Erfahrungen mit dem 3D-Drucker - welches Model ist empfehlenswert?
Hi Leute,
ich lese hier im Forum immer wieder, daß sich User selbst was am 3D-Drucker kreiert haben. Also sind wohl schon einige von Euch in Sachen 3D-Druck unterwegs
Mich würde das Thema auch sehr interessieren...von daher wollte ich mal nachfragen, welche Modelle Ihr benutzt und ob die empfehlenswert sind bzw. welche Stärken und Schwächen sie haben...
AW: Erfahrungen mit dem 3D-Drucker - welches Model ist empfehlenswert?
Hi,
eine passende Antwort hängt auch stark von deinem Budget ab, wieviel du bereit bist auszugeben.
In den einschlägigen Foren wird sehr oft zum Mendel 90 von Nophead geraten. ßber Google findest du seinen Blog.
Preislich liegt der so knapp über 800€ inkl. Versand aus UK und Steuer.
Nach oben gibt es keine Grenzen in Sachen Preis!
AW: Erfahrungen mit dem 3D-Drucker - welches Model ist empfehlenswert?
Ok, das ist ja schonmal ein Wort. In dieser Preisklasse wirst du die Qual der Wahl haben.
Wenn du mal etwas Zeit hast, kannst du dich ja mal hier umschaun: RepRap Forum :: Deutschsprachiges Forum
Da wirst du alles finden, was du wissen willst.
Der Markt bei den 3D Druckern ist im Moment echt schnelllebig. Es gibt vor allem zig verschiedene Komponenten Möglichkeiten.
Auch, ob du mehr selbstbauen willst, oder eher nen Baukasten möchtest spielt ne Rolle.
Die Leute in dem Forum sind da echt cool unterwegs und sehr hilfsbereit!
Wobei, wenn ich mir jetzt nochmal einen Drucker kaufen würde, für den privaten Hausgebrauch, wäre der Mendel 90 von Nophead zu 99% meine erste Wahl. Die Rezessionen weltweit sprechen da eine klare Sprache!
Liefert eine gute Qualität, ist einfach aufzubauen (und vor allem auszurichten), hat "Platz" für eigene Ideen,.....
AW: Erfahrungen mit dem 3D-Drucker - welches Model ist empfehlenswert?
Ich habe den Protos V2, der hat mich knapp 1100€ incl beheizten Druckbett gekostet.
Er druckt auch zuverlässig und die Ergebnisse sind auch ok.
Ich würde ihn dennoch nicht wieder kaufen. Die Kiste druckt zwar, aber man merkt dem Produkt "das Open Source" an und man merkt da auch gewisse Parallelen zur NanoWii
Es sind viele kleinere Details und auch ßrgenisse in die man Stunden (wenn man Glück hat) investieren muss um es zu beseitigen oder so hin nehmen muss.
Ein kleines Beispiel. Von GRFF hatte ich mir die beiheizte Druckplatte mit bestellt
Zum einen ist da eine 140 Watt Heizung bei, die an den 12 Volt des Ramps angeschlossen wird.
Dieser Ausgang ist mit 10A abgesichert und wer jetzt nachrechnet wird feststellen, dass der Strom überschritten wird, zumal die Klemmenspannung auf auch noch auf 11 Volt absackt, wenn das Teil heizt. Nachdem ich einige Sicherungen verschlissen hatte, bekam die Heizung eine externe Quelle und ein Relais verpasst.
Die Druckplatte selbst soll plan gefräst sein. Nachdem ich die habe zwei mal tauschen lassen, habe ich mich damit abgefunden nicht die volle Fläche von 230 x 230 zur Verfügung zu haben.
Mit hängen und würgen komme ich auf 200 x 200
Da sind noch andere kleine ßrgenisse auf die ich jetzt nicht mehr eingehen möchte.
Jedenfalls kann ich den Drucker nicht empfehlen. Für den Einstieg wars ok, mehr aber auch nicht.
Mein nächster wird wohl der Ultimaker 2. Mit 2300€ nicht gerade ein Schnäppchen, die Meinungen zu dem Teil und die technischen Details finde ich sehr geil.
AW: Erfahrungen mit dem 3D-Drucker - welches Model ist empfehlenswert?
ich hab nen UP Plus! 2
das ist so ein plugnplay gerät mit selfleveling usw. Der druckt super, mit Temp-Mod auch fremd filament incl. PLA brauchte aber anpassung an der Düsenhöhe. Druckte nach ca. 1 Stunde bereits super!
Die Software ist closed source und man kann kaum was einstellen. mich stört das nicht. Das einzige Manko, was der Drucker für mich hat ist die Maximal druckbare größe. das sind so 15cm. bis auf ein mal war das aber auch kein wirkliches Problem.
Zum Thema Ultimaker 2:
Wenn ich die Kohle dafür übrig hätte, war das der Drucker meiner Wahl. Wobei ich in den letzten Tagen feststellen durfte, dass ich zumindest von der Druckqualität mit meinem UP2 in keinster Weise hinter dem Ultimaker hinterher hinke. Er hat einfach nur deutlich mehr Druckraum. Dafür scheint er (bzw. die Software) ein "Problem" mit Support-Struktur zu haben. Bei meinen RGB LED Bumpern gibt es das Problem, dass die größten Flächen nicht Plan aufliegen auf dem Druckbett, sondern ein paar mm in der Luft hängen. Um das so zu drucken braucht man Support-Struktur. Also Gedruktes Volumen, auf dem der Drucker dann die eigentliche Fläche auflegen kann. Beim UP passiert das alles ganz alleine und das Modell und die Stützstruktur lassen sich easy voneinander trennen. Da brauch ich kein Werkzeug und keine Nachbearbeitung, die "zieh" ich einfach ab. Der Ultimaker2 von einem Kollegen hat da extreme Probleme mit, weil die beiden Schichten scheinbar deutlich stärker aneinander haften.
Wir haben noch nicht rausgefunden, wo genau das Problem liegt. Im Slicer? Im Filament? Im Drucker?
Man kann das häufig umgehen, in dem man das Objekt anders auf den Tisch platziert, aber dann sind auch die Strukturen anders. Ich druck die Objekte gerne so (wenn das geht) dass die Druckrichtung passend zur Belastung liegt.
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