neulich hatte ich einen reproduzierbaren Fehler, nach einiger Zeit die vermutliche Ursache gefunden und behoben - jetzt interessiert mich der physikalische Hintergrund (falls es einen solchen gibt).
Also bei ganz normalen Flips mit meinem Rex 500 hatte ich ungewollte Heckausschläge (ca. 90°), so daß ein zuschauender Pilot schon meinte, ich würde mich an Piroflips versuchen
, wovon ich weit entfernt bin. Bin froh, daß ich den Heli jedesmal noch abfangen konnte...Am Boden, am ausgeschalteten Heli, fiel mir auf, daß die Heckschubstange (Stahldraht) schwergängig war - die Führungshülsen, die ich bisweilen fette, waren verschmutzt bzw. das Fett hatte sich mit Dreck/Staub zu einer zähen, bremsenden Masse gewandelt.
Nach Reinigung und ßlen gehen die Flips jetzt wieder ohne ungewolltem Heckausschlag.
Und jetzt die Frage:
Hat der Gyro bzw. der Heckkreisel eines FBL-Systems beim Flip einen wichtigen Auftrag zu erfüllen? Löst die umschlagende Hauptrotorwelle ggf. einen Kreiseleffekt aus, der das Heck auslenken will, was dann durch Gyro und schnellen Heckservo-Einsatz kompensiert werden muß?

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