Programmierbare SBUS HV Servos + Bord Verkabelung und Pufferbeschaltung

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  • aspirin4u
    aspirin4u

    #1

    Programmierbare SBUS HV Servos + Bord Verkabelung und Pufferbeschaltung

    Liebe Gemeinschaft,

    als ich vor 3 Jahren bei diesem Hobby dazugestoßen bin, wurde ich bereits mit der modernsten Technik verwöhnt.......3-Achs FBL Systeme mit allem Schnick-Schnack, 2,4GHz, S-BUS, Telemetrie und hastenichgesehen........sehr ehrfurchtsvoll machte ich mir zu aller erst einmal Gedanken zur Bordverkabelung. Ich recherchierte im Internet wo es nur ging und Verifizierte meine eigene Ansichten. Im Ergebnis entstand ein Schaltplan für den Kabelbaum der Bordelektrik. Da ich von Anfang an mit dem V-Stabi zugange war, lernte ich aus den Veröffentlichungen von Mikado sehr schnell, daß sich meine technische Ansichten zur Verkabelung mit den Ansichten der Mikado Techniker deckten.

    Da Mikado, Kontronik und andere Hersteller sehr umfassend dazu veröffentlicht hatten, bin ich nach einer Weile davon ausgegangen, daß eine gute Verkabelung allgemeiner Usus ist und jedem schon lange bekannt. Mit Schrecken mußte ich jetzt feststellen, daß selbst praktisch erfahrene Fachleute aus der Unterhaltungselektronik nicht ganz auf der Höhe sind und beispielsweise tatsächlich den sogenannten Empfänger Akku immer noch an den Empfänger stecken??? Und das im Zeitalter von S-BUS wobei nun schon seit vielen Jahren die Hauptverbraucher (Servos) alle über das FBL System gespeist werden.

    Bevor ich jedoch näher auf die Bordverkabelung eingehe, möchte ich mich zunächst über die programmierbaren SBUS HV Servos von Futaba äußern. Im TDR2 Thread hatten ein paar Kollegen und ich den Eindruck, daß die teueren Futaba Servos wegen diesem Bericht Rückströme der Servos | VStabi für den sicheren Betrieb nicht ohne Zusatzbeschaltung geeignet sind. Liest man jedoch das Kleingedruckte in diesem Bericht, dann fällt auf, daß dieser Bericht von Jan 2013 ist, also 2 1/2 alt. Wie ich mich dunkel erinnere, wurden die HV Servos erstmals in 2012 am Markt eingeführt. Ich setzte mich dann mit der Technik von Mikado in Verbindung und bekam eine Antwort, aus welcher ich interpretiere, daß diese Messungen für Servos aus aktueller Produktion nicht mehr zutrifft. Aus einer anderen Quelle erfahre ich dann, daß beispielsweise die BLS172 aus aktueller Fertigung ohne jegliche Zusatzbeschaltung bedenkenlos eingesetzt werden können.

    Falls es also mit diesen Servos Probleme gegeben hat, dann nur ganz am Anfang. Wer sich also diese teuren Servos gebraucht kaufen will, kann ich nur raten dies nicht ohne einen Kaufbeleg zu tun, aus welchem noch wenigstens 6 bis 9 Monate Restgarantie hervorgehen, damit im Falle von Problemen wenigstens noch ein Garantieanspruch vorhanden ist. Ansonsten erscheinen mir diese programmierbaren SBUS HV Servos inzwischen sogar als die erste Wahl, denn sie können ohne Zusatzbeschaltung eingesetzt werden. Dabei muß aber unbedingt die Herstellerempfehlung der Regler und/oder BEC zur Beschaltung mit Pufferakkus etc. eingehalten werden.

    Wir kennen es doch inzwischen alle zu genüge. Innovative Produkte welche erstmals am Markt eingeführt werden, haben meistens noch Kinderkrankheiten. Bei Produkten wie Empfängern, FBL Systemen, Reglern oder Sendern, kann der Hersteller oftmals mit SW updates nachbessern. Bei Hardware lastigen Produkten wie Motoren und Servos kann ein Problem oftmals nur noch mit der Mülltonne beseitigt werden. Um so mehr hat es mich gefreut zu erfahren, daß beim neuen Mikado V-Stabi unter der Bezeichnung NEO, Prüftechniken und ßberwachungstechniken eingeführt wurden um grottige Servos zu identifizieren.

    Jetzt würde ich mich erst einmal freuen, wenn Ihr Eure Erkenntnisse zum Thema HV Servos und Bordverkabelung und Servo Beschaltung und Pufferbeschaltung hier mitteilt. Ich würde mit Euch ganz gerne eine Tabelle mit Reglen erarbeiten, welche uns alle dabei helfen Schaden durch technisches Versagen zu minimieren. Es reicht wenn wir unsere Helis mit unseren Pilotenfehlern einlochen

    VG Phil
  • BladeMaster
    Senior Member
    • 10.09.2011
    • 3372
    • Dirk

    #2
    AW: Programmierbare SBUS HV Servos + Bord Verkabelung und Pufferbeschaltung

    Aktuelle BLS keine Rückströme und ohne weitere Zusatzbeschaltung, nun ja...

