Guten Tag
Ich besitze ein T-Rex 600 EFL und muss verschiedene Sachen löten wie Goldstecker Moter und Akku an Regler wie auch die neuen Akkus mit Goldstecker versehen!
Wieviel Grad muss der Lötkolben für optimales Arbeiten haben, welchen Lötzinn ist geeignet?
Eigentlich reichen schon ~220°C für das Löten mit bleihaltigem Lot. Dazu muss der Lötkolben auch in der Lage sein genügend Wärme nach zu liefern und eine Lötspitze gewählt werden die diese Wärme auch überträgt.
Mit einem 20W-Löter und Nadelspitze kannst du keine 6mm-Goldies löten und mit einem ungeregelten 60W-Löter mit eine Schippe dran grillst du kleine SMDs.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
Also für das Löten von Goldsteckern, Akku auf jeden Fall KEIN bleifreies Lot verwenden damit wirds nur komplizierter.
Und dann ist eine Grundregel lieber kurz mit hoher Hitze als Lange bei niedriger Hitze auf dem Zeug rumbruzzeln.
Goldstecker Löte ich mit nem 50W oder 80W Lötkolben eingestellt auf 400°C.
Bleistiftspitze ist auch schlecht lieber ne Meißelform, bei 6mm Goldies geht ne 3mm breite sehr gut!
also meine Leiterplatten (Lipoblitzer usw.) löte ich generell bleifrei mit 4% Silber drin, aber alles, was irgendwie mit Steckern zu tun hat, sowohl die Kleinen, als auch Goldies & Co. - immer mit bleihaltigem, Lot (wie Andi) ,
Das alles passiert mit einer 80W Weller-Station, bleifrei mit ca. 375°C, und bleihaltig mit ca. 300°C...
Und die Grundregel mit der hohen Hitze, die Andy geschrieben hat ist ganz wichtig
Wichtig ist auch die verwendung des richtigen Flussmittels, das sollte für "Elektronik" geeignet sein - niemals Lötfett oder sowas nehmen !!!
Er hatte doch geschrieben kein bleifreies Lot, genau wie Du, JM
Ich will es nur nochmal deutlich machen, eben weil auch Pitchfella auch mit genauer Angabe geschrieben hat. Wahrscheinlich schlecht formuliert meinerseits
Flußmittel lässt das Lot eben fließen.
Lötfett habe ich in den letzten 35Jahre nie gebrauchen können und es wundert mich, dass dieses bei der Lötstation dabei ist.
Zuletzt geändert von JMalberg; 24.07.2011, 14:24.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
das 33-er kannst du verwenden, und wenn ich das richtig lese, dann ist dass 34-er das, was im Lötzinn selbst enthalten ist. Aber es empfiehlt sich auf alle Fälle zusätzliches Flussmittel zu verwenden - damit die zu lötende Stelle estmal befeuchten, dann Löten ,
Da ich auch oft SMD löte, hab ich mir das -hier- von Reichelt gekauft, ist zwar nicht sehr günstig, aber man braucht ja auch nur ganz wenig für einen Stecker.
Goldis löte ich mit 450°C und ich verwende bleihaltiges Zinn. Das klappt bei mir am besten und ich hatte noch keine Probleme damit. Was auch noch wichtig ist beim Goldislöten, man sollte drauf achten, das die Hitze nicht so schnell abgeleitet werden kann (z.B. durch einen Schraubstock), dafür verwende ich eine Halterung aus Holz.
Ich war vor kurzem auch noch blutiger Anfänger was das Löten angeht. Mittlerweile habe ich 5 Akkus, 'n Regler, 'n externes BEC sowie 'n Motor mit Steckern (4 und 6mm) versehen und dabei so einiges gelernt.
Ich verwende eine 80 Watt Lötstation und komme am besten mit 400 Grad zurecht.
Ein paar Dinge die mich richtig weitergebracht haben, waren folgende:
Lötspitze vorher immer gut mit Lötzinn benetzen wenn man ein Bauteil erhitzen möchte
Das zu erhitzende Bauteil in einem schlecht wärmeleitenden Material unterbringen (den Tipp hat oben bereits jemand gegeben, ich weiß)
Ganz wichtig: das Lötzinn nie direkt am Lötkolben schmelzen sondern immer Lötkolben an Bauteil, Bauteil an Lötzinn. Sonst hat man eine kalte Lötstelle und die ist unberechenbar.
Für den zweiten Punkt habe ich mir im Baumarkt für 12€ 'n kleinen Schraubstock gekauft. Das zu erhitzende Bauteil (Kabel, Stecker, Buchse) wird in eine Holzwäscheklammer gesteckt und diese kommt wiederum in den Schraubstock. Den Tipp habe ich natürlich auch hier aus dem Forum erhalten. Ideal hierfür sind Wäscheklammern mit Ausbuchtungen welche minimal kleiner sind als das Bauteil.
Das Verzinnen der dicken Akkukabel finde ich am anspruchvollsten. Einfach nur Lötkolben dran halten und darauf warten das auf der anderen Seite das Lötzinn flüssig wird dauert viel zu lange und ist evtl. sogar schädlich für den Akku, Regler, o.ä. der da dranhängt.
Einfacher ist es, den Lötkolben an das Kabel zu halten und _ein wenig_ Lötzinn direkt an der Spitze zu schmelzen. Aus irgendeinem Grund wird die Hitze in dem Kabel dann nämlich besser geleitet und das Lötzinn kann an jeder Stelle des Kabels zum Schmelzen gebracht werden um das Kabel anständig zu verzinnen.
Beim Stecker/Buchsen löten gehe ich wie folgt vor:
Bei Büschelsteckern, wenn möglich, die Lamellen mit einer Pinzette entfernen damit diese nicht unter der Hitze leiden
Kabel gut verzinnen
Anprobe: Schauen ob Kabel in den Kelch des Steckers/der Buchse passt. Ansonsten zurecht feilen
Kabel in Griffreichweite beiseite legen
Kelch des Steckers/der Buchse bis ca. 2/3 mit Lötzinn auffüllen und dann direkt das verzinnte Kabel reinstecken.
Solange warten bis das Lötzinn des Kabels in dem Kelch geschmolzen ist, dann Lötkolben entfernen und die Lötstelle abkühlen lassen
So - ich hoffe, ich habe hier keinen Unsinn erzählt. Aber da beim autodidaktieren immer mal was falsch aufgeschnappt wird würde ich mich freuen, wenn mich die Profis unter Euch korrigieren könnten.
Viele Grüße,
Thomas
Zuletzt geändert von Vicente_cgn; 28.07.2011, 12:45.
Wieso soll man kein bleifreies Lötzinn nehmen? Ich habe garkeins mit Blei.
Ich habe neulich Stecker damit gelötet und sehe kein Problem. Zumindest konnte ich das Kabel mit normalem Kraftaufwand nicht aus dem Kontakt reißen
macht es eigentlich etwas aus wenn man ein bisschen vom Kabelbündel abschneidet, so dass es besser in den Stecker passt? Natürlich nicht viel nur ein bisschen.
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