ich fliege in meinem NT einen 401 allerdings nicht im Digitalmode. Weil ein Kollege aus meinem Verein
sagte, dass dann die servos nur ein paar Monate halten. Allerdings wurde ihm das
vor ein paar Jahren gesagt. Deshalb wollte ich fragen, ob der 401 besser im Digitalmode fliegt z.B. wenn
ich rückwärts fliege dass das Heck sich nicht weg dreht als im normal mode.
...betreib das Teil ruhigen Gewissens im Digi - Model - zumindest beim 9254 kein Problem -
Ich betreibe diese Konfig in meinen beiden 50er Arbeitsmaschinen seit nunmehr über 100 Betriebsstunden -
selbes Servo selber Model; keine subjektiven Verschlechterungen.
Also, ich bin kein 3D Master, kann praktische Auswirkungen daher nicht verifizieren. Meine 401er, mit 9254 dahinter, stehen auch
alle NICHT im DS-Mode, wg. der Warnungen um die Lebensdauer des Servos, weil zumindest ich keinen Unterschied zu DS fest-
stellen kann.
Betrachten wir's doch mal theoretisch:
Der normale PWM-Frame (Abstand des weitenmodulierten Impulses) im Servoeingang ist 20ms lang, alle 20ms gibt's einen neuen Wert an's Servo.
Ein Analogservo beschickt den Motor auch seinerseits mit PWM-Impulsen in einem 50Hz-Grundtakt, während ein Digitalservo dies
mit ca. 300Hz tut, wodurch der Motor schneller reagiert (kleineres Deadband) und höhere Haltekraft erreicht wird. Das Verwenden
von Glockenankermotoren mit geringerer Massenträgheit tut ein ßbriges.
Nun kommt das 401 im DS-Mode mit 270 statt 50Hz, also alle 3,7 statt normal 20ms mit einem neuen Stellwert. Dadurch gleichen
sich zunächst mal nur die Stellfrequenzen, an Input / Output zum Motor. Die Warnungen, das würde u.U. Motor bzw. Getriebe killen,
können also nicht auf der internen Ansteuerfrequenz des Motors beruhen. Bei konstantem Stellwert im Eingang wird das Servo
in seiner Haltefunktion genauso schnell den Motor impulshaft ansteuern, wie zuvor mit 20ms Frames. ßndert sich der
Stellwert seitens des Gyros, kann dieses im DS-Mode dem Servo das nur ~5 mal schneller mitteilen. Nun bleibt nur noch die Frage,
wie schnell der Prozessor im 401 in der Lage ist, einen neuen Stellwert zu generieren. Wüßte man das (ich weiß es nicht), müßte
man sich zusätzlich fragen, inwieweit 16,3ms eingesparte Verzögerung im Verhältnis zu den Abläufen im äusseren Regelkreis (HR-
Anlenkung, dessen Spiel, Trägheit um die Hochachse etc.) eine signifikante Größe darstellen können.
Es bleibt also nur das Erfliegen, woraus die Beantwortung der Frage erwächst, ob es sich beim möglichen DS-Mode der GYs evtl.
mehr um eine Marketing-Funktion handelt. Sollten 16,3ms weniger Totzeit tatsächlich was bewirken können, dann werden Motor
und vor allem Getriebe tatsächlich mehr gestresst.
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