Hallo.
Ich habe 4 Heli´s im Einsatz. Ich benutze in allen Heli´s den GY 601. Die Kreiselempfindlichkeit habe ich auf nur 54% eingestellt, ich fliege ausschließlich im HH-Modus.
Damit komme ich in jeder Situation sehr gut zurecht.
Was würde mir eine höhere Einstellung der Kreiselempfindlichkeit bringen, außer höheren Stromverbrauch, sowie mehr Verschleiß am Heckservo.
Hallo Frank,
meiner zeigt 61% an und wenn ich 3 % mehr gebe, fängt er im Schenllflug an zu schwingen. Kurz unter der Schwingungsgrenze ist m. E. Optimal.
Albert
Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!
Ist ja abhängig von Servohebellänge und
Heckrotorblattlänge u. Drehzahl (klar)
Steht ja in der Anleitung
Ob da 65 oder 70 im HH-Modus steht ist im Endeffekt
egal, wichtig ist nur unter allen Bedingungen vor
dem Schwingungseinsatz zu fliegen!
Gestern habe ich beim schnellen Anflug zu den
Doppelloops mit neuen HR-Blättern vergessen etwas
die Empfindlichkeit zurück zu nehmen =] ich hab
geglaubt der Heli zerlegt sich =] Tellerrad leicht
beleidigt
Habe noch ein anderes Problem, die Drehrate ist bei mir
in der F3C Einstellung einfach zu gering für den
Doppelturn (mech. Setup ist OK und Wege auch !!!!)
Mein Freund bei Robbe Austria hat geraten die
Empfindlichkeit im HH - Modus noch zurückzunehmen,
werde sehen ob es was bringt...
Dein Vorschlag ist ja ok, aber mich wundert es
schon, mit den gleichen Ausschlägen,Blättern u.Drehzahl wie bei den vorher montierten 501er u. 401er hab ich nur
die halbe Drehrate *
Na, irgendwann komm ich ja auch noch dahinter
warum.
P.S:
Doppelturn mit 2Meter Höhenverlust, soll mein
geringstes Problem am folgenden Sa./So. sein...
Eine höhere Empfindlichkeit bedeutet das der Kreisel seine Arbeit besser verrichten kann. Er hat einfach die Möglich keit mehr Signale auszuwerten. Wer es genauer wissen will muß sich mal mit jemanden der vom Fach ist über Regelkreise unterhalten. Ist hochinteresant aber nach kurzer Zeit wird einem mächtig schwindelig....
Spaß beiseite.
Wenn mann eine Gyro nur mit 50% Empfindlichkeit betreibt ist das verschenkte Leistung und mann kann statdessen einen wesentlich günstigern Kreisel einsetzen.
Frage:
Warum setzt ihr Highendgyrosysteme ein?
Antwort:
Weil ihr die optimal Stabilisierung ereichen wollt.
Also gebt euch auch mit der Abstimmung ein bisschen Mühe.
Ihr würdet ja auch keinen Ferrari kaufen und dann auf dem Nürburgring nur 30 kmh fahren ?!!?
Bis jetzt ist es mir gelungen immer in die Nähe der 100% Marke zu kommen.
Durch korerekte Auswahl der zur Drehzahl, den Steuergewohnheiten und zum System passenden Heckrotorblätter ist schon mal viel gewonnen.
Wenn jetzt noch die Anlenkung spielfrei, das Heckservo schnell genug und die richtigen Hebel montiert sind ist nahe 100% keine Hexerei. Vorrausgesetzt der Hubschrauber ist sauber eingestellt und läuft Schwingungsfrei.
ßbrgens sind die geignetsten Materialien und Einstellwerte nich immer die der Europa- und Weltmeister. Nur kopieren hilft nicht.
Was ich hier geschrieben habe ist bitte nicht als Provokation zu verstehen. Aber es geht hier ja nunmal um "Empfindlichkeit"
Ich habe in letzter Zeit öfter von Piloten gehört die nur um die 50% Marke fliegen, verstehe abner meinerseits halt nicht warum.
Bin mal neugierig was hier noch für Werte und "Empfindlichkeiten" auftauchen.
