1.) Wegdrehen beim -würgen- des Motors, fällt die Drehzahl ab, ist oft ein drehen des Hecks um ca. 15° zu beobachten mit unschönen Versatz der gesamten Figur bei nicht unverzüglichem gegensteuern.
2.) Konstanz der Drehrate bei schnellen Vorwärtsflügen, bzw. höheren Anströmgeschwindigkeiten.
3.) Aufbau mit vielen Verbindungskabeln bei Trennung in Sensor-/ Bediengehäuse.
Nun zum neuen GY-611, der Aufbau blieb weitgehend erhalten, nur das Sensorgehäuse ist halb aus Aluminium gefertigt - schade, somit bleibt auch das Kabelgewirr erhalten.
Im Flug ist im direkten Vergleich eine deutlich bessere Konstanz der Drehung zu erkennen, am meisten freut, dass auch bei extremem Abfall der Drehzahl das Heck nun nicht mehr wegdreht. Die Drehrate beim schnellen Vorwärtsflug ist nun ebenso deutlich besser geworden, erst bei sehr schnellen Geschwindigkeit -schwingt- das Heck gering durch die 0 Position (Heck voraus) - ich denke, dass man hier sehr nahe den aerodynamischen/ physikalischen Grenzen gekommen ist.
Die beschriebenen Verbesserungen sind insgesamt deutlich, jedoch für den Anfänger oder den Gelegenheitspiloten wahrscheinlich nicht zu -erfliegen- - ein direktes Upgrade daher wohl nur für den anspruchsvollen bzw. Wettbewerbspiloten direkt zu empfehlen - auf der anderen Seite, was "lohnt" sich schon in unserem Hobby - oft ist es einfach schön "das Beste" zu haben
Insgesamt scheinen die regelungstechnischen Grenzen nahezu ausgereizt - was noch auf der Wunschlist steht ist ein kompakterer Aufbau - vielleicht hat schon jemand den neuen CSM 720er im direkten Vergleich testen können ?
Grüße
Till Schmidt-Thieme


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