Material für Rotorwellen

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  • echo.zulu
    Senior Member
    • 03.09.2002
    • 3985
    • Egbert
    • MFG Wipshausen

    #16
    AW: Material für Rotorwellen

    Kannst du locker machen. Die Originalwellen waren m.W. auch nicht gehärtet. Wichtig ist nur das die Hülse, auf der der Freilauf läuft, gehärtet ist.
    CU,
    Egbert.

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    • uboot
      Senior Member
      • 16.05.2013
      • 3487
      • Wolfgang
      • Luftraum um FFB

      #17
      AW: Material für Rotorwellen

      Ich sehe den Silberstahl (das ist ein sehr verschleißfester Chrom Vanadium Kaltarbeitsstahl) sogar als ideal für Rotorwellen an, weil er eine gute Zähigkeit, sowie nach dem Härten je nach Anlaßtemperatur noch einen zähen Kern aufweist.
      Ein besserer fällt mir nicht ein.
      Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

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      • Logo3030
        Member
        • 21.09.2004
        • 910
        • Gerd
        • Austria/Vorarlberg

        #18
        AW: Material für Rotorwellen

        .....Titanwelllen.....sind leider etwas problematisch zum Bearbeiten

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        • Thomas L.
          Senior Member
          • 14.02.2013
          • 2890
          • Thomas

          #19
          AW: Material für Rotorwellen

          Zitat von uboot Beitrag anzeigen
          Ich sehe den Silberstahl (das ist ein sehr verschleißfester Chrom Vanadium Kaltarbeitsstahl) sogar als ideal für Rotorwellen an, weil er eine gute Zähigkeit, sowie nach dem Härten je nach Anlaßtemperatur noch einen zähen Kern aufweist.
          auf gar keinen Fall härten, für harte Wellen gibts besseres Material !

          Grüßle Thomas

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          • uboot
            Senior Member
            • 16.05.2013
            • 3487
            • Wolfgang
            • Luftraum um FFB

            #20
            AW: Material für Rotorwellen

            Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
            auf gar keinen Fall härten, für harte Wellen gibts besseres Material !

            Grüßle Thomas
            Kannst Du das etwas näher erläutern?
            Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

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            • Thomas L.
              Senior Member
              • 14.02.2013
              • 2890
              • Thomas

              #21
              AW: Material für Rotorwellen

              Zitat von uboot Beitrag anzeigen
              Kannst Du das etwas näher erläutern?
              Silberstahl wird beim härten relativ "spröde" und neigt zu Rissbildung und verzieht sich leicht.
              Eine gute Härterei kann das sicher, aber die Welle ist danach sicher krumm und muss geschliffen werden.Also Welle mit ßbermaß nach dem härten auf Maß schleifen. Hat alles seinen Preis.
              Wenn ich eine harte Welle brauche nehme ich Lochstempel oder Auswerferstifte und lasse mir die Bohrungen senkerodieren.

              Grüßle Thomas

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              • echo.zulu
                Senior Member
                • 03.09.2002
                • 3985
                • Egbert
                • MFG Wipshausen

                #22
                AW: Material für Rotorwellen

                Ich würde auch vom Härten abraten. Die käuflichen gehärteten Wellen sind üblicherweise Randschichtgehärtet. Mit den normalen Heimwerker-Methoden wird man es kaum schaffen, dass eben nur die Randschicht geärtet ist. Das führt dann leicht dazu, dass die Welle durchgehärtet ist. Als Folge kann sie viel zu leicht brechen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie sich verzieht. Gehärtete Wellen werden üblicherweise nach dem Härten noch auf Rundlauf geschliffen.
                CU,
                Egbert.

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                • BladeRunner
                  Member
                  • 21.06.2020
                  • 130
                  • Stefan
                  • Duisburg/ Neukirchen-Vluyn

                  #23
                  AW: Material für Rotorwellen

                  Bin für eine Lohnhärterei in der Kundenberatung tätig und kann die Posts von Thomas und Egbert unterstreichen.
                  Die schönste bzw. eleganteste Lösung wäre bei so dünnen Wellen vorvergüteter 42Crmo4(V) auf Maß schleifen und dann nitrieren / nitrocarburieren.
                  PSG Dynamics macht das beim Zenyth auch so.

                  Gruß
                  Stefan
                  Blade 230S V2,Goblin 630, Goblin 420, DX9

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                  • CE.TOM
                    Member
                    • 07.07.2004
                    • 509
                    • Thomas

                    #24
                    AW: Material für Rotorwellen

                    Hallo,
                    warum nicht einfach Wellenstahl.

                    Mädler hat 4 Möglichkeiten CF53, CF53 verchromt. Oder Edelstahl x 46 oder X90.

                    Durch die Bank ca. 0,4mm Härtetiefe .

                    Das ganze Ablängen und auf den Fräßtisch aufgespannt auf Prisma bohren. Am besten geht das mit VHM Radiusfräser für Hartbearbeitung .
                    Bohrung sauber ausmitteln der Radiusfräser zentriert sauber und rutscht da durch wie durch Butter.

                    Gruß Tom
                    Vielflieger

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                    • Heli87
                      Senior Member
                      • 11.10.2016
                      • 8542
                      • Torsten

                      #25
                      AW: Material für Rotorwellen

                      Ich kenne einen Scale Hersteller, der hat Jahrelang Rotorwellen aus ETG 100 geschliffen h6 gefertigt.
                      Hat auch gehalten, obwohl nicht gehärtet.
                      Das Problem können auf lange Zeit nur die Lagersitze werden, bei einer ungehärteten Welle.

                      Das andere Extrem wären eloxierte Wellen aus hochfestem Aluminium.
                      Macht ein bekannter Deutscher Hersteller schon seit Jahren und funktioniert auch.

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                      • Luckylouds
                        PSG-Dynamics
                        Support
                        • 14.02.2010
                        • 3023
                        • Dino
                        • Heilbronn und Umgebung

                        #26
                        AW: Material für Rotorwellen

                        Zitat von BladeRunner Beitrag anzeigen
                        Bin für eine Lohnhärterei in der Kundenberatung tätig und kann die Posts von Thomas und Egbert unterstreichen.
                        Die schönste bzw. eleganteste Lösung wäre bei so dünnen Wellen vorvergüteter 42Crmo4(V) auf Maß schleifen und dann nitrieren / nitrocarburieren.
                        PSG Dynamics macht das beim Zenyth auch so.

                        Gruß
                        Stefan
                        Hallo Stefan,

                        nur um den Ablauf nochmal genau zu erklären...wir drehen die Wellen mit 2 Zehntel Aufmaß vor, und lassen die noch "vollen" Wellen anschießend nitrieren, mit ca. 0,4mm EHT.
                        Danach Bohren wir die Randschichtgehärteten Wellen hohl.
                        So stellen wir sicher, dass der Kern auf keinen Fall etwas beim härten "abbekommt" und dadurch sicher weich und zäh bleibt.

                        Die gebohrten und gehärteten Wellen schleifen wir anschließend spitzenlos auf Nennmaß mit g6 Toleranz.
                        So wird am Ende jeglicher Verzug durch das härten und bohren eliminiert.

                        Grüße Dino
                        Zen...

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                        • BladeRunner
                          Member
                          • 21.06.2020
                          • 130
                          • Stefan
                          • Duisburg/ Neukirchen-Vluyn

                          #27
                          AW: Material für Rotorwellen

                          Hallo Dino,

                          vielen Dank für Deine Ergänzung im Bezug auf den Ablauf der mechanischen Bearbeitung.
                          Beim Nitrieren spricht man allerdings von NHT nicht EHT.

                          Gruss
                          Stefan
                          Blade 230S V2,Goblin 630, Goblin 420, DX9

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                          • Logo3030
                            Member
                            • 21.09.2004
                            • 910
                            • Gerd
                            • Austria/Vorarlberg

                            #28
                            AW: Material für Rotorwellen

                            ..wo kann man sich eine wie hier beschriebene Welle fertigen lassen !??!

                            Kommentar

                            • Luckylouds
                              PSG-Dynamics
                              Support
                              • 14.02.2010
                              • 3023
                              • Dino
                              • Heilbronn und Umgebung

                              #29
                              AW: Material für Rotorwellen

                              Zitat von BladeRunner Beitrag anzeigen
                              Beim Nitrieren spricht man allerdings von NHT nicht EHT.
                              Hi Stefan,

                              Danke für den Hinweis.

                              Ich dachte immer das hätte etwas mit "Einhärtetiefe" zu tun...wird dann aber wohl doch Einsatzhärtetiefe und Nitrierhärtetiefe sein.

                              Wieder was gelernt...

                              Grüße Dino
                              Zen...

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                              • Heli87
                                Senior Member
                                • 11.10.2016
                                • 8542
                                • Torsten

                                #30
                                AW: Material für Rotorwellen

                                Zitat von Logo3030 Beitrag anzeigen
                                ..wo kann man sich eine wie hier beschriebene Welle fertigen lassen !??!
                                Eigentlich bei jedem Werkzeugmacher.
                                Rechne aber mal so 100€ pro Welle, wenn du nur eine brauchst.

                                Kommentar

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