Gruß
Christian
Schaut doch mal vorbei: www.mfc-langenhagen.de [br]oder hier: http://www.f3c-heli.de
Habe meinen auf 86 % aufgedreht und das reich meiner Meinung nach vollkommen.
Die Tatsache, daß du auf 100 % aufgedreht hast, zeigt eine sehr gutes Zusammenspiel zwischen Blättern, Servohebellänge, Anlenkung und stabile Heckverstrebung. 8)
Wird aber auf Dauer ein Problem mit der Haltbarkeit des Servo´s werden. 8o
Bei 100 % Empfindlichkeit arbeitet der Servomotor und dadurch das Poti ununterbrochen (auch im Stillstand)
Und genau diese niederfrequentigen Bewegungen sind der Tot eines jeden Servos.
Eine Ausreizung der Möglichkeit von "nur" 90 % ergibt eine mindestens doppelt so hohe Lebensdauer des Servopotis :]
Es ist schon gut, wenn ein Kreiselsystem perfekt auf 100 % arbeiten kann - super justiert, aber ich will halt meine Servos länger behalten.
So ein Digiservo ist halt sooooooo billig beim 601 ;( ;( ;(
Man sollte natürlich das System Heli so abstimmen, daß man eine möglichst hohe Empfindlichkeit einstellen kann.
Wenn man dann die Empfindlichkeit auf ausreichende Stabilisierung zurücknimmt (flugzustandsabhängig!), erreicht man eine lange Lebensdauer des Heckservos.
Generell an der Obergrenze zu operieren halte ich weder für notwendig noch für sinnvoll.
Vielen Dank für die vielen Antworten. Meine Kreiselsysteme arbeiten auch mit 90% vollkommen korrekt und ohne Probleme.
Ich wollte lediglich wissen, ob es Sinn macht, mit z.B. 80% Empfindlichkeit zu arbeiten, wenn der Heli mit weitaus geringeren Werten sauber durch alle Figuren geht.
Ich denke, das schont auch das Material und senkt den Stromverbrauch.
mit der Standzeit des Servos habt ihr natürlich recht.
Das ist ein sehr wichtiges Argument. Hab ich vieleicht nicht ganz zuende ausgeführt.
Das ganz entspricht schon so ungefähr meiner Vorgehensweise:
auf Nahe 100% optimieren und dann für alle Betreibsituationen auf ca 90% zurücknehemen.
Würde mann permanent 100% erreichen können wahre das System auch wieder falsch abgestimmt, also z.B die Heckrotorblätter zu kurz oder die Hebelarme falsch.
Für einen Hobbyflieger wie mich ist der Unterschied zwischen 85% - 90% sowieso nicht ganz so spührbar.
Die zitterneden Finger tun ja manchmal ihr übriges.....
Mir ging es lediglich um die Tatsache das sehr gute Kreiselsysteme oftmals weit unter ihrem Leistungsvermögen betrieben wwerden und die Besitzer verwundert sind das nicht mehr Möglich ist, wo doch das entsprechende Kreiselsystem von den "Profis" so hoch gelobt wird.
Freut mich aber das wir da alle so einigermaßen ßbereinstimmen.
Gruß
Christian
Schaut doch mal vorbei: www.mfc-langenhagen.de [br]oder hier: http://www.f3c-heli.de
Der GY-601 ist derzeit das beste, was am Markt erhältlich ist.
Leider glauben die meisten, das sie nur den Kreisel einbauen müßen und alles wird besser.
Das ist der große Irrtum
Jeder Kreisel kann nur so gut arbeiten, wie das ganze System abgestimt ist, und an das denkt fast niemand.
Da muss man halt herumprobieren mit verschiedenen HeRo-Blättern, andere Hebelübersetzung, Heckanlenkung spielfrei, Heckabtrieb verwindungssteif usw.
Das ist schon noch viel Arbeit, aber eine die sich lohnt.
als nicht GY601 Nutzer will ich auch mal Kurz meinen Senf da hinzu geben.
Wenn ich bei der Vorlesung richtig aufgepasst habe und die Funktionsweise von Kreiseln richtig verstanden habe habe alle einen PI-Regler an Bord. Dieser PI-Regler ist der HH-Mode. Wenn der Kreisel im Normalmodus läuft, dann ist er ein purer P-Regler (alles nur dann, wenn ich das richtig verstanden habe).
