hatte folgendes Problem:
Am letzten Wochenende habe ich bemerkt, daß mein Heckservo 9254 erst gaaaanz
langsam lief. Nach etwa 20 Vollausschlägen kam dann die Geschwindigkeit.
Ich dachte, hm, schau da, muss doch schon sehr kalt sein, wenn das Servo
jetzt so spinnt! Nachdem ich trotzdem nochmal den Akku gecheckt habe, ging
immernoch alles wie immer.
Nach dem Flug wurde das Servo dann wieder vermeintlich kalt, lief wieder nur
langsam, und ich stellte das Fliegen ein.
Nach reiflicher ßberlegung kam ich allerdings zu dem Schluß, daß ich ich diesen Effekt während meiner gesamten Laufbahn als Modellflieger nie bemerkt habe.
Und das ist lang: mit 12 Jahren startete ich meinen bekoxten Zaunkönig bei minus 12°, ohne daß die Servos lahmten.
Also schaute ich heute Abend dem 9254 mal unter die Haube. Ich erschrak:
da war mehr Sprit und ßl drinnen, als in den Header geht!
Das Poti voll, der Motor geflutet, die Platine benetzt und das Getriebe hätte
ich als Reservetank nutzen können!
Ich habe das komplette Gerät feinsäuberlich zerlegt, gereinigt und den Motor mit
Spiritus gespült. Abschließen mit wenig Luftdruck alles aus- und trockengeblasen.
Nun geht es wieder wie neu.
Meine Frage: Kennt jemand dieses Problem?
Dieses Servo besitzt doch mehr Dichtungen als das U-Boot von Robbe, und trotzdem
geht da die Soße rein?
Es liegt zwar beim Raptor nicht gerade günstig, und ich fliege es an dieser
Stelle, unterm Heckrohr, nun seit zwei Jahren. Aber das?!?
Gibt es da einen Trick? Was mache ich falsch?


Kommentar