Die theoretischen Werte sind in meinen Augen unwichtig. Die Praxis ist das,was zählt. Deshalb messe doch die Spannung am Epfängerausgang bei den Strömen. GGF Lastwiderstand parallel zum Epfänger.
Oder fliegtst du nur theoretisch
Andreas
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben (Albert Einstein)
erstens sind die Werte aus Belastungstests entstand, also nicht nur Teorie. Und dann liegen diese Spannungswerte am Empfängereingang an. Das Layout im Empfänger (Leiterbahnauslegung) kann die geforderten Ströme auf alle Fälle ab. Wie es dann mit weiteren Spannungsabfällen am Servostecker aussieht, hängt von den eingesetzten Servosteckern ab. Hier gibt es auch qualitative Unterschiede. Aber hier muss ich auch jeweils nur den Strom eines Servos über den Stecker bringen. Das Einzige, was hier passieren kann, dass das Servo seine volle Leistung nicht ausschöpfen kann.
Am wichtigsten ist aber, dass am Empfängereingang immer genügend Spannung ansteht, um richtig zu funktionieren.
Du kannst auch die Servospannungs- bzw. Stromversorgung direkt vom Akku holen und nur den Steuerimpuls vom Empfänger. Das Potential muss natürlich gleich sein.
Bei einer Ruhespannung (unbelastet) von 5,3V und einem Belastungsstrom von 6A erhält man bei einem Gesamtwiderstand von 0,132 Ohm noch 4,5Volt am Empfänger.
Bei einer Belastung von 1,83A wären dies noch 5,05V am Empfänger.
(der ßbergangswiderstand eines evtl. benutzten Schalters ist nicht berücksichtigt).
Hört sich jetzt aber schon so an, als hättest du die Werte anhand eines gemessenen Innenwiderstandes ausgerechnet.
Miß doch mal die Spannung direkt am Akku unter Last. Dann fallen alle anderen Faktoren weg.
Richtig Alex,
heute Morgen habe ich diese Werte anhand dem gestern ermittelten Innenwiderstand berechnet und musste feststellen, dass diese genau mit den Spannungswerten übereinstimmten, die ich gestern mit dem Messgerät gemessen habe. Aber so soll´s ja auch sein!
Wenn du nur die Spannung an den Polen des Akkus haben möchtest, so messe ich heute noch mal bei gleichen Belastungen nach.
@ Hi Andreas, ich hoffe doch, dass die Grundlagen des Ohmschen Gesetzen noch anwendbar sind. Ich habe die letzten 20 Jahre auch nichts Gegenteiliges gehört....
@Heiko, mach das ganze Spiel mal mit den Twicell, da wirst Du Angst bekommen.
Die GP's gehen noch einigermassen.
Häng doch den GP Akkusatz mal an ein Entladegerät und entlade sie mit ca. 1.8A.
Mal sehen was die Spannung macht.
1.8-2A kann man bei einem 90er Heli mit Digiservos etwa als Durchschnittsstrom annehmen.
Veritas odium parit momentan kein Heli mehr, dafür Husaberg FS570;)
belaste die Akkus mal mit 6A. Das ist der Strom, der ggf von den Servos aus den Akkus gezogen werden kann. Wenn dir das passiert, kann die Spannung unter 4,2 Volt kommen. Bei dieser Spannung reseten sich einige Empfänger was sich in einem Funktionsausfall äussern kann. Der durchschittliche Strom von 1A tut dem Akku nicht besonders weh, aber wenn es drauf ankommt (hoher Strom), kann es mit Mignon leider zu Problemen kommen. Um diese Probleme zu vermeiden, verwende ich nur Sub-C Zellen für den Empänger. Auch wenn das Risiko mit guten Mignions überschaubar ist, so will ich es nicht eingehen.
Andreas.
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben (Albert Einstein)
Hallo zusammen,
ich habe am Akkustecker ein Oszi angeschlossen und betrachte die Spannungseinbrüche während das Digitalservo arbeitet. Parrallel dazu ist auch ein Digitalmessgerät geschalten. Wenn ich keinen Knüppel am Sender betätige, liegt die Batteriespannung laut Multimeter bei 5,32VDC. Sobald das Heckservo (S9254) anfängt zu arbeiten, kann man am Oszi Spannungseinbrüche von 150mV Amplitude und einer Pulsbreite von 0,5ms erkennen. Rühre ich heftig an beiden Knüppeln, sackt die Batteriespannung impulsweise auf etwa 4,9V (Oszi) und minimal 5,05V laut Multimeter. Den Strom kann ich nicht aufnehmen da mir hierzu ein shunt fehlt.
Meine Helibestückung:
Ein Digitalservo S9254 (Heck).
Drei Analogservos S9202 (Roll, Nick, Pitch).
Ein Analogservo S9405 (Gas).
Ein Regler für´s Gas.
Beim Belasten des Akkus mit Widerständen ergab sich folgendes:
(das sind nur kurzzeitige (ca. 5 Sekunden) Betrachtungen)
5,30V bei null Last
5,10V etwa bei 1,84A
4,76V etwa bei 4,00A
Ich denke aber, dass man mehrere Entladekurven bei unterschiedlichen Lasten aufnehmen sollte, um eine
bessere Aussage über die Tauglichkeit des Akkus machen zu können.
Für meinen Fall reicht mir jedoch die Betrachtung mit dem Oszi. Zusätzlich werde ich aber das ganze noch mal beim Akku betrachen, wenn er nur noch ca. 30% Kapaztität hat.
Wenn im Heli allerdings nur Digitalservos verbaut sind, würde ich auf keinen Fall zu NiMH Akkus greifen.
Schon weil diese Akkus mit der Zeit hochohmiger werden.
Naja, diese Werte wären noch im Limit. Klar, wäre interessant, wie es sich verhält, wenn der Akku nur noch halb voll ist, denn damit fliegt man ja auch noch.
Ich hab zwei Sätze Mignons getestet, die haben erscheckende Ergebnisse zu Tage gebracht.
Hab jetzt keine Zahlen mehr im Kopf, aber vor kurzem hatte ich diese auch mal im Forum gepostet.
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