GY401 Normal-Mode Heckrotorzumischung

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  • JMalberg
    RC-Heli TEAM
    • 05.06.2002
    • 22636
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    • D: um Saarbrücken drum rum

    #1

    GY401 Normal-Mode Heckrotorzumischung

    Hier im Forum wird grade kontrovers diskutiert, ob für den Normalmodus des GY401 eine Heckrotorzumischung eingestellt werden soll.
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    Keine
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    Zumischung
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    Zumischung, weil Heli drehzahlgesteuert ist
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    0
    Fliege nur im AVCS-Modus
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    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
    Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
  • jguther
    jguther

    #2
    GY401 Normal-Mode Heckrotorzumischung

    Nein, bitte nicht schon wieder diese olle Kamelle!!!

    Sollte sich doch langsam rumgesprochen haben und steht auch in der Anleitung, daß man's braucht, wenn man ein optimales Ergebnis will.

    Kommentar

    • JMalberg
      RC-Heli TEAM
      • 05.06.2002
      • 22636
      • J
      • D: um Saarbrücken drum rum

      #3
      GY401 Normal-Mode Heckrotorzumischung

      @jguther:
      Leider steht es eben NICHT in der deutschen und englischen Anleitung.

      Da steht nur was für den AVCS-Modus.
      Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
      Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

      Kommentar

      • jguther
        jguther

        #4
        GY401 Normal-Mode Heckrotorzumischung

        Ja, ist aber doch eindeutig:

        "When using the Gyro in the AVCS mode, set revolution mixing to 0% or off"

        Wenn man im Normalmodus auch keine Beimischung verwenden sollte, würde es ja heissen "always set revolution mixing to 0%" oder so ähnlich.

        Man kann aber auch durch Nachdenken rauskriegen, was im Normalmodus passiert:

        Im Normalmodus ist das Korrektursignal fürs Heckservo proportional zur Drehrate (steht in der Anleitung). Wenn der Heli im Schwebeflug ausgetrimmt ist und man dann Pitch gibt, kann das Servo nur gegenhalten, wenn der Heli sich dreht. Ohne Drehung würde der Kreisel nämlich gar keinen Servoausschlag produzieren. Wie schnell sich der Heli wegdreht, hängt natürlich von der Kreiselverstärkung ab. Fliegt man eine sehr hohe Kreiselverstärkung, genügt eine sehr langsame Drehung, um ein ausreichend großes Korrektursignal zu produzieren. Fliegt man eine niedrige Kreiselverstärkung, wird erst bei einer höheren Drehrate ein ausreichendes Korrektursignal erreicht.


        Hat man dagegen einen Heckmischer, der das Heck bei wechselndem Pitch einigermaßen ruhig hält, muß der Kreisel nur noch die verbleibenden Fehler dämpfen. Dazu muß der Kreisel nur recht geringe Servoausschläge steuern, und dafür reicht bei gegebener Verstärkung eine entsprechend geringere Drehrate. Der Heli wird also mit Heckmischer langsamer und weniger wegdrehen, als ohne.

        Jetzt gibt es natürlich Künstler, die gar nicht in der Lage sind, die Heckbeimischung überhaupt mal sauber einzustellen, und dann kommen solche Aussagen wie "bei mir geht's ohne Heckmischer viel besser..."

        Sinnvollerweise reduziert man die Kreiselempfindlichkeit auf ein Minimum (20% reichen&#33 und stellt dann den Heckmischer so ein, daß das Heck beim Schweben, Steigen und Sinken möglichst wenig wegdreht. Erst wenn das erreicht ist, erhöht man die Kreiselempfindlichkeit wieder auf den zum Fliegen gewünschten Wert.

        (Noch besser ist natürlich, man spart sich den ganzen Quatsch und fliegt von vornherein nur im AVCS Modus...)

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