Allerdings finde ich auch trotz Nachdenkens nicht den Sinn, wo das am Sender doch so einfach geht, und man danach das Servo auch problemlos wieder an anderer Stelle einsetzen kann, ohne die darin gemachte ßnderung wieder rückgängig machen zu müssen.
Also meine Neugierde hast Du jedenfalls geweckt mit deiner Andeutung, Gründe dafür zu haben.
Nur ein Gehirngespinst von mir. Servo in die Endstellung fahren lassen, aufmachen und Widerstandswert am Poti messen, für beide Richtungen. Servo in Stellung fahren die man haben will, aufmachen, und Poti nochmal messen. Dann müssen Widerstände vor und nach dem Poti eingefügt werden, damit bei "begrenzten" Weg das Poti quasi ausgibt das es auf Anschlag ist. Keine Ahnung ob das funktioniert^^
Hm ich habe mir das gerade überlegt und wenn man z.B. einen R in Reihe zum Poti einbaut, dann begrenzt man eigl. nur eine Seite. Daraus resultierend hat man auch ein Offset in der Mittelstellung und der andere Servoweg wird größer.
Ein Reihen-R am Poti geht schief, müssen zwei sein, einer davor und einer dahinter, und über datganze dann ein Parallel-R, damit der gesammt Widerstand wieder stimmt. Das geht, ist aber nicht oder nur mit viel Aufwand einstellbar.
Und ... Das vergrößert den Servoweg, und verkleinert ihn nicht.
Das ist im Grunde Sinnlos.
Sowas haben wir früher im Sender gemacht( Da nämlich verkleinert die gleiche Schaltung den Servoweg logischerweise:-)) ), als es noch kein Dual-Rate ab. War sogar schaltbar. Allerdings hatte das den Nachteil, das dadurch der Trimmweg sich auch entsprechend verstellte beim Umschalten, da die Trimmung durch Drehung des Potigehäuses realisiert wurde.
Sowas hab ich in der frühen Jugend immer im Chemieunterricht gerechnet, da mich Chemie einerseits nicht interessierte, und ich es auch nienicht kapieren werde:-))
Den Sinn, dies alles machen zu wollen im Zeitalter programierbarer Sender verstehe ich aber immer noch nicht.
begrenzt = falsches Wort. muss heißen "erweitert"
Ref: Kirchhoffsches Gesetz
Damit ist der Servoweg gemeint und nicht die Elektronik^^
und natürlich würde ein Weg länger werden, der andere kürzer allerdings nur wenn man die alte Mittelstellung betrachtet. Auf die neue Mittelstellung bezogen bleiben die Wege gleich.
Beispiel: Poti links Anschlag 300kOhm, Mitte 200kOhm, Rechts 100kOhm
ich bastel 10kOhm in Reihe dazu
dann würde er im links Anschlag quasi bei den alten 290kOhm (kürzerer Weg von der alten Mittelstellung aus gesehen, von der neuen Mittelstellung gleicher Weg) stehen bleiben, der Nullpunkt wäre bei alten 190kOhm (nach rechts verschoben) und der rechts Anschlag wäre bei den alten 90kOhm (mehr Weg von der alten Mittelstellung aus gesehen, gleicher Weg von neuer Mittelstellung aus)... ist also total sinnlos.
Hallo,
Da hier nunmehr doch über den Sinn gerätselt wird, hier der Anlass meiner Frage:
Die Servos sind in einer Selbstbaumechanik so eingebaut, das es die Platzverhältnisse es nicht zulassen den max. Möglichen Servoweg zu nutzen. ( und dies ist auch nicht nötig) . Die Servosarme würden schon vor Vollausschlag ans chassis schlagen und das wäre sehr schlecht.
Klar kann man das im Sender oder FBl limitieren. habe es allerdings auch schon gehabt das ich übersehen hatte das im Sender eine falsche Modellwahl eingestellt war ...
Habe es auch schon gehab daß das FbL System fehlfunktion hatte und die Servos sich wild durch die Gegend bewegten.
