtige Richtung wenn ich den Heli am Boden um seine Gierachse schwenke.
Soweit so gut..
Was ich nur noch nicht kapiert habe ist die Gain-Funktion (die Empfindlichkeit)..
Ich habe 2 Gyro-Gain Einstellungen am Sender programmiert (eine für den Normal-Modus: 40 % und eine für den Heading-Lock Modus: 95%)
Soweit so gut...
Was aber genau ist der Unterschied?
Regelt der Gyro Zeitabhängig oder Winkelabhängig unterschiedlich?
Also 1. FRAGE:
Bei einer niedrigen Einstellung der Empfindlichkeit:
Regelt der Gyro dann erst nach einer (relativ) großen Drehung (großer Winkel)
ODER nach einer besonders schnellen Drehung?
Und 2. Frage:
Wenn ich bei voll ausgelenktem Heckrotor (z.B. nach Links) den Knüppel in dieser Stellung festhalte und gleichzeitig am Sender die Empfindlichkeit reguliere passiert folgendes:
bei 0 % Gain bis ca. 48% Gain habe ich vollen Servoweg. - bei 50 % Gain habe ich nur einen sehr begrenzten Servoweg (so ca. 50%) und bei 54 % habe ich wieder den vollen Servoweg.
WARUM verändert der Gain des Gyro die Größe des Ausschlages ?
Das bedeutet ja daß ich mit 50% Gain ein (manuell gesteuertes) total lahmes Heck bekommen würde, das kann doch nicht richtig sein oder?
Wäre schön wenn mir das jemand erklären könnte...
Gruß
Tobias

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