weiß zufällig jemand, welche Toleranz üblicherweise bei Rotorwellen verwendet wird? Ich frage, weil ich grade an einem Eigenbauprojekt bin und mir gerne Wellen anfertigen lassen würde. ßblicherweise bekommt man (z.B bei Mädler) h6 Wellen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich die Lager von Hand darauf montieren lassen. Pressen will ich vermeiden.
schaue mal bei SKF, die haben sehr gute Seiten dazu. Einfach mal googlen "Toleranz Lager - Welle". Dann kannste selbst bestimmen ob es ausreichend ist.
Fakt ist aber das h6 ins Minus geht, ich denke kaum das der Lager Durchmesser Plus hat
SAB RAW Low / SAB RAW Pow / VBar Control / YGE / ALIGN / Kontronik
Die Lager haben ziemlich genau 0. Ich habe mal die Welle von meinem Goblin gemessen. Die scheint g6 zu sein und lässt sich schon sehr knapp von Hand montieren. Bei h6 müsste in der Theorie auch noch ein wenig Luft sein. Würde mich aber interessieren, ob das schon mal jemand versucht hat bzw. welche Wellen andere für Eigenbauten verwenden.
weiß zufällig jemand, welche Toleranz üblicherweise bei Rotorwellen verwendet wird? Ich frage, weil ich grade an einem Eigenbauprojekt bin und mir gerne Wellen anfertigen lassen würde. ßblicherweise bekommt man (z.B bei Mädler) h6 Wellen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich die Lager von Hand darauf montieren lassen. Pressen will ich vermeiden.
Ich habe mir mal vor einigen Jahren Wellen anfertigen lassen, da habe ich die Lager eingeschickt.Die Firma gibt es leider nicht mehr.
weiß zufällig jemand, welche Toleranz üblicherweise bei Rotorwellen verwendet wird? Ich frage, weil ich grade an einem Eigenbauprojekt bin und mir gerne Wellen anfertigen lassen würde. ßblicherweise bekommt man (z.B bei Mädler) h6 Wellen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich die Lager von Hand darauf montieren lassen. Pressen will ich vermeiden.
Gruß Christian
Hallo Christian,
würde nicht eine Welle aus einem anderen Heli passen?
Ggf. diese bearbeiten!
rein theoretisch geht h6, bei den Lagertoleranzen und vor allem
der Kugel an der TS kann es aber sein dass Du die Welle ordentlich nachschleifen musst.
Somit empfehle ich dir eher die g9 Toleranz.
@Christian: Zu Deiner Frage "Auf denen lassen sich die Lager von Hand montieren?"
Das hat nie ein Problem gegeben. Das Einfädeln ist bei scharfkantigem Schnitt der Welle manchmal ein wenig schwer, weil da meist noch ein kleiner Grat steht. Das Ende sollte dann mit einer Hartmetallfeile etwas entgratet werden.
Robert
Zuletzt geändert von smartrobert; 21.02.2019, 15:35.
Es geht tatsächlich mehr um das Bewährte, und das ist die oberflächengehärtete CF53 Welle, h6. Sie wird von vielen Lieferanten für Linearführungen angeboten. Ich meine auch INA baut diese nicht selber.
Historisch betrachtet war sie für uns einmal sehr interessant eben aufgrund dieser Oberflächenhärte. Der Kern ist also weich. Die alten Mechaniken von Ewald Heim, und seine Kopien, hatten einen platz- und gewichtoptimierten Freilauf auf der Hauptrotorwelle. Damit dieser sich nicht schon nach kurzer Zeit eingefressen hatte, war die hohe Härte erforderlich.
Wäre die Welle durchgehärtet, dann würde diese ihre Elastizität verlieren und wie Glas beim Crash brechen. Theoretisch ginge auch der klassische Silberstahl als Wellenmaterial für uns, aber CF53 funktioniert sehr gut, warum dann noch wechseln?
Querbohrungen macht man am besten niedrigtourig mit Vollhartmetallbohrern.
Kauf Dir doch ein ganz kurzes Stück in einem CNC Zubehörshop bei ebay und probiere es einfach ein wenig aus, dann musst Du nicht gleich den Mindermengenzuschlag bei Mädler mit bezahlen.
Robert
Zuletzt geändert von smartrobert; 21.02.2019, 17:38.
Wäre die Welle durchgehärtet, dann würde diese ihre Elastizität verlieren und wie Glas beim Crash brechen.
Genau gesagt bleibt die Elastizitat (der E-Modul) der gleiche. Was sie verliert ist ihre Bruchzähigkeit.*Klugscheißmodus off*
Oberflächengehärtete und geschliffene Welle war für mich schon klar. Nur bei der Toleranz war ich mit wie gesagt unsicher. Ich wollte mir die auch direkt bei Mädler fertig bearbeiten lassen. Also auf Länge bringen und Querbohrungen rein. Ein Probestück ist aber eine sinnvolle Idee, das werde ich denke ich mal machen.
Nach meiner erfahrung bringst du bei den Randschicht gehärteten Wellen mit h6die Kugellager nicht per schiebesitz rauf. Die Lager haben meist -0.005 die Wellen oft -0.002
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