microbeast ohne flybarless
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Husky001
Was bitte ist an der Aussage falsch? Wenn ich das MB als Heckkreisel verwende ist es ja kein Stabi mehr, sondern nur ein Heckkreisel. Aber darum ging es dem Fragesteller doch gar nicht... Wenn ich es als Stabi verwende, muss ich zwingend auf FBL umbauen, da das MB die Funktion der Paddelstange übernimmt. Man sollte aber nicht glauben, dass damit für einen Anfänger eine Art Lernhilfe geschaffen wird, es übernimmt lediglich eine mechanische Aufgabe und löst diese auf elektronischem Weg. Eine vernünftige Einstellung vorausgesetzt, wird dadurch der Heli allerdings in seinem Steuerverhalten wesentlich präziser, weil eben mechanische Ungenauigkeiten reduziert werden. Dieses neue Flugverhalten wird von vielen als stabiler bezeichnet, was aber irreführend ist, da ein solcher Heli ebenfalls gesteuert werden will. Als Lernhilfe ist es jedoch wenig geeignet, da ist wahrscheinlich das Hc eher der Kandidat dafür.Zitat von rutra Beitrag anzeigen
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Helm
AW: microbeast ohne flybarless
Jeder sagt es geht nicht aber keiner weiß genau warum.
Kann das bitte mal jemand beantworten der in der Materie drin ist.
Ich hab das MB in meinen MiniTitan und baue gerade einen CopterX mit Flymentor auf. Und beide Systeme reagieren eigentlich gleich auf der Taumelscheibe. Oder sehe ich das falsch?
Beide Systeme stabiliesieren den Heli. Also wenn ich den Heli nach rechts kippe steuert das Stabi dagegen. Wo ist der Unterschied?
Gibt bestimmt einen nur ich kenne den nicht.
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Husky001
AW: microbeast ohne flybarless
Um es mal einfach auszudrücken, soll heißen, so wie ich das verstanden habe, die Paddel üben auf den Flug des Helis eine stabilisierende Kraft aus, da dieser wirkenden Kraft aber ein elektronischer Steuerimpuls fehlt, wird diese vom stabi als äußerer Einfluß interpretiert und es versucht dieses wegzuregeln dadurch beeinflußt es aber wiederum auch das mechanische Verhalten der Paddel und das ganze geht von vorne los und schaukelt sich im schlimmsten Falle auf. Stell Dir einfach mal vor, du hättest am Heck zwei eigenständig arbeitende Kreiselsysteme, die voneinander nichts wissen, jedes würde nun versuchen die Steuerimpulse des einen, da diese ja eine Störung darstellen, wegzuregeln, das das nicht gut gehen kann, kann man sich sicherlich auch mit nur begrenztem technischen Fachwissen (so wie meinereiner) vorstellen...
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AW: microbeast ohne flybarless
Ohne besonders viel nachgedacht oder es ausprobiert zu haben:
Im Gegensatz zu den hier geäußerten Meinungen bin ich sehr sicher, dass das funktionieren würde. Grob gesagt werden errechnete Drehraten (Ist) um die drei Achsen mit der Drehratenvorgabe (Soll = Knüppelstellung) verglichen. Ist die Differenz ungleich Null (Regelabweichung) wird ein entsprechendes Korrektursignal für jede Achse errechnet (klassischer PID Regler) um so die Regeldifferenz zu Null werden zu lassen. Der I Anteil sorgt dafür, dass eine gewisse Rücksteuerung in Grenzen erfolgt. Ein echte 3D Lageregelung ist das nebenbei bemerkt nicht.
Für die Elektronik sind also Drehratenabweichung ggü. der Vorgabe (Soll) wichtig. Die Mechanik des Rotorkopfs kennt die Elektronik nicht. Nur welche Aktuatoren (Servos) angesteuert werden müssen um eine Drehrate in den drei Achsen zu erzeugen. Erzeugt wird die Drehung immer noch aerodynamisch. Dafür ist der Rotorkopf samt Kinematik verantwortlich.
Ein Paddelkopf ist für die Elektronik somit nichts anderes als ein sehr zahmer und gutmütiges aerodynamischer Steller, der wenig Eigenleben hat. Stellt Euch das aus Sicht der Elektronik einfach als ein Wunder FBL Kopf vor, der so wenig Aufbäum- und Rollneigung hat, dass ihn auch Anfänger ohne Elektronik fliegen könnten
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Hier arbeiten also nicht zwei Regelsysteme gegeneinander, sondern ergänzen sich. Innerer Regelkreis ist die aerodynamische Eigenschaft des Paddelkopfs, äußerer Regelkreis die Elektronik.
Eine Elektronik würde sich, entsprechend abgestimmt (PID Anteile) m.M. nach mit einem Paddelkopf viel einfacher tun.
Wer den praktischen Nachweis antritt, bekommt von mir einen Kasten bayerisches Weißbier frei Haus geliefert.Je älter ich werde, desto besser war ich.
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craxler
AW: microbeast ohne flybarless
Vielen Dank fuer die vielen Antworten - so wirklich sicher bin ich mir nun nicht mehr - wenn ich aber alles lese was geantwortet wurde gibt es eine Tendenz
Ich fasse zusammen - die meisten Anworten sagen : kein MB mit Paddel
Gibt es denn einen der es schon ausprobiert hat?
Gruss Craxler
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Piloto
AW: microbeast ohne flybarless
Mit einem Gyrobot hat es funktioniert, hatte es aber nur im Schweben probiert. Die Parameter musste ich allerdings schwächer einstellen, weil früher ein Aufschaukeln stattfand. Es machte für mich auch keinen Sinn, weil das Flugverhalten einfach genauso elektronisch war wie bei einen Rigidkopf mit FBL, also meiner Meinung nach keine Verbesserung.Zitat von mha Beitrag anzeigenOhne besonders viel nachgedacht oder es ausprobiert zu haben:
Im Gegensatz zu den hier geäußerten Meinungen bin ich sehr sicher, dass das funktionieren würde.
Ich mag halt einfach das Fliegen ohne elektronische Hilfe auf dem Hauptrotor.
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AW: microbeast ohne flybarless
Danke Dir. Genau so hatte ich mir das gedacht. Die Empfindlichkeit muss natürlich angepasst werden, da über die Kinematik am Rotorkopf (Mischhebel, TS usw.) eine (aerodynamische) Systemverstärkung voreingestellt ist. Da drehen die F3Cler übrigens heftig dran um das System perfekt abzustimmen.
Die Systemverstärkung wird am FBL Kopf übrigens auch über die Abstände der Anlenkungen TS und Blatthalter zu den jeweiligen Drehpunkten mitbestimmt..
Das synthetische Steuergefühl muss sich auch einstellen, da v.a. die am Paddelkopf noch in Resten vorhandene Roll- und Aufbäumtendenz durch die dann zusätzliche elektroniscge Hilfe nahezu eliminiert werden.
Erhebst Du Anspruch auf den Kasten Bier?
Je älter ich werde, desto besser war ich.
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