Ich hab hier folgendes Problem: eine Kompass-GPS Einheit sitzt auf einem 10cm hohen "Mast" der aus einem Alu-Röhrchen mit 4mm Durchmesser besteht.
Jetzt müsste der Mast zur Feinjustage um +/- 5° drehbar gemacht werden. Ich dachte da an ein kleines Zahnrad an einem Schneckengetriebe mit Kurbelchen.
Hat jemand eine Idee wo man sowas herbekommen kann?
Alternativ könnte ich auch einen Servo nehmen, aber 10° in entsprechender Auflösung - geht das? (kenne mich mit Servos nicht so aus).
Wobei ich (wie mir gerade eingefallen ist) keine Idee habe, wie ich mit einfachen Mitteln das Aluröhrchen überhaupt gescheit drehbar gelagert bekomme ohne dass es sich sofort wieder löst.
Muß es unbedingt elektrisch drehbar sein? Ansonsten kannst Du ein dickes Röhrchen nehmen, da ein passendes dünneres Röhrchen reinstecken und mit einer Gewindeschraube von aussen durch das dicke Röhrchen fixieren.
Habe ich auch schon überlegt. Die Konstruktion war (weil der Kleber nach einer Reparatur nicht richtig gehalten hat) schon mit etwas Liebe justierbar.
Das Problem ist: der Kompass ist nicht zu 100% stabil und muss im Grunde genommen bei jedem Einsatz erst eingeflogen und justiert werden. Das ist in der Regel mit 3-5 Starts und Landungen des Multikopters versehen. Da die Starts bei fast 5kg Abfluggewicht recht Energieintensiv sind würde ich das lieber direkt im Flug über ein Poti an der Funke machen (die MC-32 hat ja genug davon).
Gedanklich bin ich jetzt soweit: 2 kleinere GFK-Platten, Abstandshalter 2cm, oben und unten ein Kugellager. Alurohr durch, oben und unten eine kleine Nut ins Rohr gefräst und von oben und unten Seegeringe dran.
Wäre jetzt noch das Problem, wie man die Kugellager befestigt. Dazu brauch ich halbwegs präzise Kugellagerböcke (woher nehmen und nicht selber bohren?)
Hast Du schonmal in Richtung Pan/Tilt System gedacht? Oder, je nachdem wie schwer der Kompass ist, einfach ein Servo nehmen, nen Kreuz drauf und darauf eine GFK Platte geschraubt wo Dein Kompass drauf befestigt wird.
Ja. Aber das sind Systeme die in der von mir gebrauchten Lowcost-Variante zu unpräzise sind und in der Highend Variante zu teuer... Da läuft es mindestens auf ein externes Getriebe hinaus (und wenns nur Riemenantrieb ist).
Auf den Motor eine Scheibe mit einem Zapfen montieren, dieser greift in einen Hebel
mit Schlitz. Der Hebel treibt den Radarmast an, bzw. bewegt ihn hin und her.
Welchen Abstand und Schlitz muss man sich erarbeiten, am besten per CAD.
Der Abstand des Zapfens zur Motormitte ergibt den Drehwinkel.
Ich habe dafür keine Zeit, aber so mache ich sowas.
Gestern hatte ich zufällig aus ein defektes DVD-Laufwerk ein Brushless Motor ausgebaut, dabei ist mit aufgefallen das der Laser auf einer Schneckenwelle leuft.
Und alles hängt mit einem Motor und einer langen Welle mit Schlitten beisammen.
Eventuell kannste den nehmen, da diese Motoren in präzise Schritte funktionieren.
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