Von Elektronik hab ich nicht so viel Ahnung , also stelle ich mal hier die Frage :
Wenn ich zum Bsp. 2 Kondensatoren mit je 10V und 20uF habe, und eine Spannung von 20V speichern will, kann ich dann die Kondensatoren einfach in Reihe schalten, sodass sich die max. Spannungen addieren und ich die 20V kurzzeitig speichern kann?
Nur wenn parallel zu jedem Kondensator ein entsprechend dimensionierter Widerstand geschaltet wird.
Sonst teilt sich die Spannung an den Kondensatoren ungleich auf.
Und wie Ludwig schon schreibt halbiert sich bei zwei Kondensatoren in Reihe die Gesamtkapazität.
Sonst teilt sich die Spannung an den Kondensatoren ungleich auf.
Wie verhält es sich wenn man z.B. 2 Kondensatoren mit je 12V nimmt? Wenn der eine dann 12V und der andere 8V abbekommt wäre das ja nicht schlimm. Allzugroß dürften die Abweichungen bei den Kondensatoren ja nicht sein.
(Ich glaube das was du meinst bezieht sich darauf 2 unterschiedliche Kondensatoren in Reihe zu schalten)
Wie verhält es sich wenn man z.B. 2 Kondensatoren mit je 12V nimmt? Wenn der eine dann 12V und der andere 8V abbekommt wäre das ja nicht schlimm. Allzugroß dürften die Abweichungen bei den Kondensatoren ja nicht sein.
Müsste man messen, aber etwas Reserve schadet bestimmt nicht.
Bei noch mehr Kondensatoren wird der Effekt noch größer. (Gesamtkapazität = Kehrwert der Summe der Kehrwerte der Einzelkapazitäten)
Wenn alle Kondensatoren die gleiche Kapazität haben kann die Gesamtkapazität auch errechnen indem einfach die Einzelkapazität durch die Anzahl teilt.
Das In-Reihe-Schalten mehrerer gleichartiger Kondensatoren erfordert bei Gleichspannung eine Symmetrierung, um die gleichmäßige Aufteilung der Gesamtspannung auf die einzelnen Kondensatoren zu erreichen. Ohne diese Symmetrierung käme es durch Toleranzen in den Kondensatoren zu einer ungleichmässigen Spannungsverteilung - Der Kondensator in der Reihe mit dem zufällig höchstem Isolationswiderstand bekommt dann eine unzulässig hohe Gleichspannung.
Zur Spannungssymmetrierung bei Gleichspannung schaltet man im einfachsten Fall jedem Kondensator einen ohmschen Widerstand parallel. Ein ohmscher Widerstand ist allerdings nur bei kleinen Kapazitäten und geringen Spannungen praktikabel, da insbesondere bei höheren Spannungen durch die Widerstände hohe Querströme fließen und die Verluste steigen. Um die Querströme durch niederohmige Parallelwiderstände zu minimieren, können auch Varistoren in Form nichtlinearer, spannungsabhängiger Widerstände verwendet werden. Der Spannungswert jedes Varistors wird so gewählt, dass er knapp unter der zulässigen Höchstspannung eines einzelnen Kondensators liegt, womit eine gleichmässige Gleichspannungsaufteilung auf alle Kondensatoren in der Reihenschaltung erreicht wird. Zugleich sind die Querströme und somit die Verluste unterhalb der zulässigen Maximalspannung minimal.]
Im besagten Fall würde ich es drauf ankommen lassen oder Reserven einplanen. Entweder weniger Spannung oder größere Kondensatoren.
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