Diese Funktionsweise würde folgendes Bedeuten:
Wenn ich im Normalmodus bin, verstelle ich mit der Empfindlichkeit nur den Verstärkungsfaktor der Eingangsgröße, d.h. die Eingangsgröße des Sensors-Eingangs wird an der Elektronik verstärkt. Im HH-Mode wird genau das gleiche gemacht. D.h. auch hier wird das Sensorsignal verstärkt. Wenn ich nun hergehe und sage das wenn ich die Verstärkung nicht auf 100% stelle würde der Kreisel nicht richtig arbeiten sagt, leider, die unwahrheit (von der Regelungstechnik aus Betrachtet).
Erklärung:
Wenn ein Eingangssignal ausreichend stark ist, brauche ich es nicht zu verstärken. Ist es zu schwach, muß ich es verstärken, ist es zu stark, wird es gedämpft. Jeder Regelkreis wird nun in der Praxis so abgestimmt, das der, je nach Anwendungsfall, nicht überschwingt und ich vorallendingen NICHT aufschwingt (Man stelle sich den Kühlkreislauf eines Atomkraftwerkes vor, der mal eben einen Aufschwinger hat.......).
Wenn jetzt also das Eingangssignal ausreichend Stark ist und ich nicht "noch mehr Aufdrehen" muß, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten (schnelles Stabilisieren, ohne Aufschwingungsneigung), so ist der Regelkreis richtig eingestellt.
Wenn der Regelkreis stärker eingestellt werden muß, damit eine gute Ausregelung erreicht wird, so wird in der Praxis davon ausgegangen, das der Regelkreis eine weniger effektive Stellgröße hat (Heckrotorblätter). Wenn in nun hergehe, die Heckrotorblätter Kürze und dann die Empfindlichkeit weiter aufdrehe, ist das einzige, was sich ändert ein mehr an Auflösung des Servos. Aber auch eine langsamere Stabilisierung (!!!). Das Servo muß bei weniger effektiven Heckrotorblätter sich weiter bewegen und benötigt dadurch mehr Zeit. Im der Regelelektronik des Kreisels bedeutet hingegen weniger Empfindlichkeit nicht sofort weniger Auflösung.
ABER (!!!), wenn die Heckrotorblätter effektiver sind, so benötigen sie auch mehr Stellkraft. Somit muß bei geringerer Empfindlichkeitseinstellung davon ausgegangen werden, daß das Servo stärker belastet wird, als eines, das mehr Stellen muß.
Also:
Hohe eingestellte Empfindlichkeit
- Viel Bewegung des Servos d.h. größerer Weg für gleiches Ergebnis
- Geringere Belasung des Servos bzgl. der Stellkraft
Niedrige Empfindlichkeit
- Weniger Bewegung des Servos d.h. kleinerer Weg für gleiches Ergebnis
Und jetzt das wichtigste: Ich habe zwar beruflich viel mit Regelungstechnik zu tun, aber das hier ist meine Sicht der Dinge. Falls ich irgendwas falsch gesehen habe, so bitte ich darum mich zu Korregieren (auch ich will wissen, wie es sein soll!).
Gruß Jürgen
- Höhere Belasung des Servos bzgl. der Stellkraft
Dort beschreibt Timo sehr schön, wie du die Belastung des Servos auf 0 bringen kannst.
Damit ist schon ein wichtiger Teil zur perfekten Einstellung getan. :]
meiner meinung und dem was von rätseltechnik so hängen geblieben ist, hat jürgen vollkommen recht.
die empfindlichkeit dient zur anpassung an die effektivität des heckrotors wenn ein system mit 80% oder weniger optimal funktioniert also kurz vor dem schwingen, heißt es nicht, das sich das verhalten durch optimirung auf 100% tatsächlich verbessert. schwergängige oder träge anlenkung heißt lediglich das der korrekturimpuls zu spät kommt.
das mit der halben drehrate könnte daher kommen, das der 601 den geberausschlag vielleicht als eine andere drehrate interpretiert als 401 oder 501 ?(
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