Gehört hab ich schon davon, das Servos beim Einschalten der Spannung nicht sofort in Nullstellung gegangen sein sollen, sondern erstmal einen Vollausschlag gemacht haben.
Um all den Möglichkeiten aus den Wege zu gehen, dachte ich an eine Limitierung direkt im Servo.
Leider komplett falsch. Es geht um die Widerstandsänderung im Vergleich zum Gesamtwiderstand.
Ist der Gesamtwiderstand größer, muß das Servo einen größeren Weg machen, um die richtige Spannung am Mittelabgriff zu erreichen.
REF: Spannungsteiler
Rechne das mal mt der Spannung durch, dann kommst Du drauf.
Zwei in Reihe geschaltete Widerstände würden dazu führen, dass das Servo bei kleinem Ausschlag am Sender einen größeren Weg zurücklegt, als es ohne die Widerstände gemacht hätte. Das liegt daran, das pro Grad Drehbewegung des Potis die Spannung weniger variiert, als es ohne die R´s der Fall wäre.
Um es ohne das Ohmsche Gesetz und das Kirchhoffsche zu machen, folgende Erklärung dazu:
Nehmen wir mal den Fall an, das Poti würde den gesamten Weg von Anschlag zu Anschlag laufen bei der normalen Drehbewegung des Servos.
Nehmen wir weiter an, das Poti hat einen Widerstand von 10kOhm und wird mit 6V gegen Masse gefüttert.
Knüppel an einem Anschlag bedeutet, die Spannung am Mittelabgriff wäre jetzt 6V, knüppel am anderen Anschlag heißt = Spannung am Mittelabgrif gleich 0V, in der Mitte 3V.
Knüppel ich also voll in Richtung zwei, erwartet man am Abgriff 0V. Bei halbem Knüppelausschlag ca. 1,5V
Jetzt legen wir je noch einen 10 kOhm davor und dahinter in Reihe. Am Poti liegt dadurch aussen einmal 2V und einmal 4V an, in der Mitte also wieder 3V, hier ändert sich nichts.
Bei halbem Knüppelausschlag braucht man am Abgriff 1,5V um die Pulslänge zum Komparator gleich zu stellen. Die erreicht jedoch das Servo nicht, es läuft bis zum Anschlag, und hat immer noch 2V anstehen und will weiter, obwohl der Knüppel doch bei halb steht.
Der Servoweg wird also verglichen mit dem Knüppelausschlag größer und nicht kleiner. Es läuft bereits bei halbem Knüppelausschlag voll an seinen Anschlag.
Wie gesagt nur ein Gehirngespinst... ich werde es aber mal so wie ich es geschrieben habe, mit nur 1x R testen, habe ja genügent HXT 900 zum opfern
... deine Ausführung stimmt natürlich zu 100%, auch unter "360° Servohack" bekannt wenn ich mich nicht täusche^^ allerdings hast du hfftl. gelesen das meine Ausführung nicht mit 2 Widerständen war
Wenn Du mit einem R vor dem Poti arbeitest, wird folgendes passieren:
1. Die Mittelstellung verändert sich.
2. Der Servoweg wird größer!!!
Man kann den Servoweg über diesen Weg nicht verkleinern.
Selbst ein neues Poti mit größerem Widerstand würde den Weg nicht verkleinern. Dessen Widerstand ist lediglich als allgemeine Anpassung und wegen der Verfügbarkeit so gewählt, wie er gewählt ist. Theoretisch ist der nämlich unbedeutend.
Es ginge( theoretisch ) nur bei indirekt angetriebenem Poti über die Getriebeübersetzung. Oder man setzt ein Poti mit beidseitig unlinearem Verlauf ein. ( Viel Spass beim suchen eines mechanisch passenden Exemplares :-)) )
Egal an welcher Stelle du welchen Widerstand davor, dahinter oder beides, baust, der Servoweg wird IMMER GRßßER.
In dem Fall hilft dem TE lediglich der Einsatz programmierbarer Servos.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar