Hallo Stefan,
eine Rechnung macht letzlich nur Sinn, wenn sie "genügend" genau die Verhältnisse der Realität abbildet. Wenn du dann einen "100 % - Aufschlag" machst, um dir einen Teil der Rechnung zu ersparen, kannst du eigentlich gleich schätzen....

Aber... wenn du schon mal etwas genauer gerechnet hast, wirst du sehen, dass der überwiegende Last-/Kraftanteil von der Fliehkraft kommt. Ein wesentlich kleinerer, aber evtl. noch relevanter Teil kommt von der (max.) Hubkraft bzw. dem g-fachen Eigengewicht. Die Schwenkkräfte bzw. Schlagkräfte (wenn du die Bewegungen ganz oder teilweise verhinderst, z. B. als Rigidkopf) sind (i. d. R.) nur von untergeordneter Bedeutung (im Modellbereich) für die Auslegung des Zentralstückes bzw. der Blatthalter.
Weiterhin muss klar sein, dass die hier diskutierte Auslegung auf statischen Ansätzen beruht und die dynamische Betrachtung im Wesentlichen aussen vor bleibt... Also sind auch hier zusätzliche Sicherheiten vorzusehen, es sei denn, du willst eine Dynamikrechnung machen (viel Spass
)...
Wenn du vernünftige Abmessungen machst, ist aber - wie weiter oben schon gesagt - weder der Blatthalter noch das Zentralstück das Problem, sondern eher die Schraubverbindungen. Ich habe vor einiger Zeit mal an einem Rotorkopf/Blatthalter für einen Scale-6-Blatt mit ß250 cm rumgerechnet. Der fliegt mittlerweile... mit einem POM-Zentralstück und AlMgPb-Blatthalter.
Gruß Klaus.
PS: Ein nicht billiger aber zuverlässiger Lieferant von Metallen für Modellbau in entsprechenden Liefermengen ist Wilms.


)
.
, zumal ja allfällige vorhandenen Zugspannungen auch noch überlagert werden müssen.
(wenn ich mich recht erinnere).
.
.

) dann 50%-100% Sicherheitszuschlag (wegen de Dynamik und Materialermüdung) und alles sauber rund und ohne Kerbstellen fräsen, nur möchte ich so nicht fliegen.
Kommentar