Wegbegrenzung beim GY401

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  • freyenb
    Member
    • 08.04.2003
    • 474
    • Bernd
    • Egling bei München

    #1

    Wegbegrenzung beim GY401


    Hallo Zusammen,

    nachdem ich mit der Suchmaschine nix passendes gefunden habe, frag ich hier mal nach:

    Ich hab beim Einstellen meines GY401 folgendes Problem:

    Bei der UNI EXPERT entspricht die Mitte des möglichen Weges der Schiebehülse auf der HeRo-Welle einem Anstellwinkel der Blätter von ca. 0°. Somit hab ich also um die 0° herum symetrische Wege bis zum mechanischen Anschlag.
    Laut Einstell-Anweisung in div. Anleitungen hab ich die Anlenkstange jedoch so abgelängt, daß...
    "Servomittenposition = rechter Winkel, Gestänge/Hebelarm = ca. 5° Anstellwinkel, HeRo-Blätter" (ausgeglichener Schwebeflug)
    => Leider ist somit per Definition die Schwebeflug-Position der Schiebehülse weiter innen auf der Welle (Richtung HeRo-Getriebegehäuse).

    Jetzt ergibt sich für mich folgendes Problem: Ich muß das sog. "Limit"-Poti des Kreisel für die Wegbegrenzung des Heck-Servos unbedingt runter drehen, da der Kreisel sonst das Servo in die mechanische Hartlage fahren kann. Dieses Poti wirkt allerdings nur symetrisch. Somit muß ich den "ersten" Anschlag, das HeRo-Getriebegehäuse als "Limit" für den Kreisel verwenden und verschenke Weg auf der anderen Seite der HeRo-Welle . Beim normalem Fliegen dürfte das kein Problem sein, aber bei AR, wo der HeRo eh´ auf 0° steht, kann ich folglich kaum in den negativen Bereich reinsteuern, da die Wegbegrenzung wieder zuschlägt ?( .

    Da fällt mir jetzt ehrlich nix mehr ein. Die Senderseitige Wegbegrenzung, die ich asymetrisch definieren könnte, nützt mir leider hier gar nichts.
    "Servomittenposition = 0°, HeRo-Blätter" scheint mir auch nicht vernünftig. Und den Servohebel schräg aufzusetzen, damit das Servo durch die Drehbewegung differenziert, würde zu ungleichmässigem Steuerverhalten von links und rechts führen, scheidet also auch aus, oder?

    Muß ich damit leben, oder liegt das Problem mal wieder nur zwischen den Ohren des Piloten? ?(

    Danke schon mal für eure Antworten.
    Viele Grüsse,

    Bernd.
  • Christian Kuhlmann
    Member
    • 09.06.2001
    • 412
    • Christian
    • Hannover

    #2
    Wegbegrenzung beim GY401

    Hallo!

    Ich kann dein Problem einigermaßen nachvollziehen.

    Erstmal vorweg: Wähle die Hebelverhältnisse deiner Heckanlenkung so, daß du den Limiter möglichst nicht unter 100 zurücknehmen mußt.
    So erreichst du mit dem GY 401 optimale Stabilisierung und trotzdem ein knackig reagierendes Heck.

    Aber du machst da einen kleinen Denkfehler.
    Deine Einstellung mit ca. 5 Grad Vorgabe in Schwebestellung sind korrekt.
    Dabei ergibt sich bei den meisten Mechaniken ein scheinbar unsymetrischer Weg, da natürlich die Heckrotorwelle an der einen Seite mehr nutzbare Länge neben der Schiebehülse aufweist.
    Der lange Weg geht aber in die Richtung die du bei deinem Linksdreher nicht so stark benötigst. Bei der Richtung wird die Drehung des Hubschraubers ja schon systembedingt durch das Drehmoment des Hauptrotors unterstützt. Hier einen Vollauschlag erreichen zu wollen würde eine einseitig erheblich erhöhte Drehrate bedeuten und ist somit absolut nicht sinnvoll.

    Gehe wie beschrieben vor.
    Stelle deinen Hubi im Normalmodus mechanisch so ein das du ohne die Heckfunktion nachzutrimmen Schweben kannst.
    Dan stell den Limiter soweit nach das kein mech. Blockieren auftritt.
    Im Regelfall wirst du nun auch bei schnellen Pirueten mit diesm Kreisel eine beidseits gleichmäßige Drehrate haben.
    Der Weg der auf der einen Seite "ungenutzt" bleibt ist auch nicht notwendig.

    Willst du allerdings den Verstellweg auf deiner Heckrotorwelle komplett ausnutzen (Exterm 3D) dann mußt du die Anlenkarme von der Schiebehülse in der Länge ändern. Und zwar soweit, das sich die Hülse mittig auf der Heckrotorwelle befindet und trotzdem im Neutralstellung der nötige Anstellwinkel zum Drehmomentausgleich im Schwebeflug erreicht wird.
    Diese Umbaumßnahme ist aber bei den wenigsten Mechaniken sinnvoll, da man derart große Anstellwinkel erreicht, das die Strömung am Heckrotorbaltt abreist.

    Ich hoffe meine Ausführung ist verständlich genug.