    Hier sieht man u.A. wie das am Bec vom Kosmik 200 ohne Stütze/Buffer aussieht...
    Servos usw. Feb./März 2015 neu gekauft.
    Das BEC vom Kosmik 200 - RC-Heli Community


    Gruss,
    Dirk

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    • aspirin4u
      aspirin4u

      #3
      AW: Programmierbare SBUS HV Servos + Bord Verkabelung und Pufferbeschaltung

      Zitat von BladeMaster Beitrag anzeigen
      Aktuelle BLS keine Rückströme und ohne weitere Zusatzbeschaltung, nun ja...Hier sieht man u.A. wie das am Bec vom Kosmik 200 ohne Stütze/Buffer aussieht...Servos usw. Feb./März 2015 neu gekauft. Das BEC vom Kosmik 200 - RC-Heli Community Gruss, Dirk
      Hallo Dirk,

      danke für den ersten Bericht und Hinweis. Schön, daß sich jemand die Mühe macht mal mit dem Osci eine fundierte Messung zu machen. Aus fachlicher Sicht erscheint mir diese Messung jedoch sehr gut. Die Messung spricht für ein sehr gutes und stabiles Verhalten der Versorgung. Getaktete Netzteile haben immer ein Ripple. Selbst die Ripple ohne Green Cap sehen noch harmlos aus

      Die Mikroelektronik in unseren Helis arbeitet schon lange nicht mehr bei dem historischen TTL Pegel von 5V. Bereits vor Dekaden wurden die 3,3V eingeführt und inzwischen ist man bei 1,8V und weniger. In allen Komponenten sind daher nochmals winzige Linearregler drin, welche die Bordspannung auf die tatsächliche Betriebsspannung für die eigentliche Steuerelektronik runter regelt.

      Der von dir dargestellte Ripple Dreck auf der Versorgung bekommt die eigentliche Steuerelektronik nicht mit. Das Massepotential an Deiner Messung erscheint sauber auf NULL zu bleiben. Wirklich bedenklich sind nur Spannungseinbrüche welche die 2V Grenze unterschreiten. Das führt dann zu einem Warmstart oder im schlimmsten Fall sogar zu einem Kaltstart. Ein Kaltstarf führt definitif zum Einlocher.

      Kontronik und auch andere Hersteller empfehlen eindeutig die Verwendung von einem Puffer Akku an der BEC Spannung. Die von Dir dargestellte gepufferte Versorgungsspannung sieht bestens aus und damit ist der Betrieb der Servos für mich auf jeden Fall als bedenkenlos Nachgewiesen. Danke für diese hervorragende Messung, welche den bedenkenlosen Einsatz der Futaba Servos bestätigt.

      VG Phil

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      • aspirin4u
        aspirin4u

        #4
        AW: Programmierbare SBUS HV Servos + Bord Verkabelung und Pufferbeschaltung

        [SIZE="5"]Futaba SBUS Servos programmieren[/SIZE]

        im Hinblick auf das kommende TDR2 Projekt, habe ich mir die sehr schnellen BLS471SV für die TS beschafft. Mit 13,8Kg bei 7,4V sind diese Servos völlig ausreichend kräftig genug. Bestechend an diesen Servos ist das Tempo von 0,07 Sec/60°

        Zur Programmierung gibt es nur 2 Alternativen: entweder ein Futaba Sender mit SBUS programmier Option oder der 53.- Euro USB Adapter CUI-2 Futaba Artikel F-1405 in Verbindung mit der kostenlos download link software.

        Da ich ohnehin Telemetrie haben wollte, wechselte ich von T8FG auf T14SG. Das Programmieren geht hervorragend, jedoch müßen hier ein paar nicht richtig dokumentierte Bedingungen eingehalten werden. Wer also mit seiner T14SG die SBUS Servos von Futaba programmieren möchte, muß auf folgende 2 wichtige Punkte achen:

        1) der Servo Steckplatz neben der Trainer Buchse hinten am Gerät täuscht. Das Servo kann nicht direkt angeschlossen werden, weil das Servo eine externe Stromversorgung benötigt. Die einfachste Lösung ist ein Y Kabel, wobei der + Plus Pol auf der Senderseite nicht belget sein sollte. D.h. nur Signal und Masse an den Sender.

        2) Die Spannungsversorgung für das Servo muß mindestens 6V und nicht mehr als 8,4V haben. Bei dem Versuch mit 5V (nicht voll geladener 4-Zellen NiMH Empfängerakku) zu bespeisen, konnte die RECALL (Auslesen) Funktion auf Seite 3 vom SBUS Menue nicht aktiviert werden. Warum das so ist kann ich nur mutmaßen.

        Ich gehe davon aus, daß es sich bei der externen Versorgung + Eingrenzung der Versorgungspannung, um strenge Sicherheitsvorkehrungen handelt. Der Schreibvorgang nach geänderten Programmeinträgen, ähnelt einem BIOS Flash Vorgang. Solche Vorgänge sollten besser immer ungestört abgeschlossen werden............das Y Kabel sollte daher auch dementsprechend sorgfältig gefertigt sein.

        Bisher konnte ich nicht herausfinden wozu der Programmpunkt "Dämpfung" gut ist. D.h. was genau wird damit eingestellt? Was wird gedämpft?


        VG Phil

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