    Gruß
    Christian
    Schaut doch mal vorbei: www.mfc-langenhagen.de [br]oder hier: http://www.f3c-heli.de

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    • offroad2000
      Member
      • 11.06.2003
      • 170
      • Hartmut
      • Stürzelberg

      #3
      Wegbegrenzung beim GY401

      Moin,

      ich habe das Problem etwas anders gelöst. Zunächst stelle ich den Heckrotor in die mechanische Mitte. Dann begrenze ich symmetrisch die Endausschläge am 401. Für reinen Headinglockbetrieb reicht das, die 5 Grad Voreinstellung braucht man dann nicht.
      Für Normalbetrieb trimme ich am Sender nach und speichere diese Trimmung ab. Nach Aus- und Einschalten des Empfängers justiert sich auch im Headinglock der neue 0-Puntkt.
      Mechanisch ändere ich nichts! :rolleyes:
      Immer eine handbreit Luft unter den Blättern.

      http://www.smc-ev.de

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      • F.Pock
        F.Pock

        #4
        Wegbegrenzung beim GY401

        Das ist meiner Meinung nach das völlig falsche Vorgehen für einen 401. Da sind die Probleme eigentlich vorprogrammiert. Du solltest mal die Anleitung richtig lesen. Ich kann mich den Ausführungen von Christian nur anschließen, das ist meiner Meinung nach der einzige richtige Weg zur Einstellung.

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        • Tilly
          Tilly

          #5
          Wegbegrenzung beim GY401

          Hallo!!
          Hab am Wochenende den 401 in meinen moskito
          eingebaut.
          Der Heckrotor wurde laut plan eingestellt.Heckrotortrimmung auf null,
          Kreisel im Normalmodus.Schweben.
          Anschließend gestänge soweit geändert das die Heckrotortdrimmung wieder auf
          null steht. Beim zweiten start auf HH umgeschaltet; der mosie steht wie eine eins und mit der Heckrotortrimmug auf null.

          Tilly

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          • Bernhard
            Bernhard

            #6
            Wegbegrenzung beim GY401

            Hallo Zusammen

            Da mus ich mich auch anschliesen.
            Soweit ich weis ist das eh so das der 401 beim Einschalten die Trimmung als neuen Neutralimpuls nimmt und somit die Trimmung im Normalmodus auch nicht mehr stimmt. Das heißt fuer mich das Du immer weiter in eine Richting trimmen must und dann beim Umschalten in Acvs das Heck auch wieder wegläuft.
            Die Mechanische einstellung ist nach wie vor immer die beste Variante.
            Zu dem allen kann ich mich nur anschliesen das die Schiebehuelse nicht unbedingt in der Mitte sein mus. Eigentlich ist es doch dann auch so das die Drehrate bei Links oder Rechtherum nicht mehr Gleich schnell Waere. Oder*

            Also bis dann Bernhard

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            • freyenb
              Member
              • 08.04.2003
              • 474
              • Bernd
              • Egling bei München

              #7
              Wegbegrenzung beim GY401


              Hallo Zusammen,

              zuerstmal danke für die vielen qualifizierten Antworten!!

              Ihr habt natürlich recht. Im Normalflug wirkt sich mein Problem überhaupt nicht aus! Da spielt es keine Rolle, ob ich den verbleibenden möglichen Weg der Schiebehülse nutzen kann, oder nicht.
              Vielleicht noch zur Info: Ich bin Anfänger und fliege relativ "scale", d.h. gemütlich und sachte ohne Kunstflug oder gar 3D durch die Gegend . Ich bin (noch) gar nicht daran interressiert, das letzte an Empfindlichkeit aus dem Kreisel rauszuholen! Nachdem ich den üblichen Stahldraht as HeRo-Welle und ein analoges Heck-Servo fliege, könnte ich das eh´ nicht!

              Das Problem sollte eigentlich nur während einer AR auftreten, wo das Heckservo eh´ bereits außer der Mitte steht (0 Grad Anstellwinkel). Nur in diesem Fall kann wegen der Wegbegrenzung in die eine Richtung nur sehr sehr wenig Ausschlag erreicht werden.
              Mit anderen Worten: Während der AR könnte ich nur in eine Richtung mit dem HeRo steuern.

              Allerdings: Ich muß zugeben, daß dies rein theoretische Bedenken sind, da ich noch nie eine AR durchgeführt habe und nicht weis, ob so ein Problem während der AR eher eines der Kleineren ist ... ?(

              Interessanter Weise scheint die Position der Schiebehülse auf der HeRo-Welle nicht bei allen UNI EXPERTs gleich zu sein. So hat mir Thilo (heliminator) z.B. ein Photo geschickt, woraus ersichtlich wird, daß bei seinem Heli bei Schwebeflugposition der HeRo-Blätter die Hülse in der Mitte steht. So hätte ich mir das eigentlich auch vorgestellt... seltsam, seltsam ?(
              Viele Grüsse,

              Bernd.

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              • SULOX
                SULOX

                #8
                Wegbegrenzung beim GY401

                vielleicht hat der eine andere brücke montiert (kürzer/länger)
                somit wäre das ebenfals möglich. (brücke= HeRo pitchbrücke/oder wie sich das nennt)
                bei meinem moskito sind dort kugelköpfe aufgeschraubt, die es in lang und in kurz gibt.

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